Blumen liegen an der Unfallstelle in Gedenken an das Busunglück. - © Armando Franca/dpa
Blumen liegen an der Unfallstelle in Gedenken an das Busunglück. (© Armando Franca/dpa)

Minden/Funchal

Mindener unter den Opfern der Buskatastrophe von Madeira

veröffentlicht

Minden/Funchal (dpa/hgd/nik). Beim schweren Bus-Unglück von Madeira hat es laut MT-Informationen auch ein Opfer aus dem Kreis Minden-Lübbecke gegeben. Weder die Polizei noch die Stadt konnten dazu bisher weitere Angaben machen. Auch das Auswärtige Amt äußert sich zum Fall nicht.

Insgesamt muss das Land Nordrhein-Westfalen mit rund einem Dutzend Todesopfer aus seinen Städten und Kommunen rechnen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Polizeikreisen erfuhr, stammt die größte Gruppe der insgesamt 29 Todesopfer aus dem Bundesland. Betroffen sind demnach alle Landesteile, darunter Köln, Langenfeld, Euskirchen, Paderborn, Elsdorf, Pulheim und auch Minden.

Information
Im Juni 2014 verunglückte ein Ehepaar aus Minden bei einer Wanderung auf Madeira und stürzte etwa 100 Meter in den Tod.

Der Bus war am Mittwochabend nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt und auf ein Haus gekracht. Bei dem Unfall starben 29 Touristen, die nach bisherigen Erkenntnissen alle aus Deutschland stammten. 27 weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Sowohl die Ursache des Unfalls als auch die Identität der 29 Todesopfer waren am Dienstag weiterhin nicht endgültig geklärt. Der Abgleich mit dem aus Deutschland übermittelten Material sei noch nicht vollständig abgeschlossen, hieß es. Erst nach der Identifizierung sollen die Leichen nach Deutschland gebracht werden.

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Minden/FunchalMindener unter den Opfern der Buskatastrophe von MadeiraMinden/Funchal (dpa/hgd/nik). Beim schweren Bus-Unglück von Madeira hat es laut MT-Informationen auch ein Opfer aus dem Kreis Minden-Lübbecke gegeben. Weder die Polizei noch die Stadt konnten dazu bisher weitere Angaben machen. Auch das Auswärtige Amt äußert sich zum Fall nicht. Insgesamt muss das Land Nordrhein-Westfalen mit rund einem Dutzend Todesopfer aus seinen Städten und Kommunen rechnen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Polizeikreisen erfuhr, stammt die größte Gruppe der insgesamt 29 Todesopfer aus dem Bundesland. Betroffen sind demnach alle Landesteile, darunter Köln, Langenfeld, Euskirchen, Paderborn, Elsdorf, Pulheim und auch Minden. Der Bus war am Mittwochabend nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt und auf ein Haus gekracht. Bei dem Unfall starben 29 Touristen, die nach bisherigen Erkenntnissen alle aus Deutschland stammten. 27 weitere Menschen erlitten Verletzungen. Sowohl die Ursache des Unfalls als auch die Identität der 29 Todesopfer waren am Dienstag weiterhin nicht endgültig geklärt. Der Abgleich mit dem aus Deutschland übermittelten Material sei noch nicht vollständig abgeschlossen, hieß es. Erst nach der Identifizierung sollen die Leichen nach Deutschland gebracht werden.