Patientin muss drei Stunden in der Notaufnahme warten, um dann auf Intensivstation zu kommen

Stefan Koch

In der Notaufnahme des Johannes-Wesling-Klinikums läuft der Betrieb nicht immer reibungslos. Das musste vor drei Jahre eine Mindenerin am eigenen Leib erfahren. MT-Foto (Archiv): Alexander Lehn - © Lehn, Alexander
In der Notaufnahme des Johannes-Wesling-Klinikums läuft der Betrieb nicht immer reibungslos. Das musste vor drei Jahre eine Mindenerin am eigenen Leib erfahren. MT-Foto (Archiv): Alexander Lehn (© Lehn, Alexander)

Minden (mt). Drei Stunden musste eine Seniorin in kritischem Zustand in der Notaufnahme des Johannes-Wesling-Klinikums in einem Rollstuhl verharren, bis Ärzte sie endlich untersuchten. Die verlegten die heute 72-jährige sofort auf die Intensivstation und es schloss sich eine stationäre Behandlung von vier Wochen an. Danach versuchte die Betroffene, eine Entschädigung zu bekommen. Ihr Ehemann unterstützte sie dabei.