Osterfeuer werden teils am Karsamstag entzündet, in Westfalen auch erst am Abend des Ostersonntags. - © Kerstin Rickert
Osterfeuer werden teils am Karsamstag entzündet, in Westfalen auch erst am Abend des Ostersonntags. (© Kerstin Rickert)

Minden

Hier leuchten die Osterfeuer im Kreis Minden-Lübbecke

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Minden (mt). In Minden, Hille, Petershagen und Porta Westfalica werden am Samstag und Ostersonntag rund 75 Feuer entfacht – etwa genauso viele wie im vergangenen Jahr. Über den Zulauf entscheidet natürlich auch das Wetter, und dafür zumindest sehen die Vorhersagen derzeit recht gut aus.

Der Aufwand rund ums Osterfeuer ist allerdings enorm: Vereine, Sportgruppen und Freiwillige Feuerwehren müssen sich an einige Auflagen halten. Denn bei jedem Feuer stehen die Sicherheit der Gäste und der Schutz der Umwelt an erster Stelle. Die meisten angemeldeten Großfeuer werden von Schützenvereinen, Löschgruppen und Kulturgemeinschaften ausgerichtet.

Einmal angesteckt, muss das Feuer ständig von zwei Personen beaufsichtigt werden. Schnell vergisst man aber auch die Luftverschmutzung und die Gefahren für Kleintiere: Nicht nur der Diesel und Silvesterraketen sorgen für Feinstaub. Auch durch Osterfeuer steigt die Anzahl der Minipartikel in der Luft über den Grenzwert. Um zu verhindern, dass Tiere, die sich zwischen den Stöckern verstecken und in den Flammen verenden, wird die Feuerstelle am Tag des Abbrennens umgeschichtet.

Haupttag der Brauchtumsfeuer ist fast überall der Samstag. Auf den Wiesen versammeln sich Jung und Alt zu Bratwurst, Stockbrot und Bier. Einige Veranstalter locken mit Ostereiersuche für Kinder und Musik. Spätestens bei Dämmerung werden die Feuer entfacht.

Die aufgeführten Orte beruhen auf Angaben der Gemeindeverwaltungen und ist ohne Gewähr.

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MindenHier leuchten die Osterfeuer im Kreis Minden-LübbeckeMinden (mt). In Minden, Hille, Petershagen und Porta Westfalica werden am Samstag und Ostersonntag rund 75 Feuer entfacht – etwa genauso viele wie im vergangenen Jahr. Über den Zulauf entscheidet natürlich auch das Wetter, und dafür zumindest sehen die Vorhersagen derzeit recht gut aus. Der Aufwand rund ums Osterfeuer ist allerdings enorm: Vereine, Sportgruppen und Freiwillige Feuerwehren müssen sich an einige Auflagen halten. Denn bei jedem Feuer stehen die Sicherheit der Gäste und der Schutz der Umwelt an erster Stelle. Die meisten angemeldeten Großfeuer werden von Schützenvereinen, Löschgruppen und Kulturgemeinschaften ausgerichtet. Einmal angesteckt, muss das Feuer ständig von zwei Personen beaufsichtigt werden. Schnell vergisst man aber auch die Luftverschmutzung und die Gefahren für Kleintiere: Nicht nur der Diesel und Silvesterraketen sorgen für Feinstaub. Auch durch Osterfeuer steigt die Anzahl der Minipartikel in der Luft über den Grenzwert. Um zu verhindern, dass Tiere, die sich zwischen den Stöckern verstecken und in den Flammen verenden, wird die Feuerstelle am Tag des Abbrennens umgeschichtet. Haupttag der Brauchtumsfeuer ist fast überall der Samstag. Auf den Wiesen versammeln sich Jung und Alt zu Bratwurst, Stockbrot und Bier. Einige Veranstalter locken mit Ostereiersuche für Kinder und Musik. Spätestens bei Dämmerung werden die Feuer entfacht. Die aufgeführten Orte beruhen auf Angaben der Gemeindeverwaltungen und ist ohne Gewähr.