Minden

Schlamm abgesaugt: Tauchen reinigen Trinkwasserbrunnen

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Minden (mt/GB). Die Mindener Stadtwerke ließen kürzlich den Brunnen 7 nahe des Wasserwerks Huxhöhe in der Stadt Porta Westfalica umfassend reinigen. Dafür tauchten speziell ausgebildete Taucher in den etwa 40 Meter tiefen und lediglich zwei Meter breiten Schacht des Brunnens ab. „Hier werden jährlich über eine Million Kubikmeter Trinkwasser gefördert“, erklärt Peter Tiemann, technischer Leiter der Stadtwerke.

Spezialtaucher reinigen den Tiefenbrunnen am Wasserwerk Huxhöhe in Holzhausen. Foto: pr - © pr
Spezialtaucher reinigen den Tiefenbrunnen am Wasserwerk Huxhöhe in Holzhausen. Foto: pr (© pr)

Mit einer Unterwasserkamera und einem speziellen Hochdruckreiniger ausgerüstet, stieg der Taucher in das dunkle und enge Loch hinab. Die Sand- und Eisenablagerungen an den horizontalen Strängen, die unterirdisch bis zu 50 Meter sternförmig auseinanderlaufen, wurden mit einem Druck von rund 100 bar entfernt. Pumpen saugten dann den Schlamm an und transportierten ihn an die Erdoberfläche.

Nach der Reinigung geht der Brunnen schnellstmöglich wieder ans Netz. „Wenn niemand etwas von unserer Arbeit mitbekommt, ist alles in bester Ordnung“, scherzte Tiemann. Zur Gewährleistung der hohen Wasserqualität, die durch die Trinkwasserverordnung strengstens überwacht werde, würden jährlich zirka 200 Proben entnommen und analysiert.

„Wir untersuchen bis zu 90 Substanzen im Trinkwasser. Die vorgeschriebenen Grenzwerte werden regelmäßig deutlich unterschritten“, erklärte Wassermeister Frank Krause. Das Mindener Wasser könne somit bedenkenlos direkt aus dem Hahn getrunken werden. Der hohe Härtegrad von 17 bis 27° dH könne zwar zu leichten Kalkablagerungen an Geräten führen, das Calcium und Magnesium sorge aber für gesunde Knochen und Muskeln.

Zusammen mit der Mindener Wasser GmbH und insgesamt 45 Mitarbeitern kümmern sich die Stadtwerke um die zuverlässige Wasserversorgung der Mindener Haushalte. Insgesamt werden über 4,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr mit drei Wasserwerken und 16 Brunnen gefördert und über das 725 Kilometer lange Wassernetz an die Haushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe verteilt.

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MindenSchlamm abgesaugt: Tauchen reinigen TrinkwasserbrunnenMinden (mt/GB). Die Mindener Stadtwerke ließen kürzlich den Brunnen 7 nahe des Wasserwerks Huxhöhe in der Stadt Porta Westfalica umfassend reinigen. Dafür tauchten speziell ausgebildete Taucher in den etwa 40 Meter tiefen und lediglich zwei Meter breiten Schacht des Brunnens ab. „Hier werden jährlich über eine Million Kubikmeter Trinkwasser gefördert“, erklärt Peter Tiemann, technischer Leiter der Stadtwerke. Mit einer Unterwasserkamera und einem speziellen Hochdruckreiniger ausgerüstet, stieg der Taucher in das dunkle und enge Loch hinab. Die Sand- und Eisenablagerungen an den horizontalen Strängen, die unterirdisch bis zu 50 Meter sternförmig auseinanderlaufen, wurden mit einem Druck von rund 100 bar entfernt. Pumpen saugten dann den Schlamm an und transportierten ihn an die Erdoberfläche. Nach der Reinigung geht der Brunnen schnellstmöglich wieder ans Netz. „Wenn niemand etwas von unserer Arbeit mitbekommt, ist alles in bester Ordnung“, scherzte Tiemann. Zur Gewährleistung der hohen Wasserqualität, die durch die Trinkwasserverordnung strengstens überwacht werde, würden jährlich zirka 200 Proben entnommen und analysiert. „Wir untersuchen bis zu 90 Substanzen im Trinkwasser. Die vorgeschriebenen Grenzwerte werden regelmäßig deutlich unterschritten“, erklärte Wassermeister Frank Krause. Das Mindener Wasser könne somit bedenkenlos direkt aus dem Hahn getrunken werden. Der hohe Härtegrad von 17 bis 27° dH könne zwar zu leichten Kalkablagerungen an Geräten führen, das Calcium und Magnesium sorge aber für gesunde Knochen und Muskeln. Zusammen mit der Mindener Wasser GmbH und insgesamt 45 Mitarbeitern kümmern sich die Stadtwerke um die zuverlässige Wasserversorgung der Mindener Haushalte. Insgesamt werden über 4,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr mit drei Wasserwerken und 16 Brunnen gefördert und über das 725 Kilometer lange Wassernetz an die Haushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe verteilt.