Leteln/Madeira

Behörden bestätigen Tod von Mindener Ehepaar auf Madeira

Nina Könemann

Minden-Leteln/Madeira (mt). Das tragische Busunglück auf Madeira hat nun auch in Minden ein Gesicht bekommen: Pfarrer i. R. Heinz-Wilhelm Weber aus Minderheide und seine Frau Ricarda sind unter den 29 Opfern des Unfalls. Die Tochter des Ehepaars erhielt die offizielle Bestätigung über den Tod ihrer Eltern am Dienstag vom Auswärtigen Amt – fünf Tage nach dem Unglück auf der portugiesischen Ferieninsel. Der DNA-Abgleich und der Zahnstatus seien eindeutig, so die Behörde. Seit Karfreitag hatte die Familie mit dem Schlimmsten gerechnet.

Jürgen Tiemann, Superintendent des Kirchenkreises Minden, erklärte gestern gegenüber dem MT seine Bestürzung über den unerwarteten Tod des Ehepaars und sprach den Angehörigen sein tief empfundenes Mitgefühl aus. Die Familie sei unter Kollegen und in der Gemeinde sehr beliebt gewesen, so der Theologe.

Information
Den Nachruf für das Ehepaar Weber finden Sie hier.

Weber (66) war von 1991 bis 2011 Pfarrer der Kirchengemeinde Leteln und Aminghausen und auch nach seinem offiziellen Eintritt in den Ruhestand noch in der Kirchenarbeit aktiv. Seine Frau Ricarda (60) arbeitete als Dauernachtwache im Hiller Seniorenheim und unterstützte ihren Mann tatkräftig bei seinen Aufgaben für die Gemeinde. Beide hinterlassen zwei erwachsene Töchter.

Wann es eine Trauerfeier für das Ehepaar geben wird, steht noch nicht fest. Die Leichen aller Opfer sollen erst nach deren Identifizierung nach Deutschland gebracht werden. Der komplette Abgleich war gestern noch nicht vollständig abgeschlossen, hieß es von den Behörden. Der Bus, in dem auch die Webers saßen, war am Mittwoch vergangener Woche nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt. Bei dem Unfall starben 29 deutsche Touristen. ?Seite 3

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Leteln/MadeiraBehörden bestätigen Tod von Mindener Ehepaar auf MadeiraNina KönemannMinden-Leteln/Madeira (mt). Das tragische Busunglück auf Madeira hat nun auch in Minden ein Gesicht bekommen: Pfarrer i. R. Heinz-Wilhelm Weber aus Minderheide und seine Frau Ricarda sind unter den 29 Opfern des Unfalls. Die Tochter des Ehepaars erhielt die offizielle Bestätigung über den Tod ihrer Eltern am Dienstag vom Auswärtigen Amt – fünf Tage nach dem Unglück auf der portugiesischen Ferieninsel. Der DNA-Abgleich und der Zahnstatus seien eindeutig, so die Behörde. Seit Karfreitag hatte die Familie mit dem Schlimmsten gerechnet. Jürgen Tiemann, Superintendent des Kirchenkreises Minden, erklärte gestern gegenüber dem MT seine Bestürzung über den unerwarteten Tod des Ehepaars und sprach den Angehörigen sein tief empfundenes Mitgefühl aus. Die Familie sei unter Kollegen und in der Gemeinde sehr beliebt gewesen, so der Theologe. Weber (66) war von 1991 bis 2011 Pfarrer der Kirchengemeinde Leteln und Aminghausen und auch nach seinem offiziellen Eintritt in den Ruhestand noch in der Kirchenarbeit aktiv. Seine Frau Ricarda (60) arbeitete als Dauernachtwache im Hiller Seniorenheim und unterstützte ihren Mann tatkräftig bei seinen Aufgaben für die Gemeinde. Beide hinterlassen zwei erwachsene Töchter. Wann es eine Trauerfeier für das Ehepaar geben wird, steht noch nicht fest. Die Leichen aller Opfer sollen erst nach deren Identifizierung nach Deutschland gebracht werden. Der komplette Abgleich war gestern noch nicht vollständig abgeschlossen, hieß es von den Behörden. Der Bus, in dem auch die Webers saßen, war am Mittwoch vergangener Woche nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt. Bei dem Unfall starben 29 deutsche Touristen. ?Seite 3