Mindener SPD nominiert Amtsinhaber Michael Jäcke für Bürgermeisterwahl Henning Wandel Minden (mt). Der SPD-Stadtverband schickt Michael Jäcke mit deutlichem Rückenwind in die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr. Bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme nominierten die 72 Delegierten den Amtsinhaber, der ohne Gegenkandidaten angetreten war. Das Ergebnis lag damit bei 97 Prozent. Bei seiner ersten Nominierung als Bürgermeisterkandidat sammelte Jäcke vor sechs Jahren 80 Prozent der Stimmen. „Ein ehrliches Ergebnis“ nannte er das jetzt im Rückblick. Das aktuelle Ergebnis sei „ein starkes Ergebnis für einen starken Kandidaten von einer starken Partei“, sagte Verhandlungsleiter Peter Kock. In seiner Bewerbungsrede präsentierte sich Jäcke wie schon im Wahlkampf 2014 als bürgernaher Verwaltungschef. Die Politik müsse mit den Menschen wieder stärker ins Gespräch kommen und die gefühlt große Distanz abbauen: „Wir müssen auch wieder dahin gehen, wo man uns die Tür vor der Nase zuschlägt“. Auch die Eckpunkte aus dem zurückliegenden Wahlkampf waren in Jäckes Rede noch immer aktuell. 2015 war die SPD mit dem Dreiklang gute Bildung, gute Arbeit und gutes Leben ins Rennen um das Bürgermeisteramt gezogen. In der Bildung sei schon viel erreicht worden. Fast jedes Kind habe die gleichen Chancen, „und das kleine Wörtchen ,fast' möchte ich auch gerne weglassen können.“ Neben seinem früheren politischen Fachbereich legte Jäcke auch einen Schwerpunkt auf die Arbeit. Die Wirtschaft wolle investieren und wachsen, sie brauche dafür aber die richtigen Rahmenbedingungen. Das könnten die Kommunen aber nicht allein. Die Bundesregierung müsse auch ein vernünftiges Einwanderungsgesetz auf den Weg bringen, gab Jäcke dem SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post mit auf den Weg nach Berlin.

Mindener SPD nominiert Amtsinhaber Michael Jäcke für Bürgermeisterwahl

Der SPD-Stadtverband schickt Michael Jäcke mit deutlichem Rückenwind in die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr. MT- © Foto: Alex Lehn

Minden (mt). Der SPD-Stadtverband schickt Michael Jäcke mit deutlichem Rückenwind in die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr. Bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme nominierten die 72 Delegierten den Amtsinhaber, der ohne Gegenkandidaten angetreten war. Das Ergebnis lag damit bei 97 Prozent.

Bei seiner ersten Nominierung als Bürgermeisterkandidat sammelte Jäcke vor sechs Jahren 80 Prozent der Stimmen. „Ein ehrliches Ergebnis“ nannte er das jetzt im Rückblick. Das aktuelle Ergebnis sei „ein starkes Ergebnis für einen starken Kandidaten von einer starken Partei“, sagte Verhandlungsleiter Peter Kock.

In seiner Bewerbungsrede präsentierte sich Jäcke wie schon im Wahlkampf 2014 als bürgernaher Verwaltungschef. Die Politik müsse mit den Menschen wieder stärker ins Gespräch kommen und die gefühlt große Distanz abbauen: „Wir müssen auch wieder dahin gehen, wo man uns die Tür vor der Nase zuschlägt“.

Auch die Eckpunkte aus dem zurückliegenden Wahlkampf waren in Jäckes Rede noch immer aktuell. 2015 war die SPD mit dem Dreiklang gute Bildung, gute Arbeit und gutes Leben ins Rennen um das Bürgermeisteramt gezogen. In der Bildung sei schon viel erreicht worden. Fast jedes Kind habe die gleichen Chancen, „und das kleine Wörtchen ,fast' möchte ich auch gerne weglassen können.“

Neben seinem früheren politischen Fachbereich legte Jäcke auch einen Schwerpunkt auf die Arbeit. Die Wirtschaft wolle investieren und wachsen, sie brauche dafür aber die richtigen Rahmenbedingungen. Das könnten die Kommunen aber nicht allein. Die Bundesregierung müsse auch ein vernünftiges Einwanderungsgesetz auf den Weg bringen, gab Jäcke dem SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post mit auf den Weg nach Berlin.

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