Minden

MT-Projekt "Wem gehört Minden?": Für mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt

Monika Jäger

MT-Illustrationen: Alex Lehn
MT-Illustrationen: Alex Lehn

Minden (mt). Lange dachten alle, dass der Wohnungsmarkt in Minden kein Thema ist. Die 3.000 abziehenden Briten hatten Mitte der 90er-Jahre jede Menge Wohnraum hinterlassen, der vielen Bürgern unverhofft zum eigenen Haus verhalf. Und vor allem in großen Wohnblocks standen Wohnungen jahrelang leer. 2006 entschied die Mindener Politik angesichts der entspannten Situation und verfallender Häuserblöcke, die städtische Wohnungsgesellschaft an eine Berliner Immobiliengesellschaft zu verkaufen.

MT-Illustrationen: Alex Lehn
MT-Illustrationen: Alex Lehn

Keine zehn Jahre später ist jedoch klar: In der Stadt fehlen günstiger Wohnraum und Sozialwohnungen, kleine Wohnungen für Alleinstehende und Studenten. Denn seit 2015 steigt die Einwohnerzahl deutlich. „Nicht nur, dass Wohnraum insgesamt knapper und teurer geworden ist, sondern auch die Tatsache, dass sich künftige Erfordernisse an das Wohnen ändern werden, machen es erforderlich, sich damit zu beschäftigen": So fasste Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) die Situation zusammen. Um das Problem systematisch anzugehen, hat Minden nun seit März 2017 ein „Handlungskonzept Wohnen" als städtebauliches Entwicklungsprojekt. Knapp zwei Jahre lang wurde dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt entwickelt.

Doch bei dem, was sich auf dem Wohnungsmarkt tut, gilt es auch, bundesweite Entwicklungen im Blick zu behalten. Unter anderem interessieren sich international agierende Investoren inzwischen sehr für den Wohnungsmarkt kleinerer Städte und agieren hier oft unerkannt. Diesem Thema hat sich das Recherchezentrum Correctiv (Berlin) gewidmet und versucht, diesen Tendenzen gemeinsam mit den Mietern auf die Spur zu kommen. Mehr Transparenz – unter diesem Motto starten nun das MT und Correctiv auch in Minden, Petershagen, Porta Westfalica und Hille gemeinsam eine große Bürgerrecherche zum Themenkomplex „Wem gehört die Stadt?".

Was ist „Wem gehört Minden"?

„Wem gehört Minden?" ist ein journalistisches Projekt, um mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die Bürgerrecherche über die Internetseite www.wem-gehoert-minden.de, bei der Mieter Angaben darüber machen, wer ihr Vermieter ist. Gemeinsam recherchieren Journalisten des Mindener Tageblatts und des Recherchezentrums Correctiv dann Themen und Fragestellungen, die sich daraus ergeben.

Warum ist das ein Thema?

Mieten ebenso wie die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen steigen stetig – das ist nicht nur in Berlin oder München so, sondern auch in kleineren Städten. Deutschlandweit suchten Investoren nach immer neuen Möglichkeiten, Renditen zu erwirtschaften. In Großstädten haben sie längst den Wohnungsmarkt im Blick. Ist das auch in anderen Regionen so? Die Bürgerrecherche kann darauf Antworten geben.

Was ist mit Hille,Petershagen, Porta?

Auch für diese Städte und Gemeinden wird die Redaktion in den kommenden Wochen das Thema Wohnen in den Fokus nehmen. Auch hier werden wir recherchieren, wo der Wohnungsmarkt intransparent ist. Spannende Frage: Wohnt es sich in Petershagen anders als Porta – und wenn ja, wieso? Gibt es dort „Miethaie"? Wer Themen hat, kann sich in der MT-Redaktion melden oder auch die Eingabemaske auf der Seite www.wem-gehoert-minden.de verwenden.

Gibt es Beispiele?

Wie und in welcher Form sind Mieter unter Druck? Manch junge Familie schafft den Sprung nicht mehr, sich räumlich zu vergrößern, wenn es Nachwuchs gibt. Die Stadt Minden könnte sich vorstellen, dass Senioren aus zu großen Häusern ausziehen, damit junge Familien einziehen können. Funktioniert das?

Was passiert, wenn Mietwohnungen aufwendig saniert werden und dann die Miete anzieht: Wie gehen Vermieter und Wohnungsgesellschaften da mit Altmietern um? Investoren kaufen Immobilien in den Innenstädten als Spekulationsobjekte und die Stadtverwaltung hat nur wenig Spielraum, hier gegenzusteuern. Denn Enteignung ist in Deutschland undenkbar, selbst wenn ein Filetstück jahrelang brach liegen bleibt.

Mit dem Brennpunktthema „Wohnen" lassen sich solche Schwachstellen aufdecken. Wir wollen mehr über die Ursachen erfahren, genauso möchten wir aber auch vorbildliche Aktionen vorstellen oder Vermieter, die ein besonders gutes Verhältnis mit ihren Mietern pflegen. Vor allem interessieren uns Lösungsansätze und die Debatte über Lösungen. Das funktioniert besser, je mehr Fakten bekannt sind.

Aber es können doch nicht alle Probleme gelöst werden, oder?

Es ist ein zentrales Problem der Wohnungspolitik, dass Eigentümer von Mietwohnungen geheim bleiben können. Städte wissen nicht immer, wer bei ihnen investiert und die Preise mit hoch treibt, das haben die bisherigen Recherchen von Correctiv ergeben. „Selbst für kriminelle Investoren, die Geld in Immobilien waschen, sind Wohnungen in deutschen Städten längst ein lukratives Geschäft. Jüngstes Beispiel sind die Ermittlungen gegen einen Berliner Clan, der Millionen in den Kauf von Immobilien gesteckt hat", beschreibt Justus von Daniels (Correctiv) die Situation. Eine spannende Frage ist, ob und inwieweit Ähnliches auch in ländlichen Regionen zu beobachten ist.

Der deutsche Immobilienmarkt ist deutlich intransparenter als in anderen EU-Ländern, weil die Grundbücher nicht einsehbar sind. Das nützt vor allem denen, die den Markt kennen, also den großen Immobilienfirmen. Für Mieter und Bürger ist es schwer, die krassen Auswüchse auf dem Wohnungsmarkt zu erkennen. Selbst für Behörden ist es oft unmöglich, undurchsichtige Firmengeflechte aufzudröseln.

Was ist eigentlich „Bürgerrecherche"?

In den nächsten Wochen wollen MT und Correctiv auf der Plattform www.wem-gehoert-minden.de mit den Bürgern gemeinsam mehr über die Eigentumsverhältnisse in der Stadt herausfinden. Das heißt: Leser unterstützen die Arbeit der Redaktionen von MT und Correctiv und tragen mit ihren Informationen dazu bei, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt greifbar zu machen.

Wie kann ich mitmachen?

Wer mitmacht, kann im Internet auf der Seite www.wem-gehoert-minden.de einige Fragen zur Wohnsituation beantworten. Wichtig: Ein Beleg gehört dazu, damit die Angaben verifiziert werden können. Darin unterscheidet sich eine Bürgerrecherche von einer allgemeinen Umfrage.

Gut zu wissen: Weder die hochgeladenen Dokumente noch die Namen einzelner Eigentümer werden veröffentlicht. Und: Wenn Mieter den Eigentümer nicht kennen, finden wir ihn gemeinsam heraus. Es geht nicht darum, einzelne Privateigentümer ins Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Minden ist schließlich die Stadt der Hausbesitzer und Kleineigentümer – etwa 70 Prozent der Wohnungen sind hier im Privatbesitz. Die Stadt Minden hat viele Informationen zum Wohnungsmarkt auf ihrer Seite www.minden.de zusammengestellt.

Und was ist mit dem Schutz der Daten?

Wir behandeln die Daten nach den Regeln der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit großer Sorgfalt. Bei dem Projekt tragen Bürger dazu bei, dass wir mit Informationen zum Wohnungsmarkt recherchieren können. Alle Daten unterliegen darum dem Schutz des Redaktionsgeheimnisses. Wir veröffentlichen keine Daten über einzelne Eigentümer. Unser Fokus liegt auf der Eigentümerstruktur in Minden und auf den Herausforderungen, die sich im Wohnungsmarkt zeigen.

Wir werden auch keine Belege veröffentlichen, die uns zugeschickt wurden, also Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen oder andere private Dokumente, die Betroffene uns anvertrauen. Und wir berichten nur, wenn ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit vorliegt.

Was ist „Correctiv?

Das Projekt ist eine Kooperation des Mindener Tageblattes mit Correctiv, dem ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutsch-sprachigen Raum. Correctiv finanziert sich ausschließlich über Spenden von Bürgern und Stiftungen (correctiv.org).

Kann ich die Redaktion auch direkt erreichen?

Das Rechercheteam kann per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden:

Stefan.Koch@MT.de, Telefon (05 71) 882 165;

Sebastian.Radermacher@MT.de, Telefon (05 71) 882 201;

Monika.Jaeger@MT.de, Telefon (05 71) 882 148;

Nina.Koenemann@MT.de, Telefon (05 71) 882 618.

Bei Correctiv zuständig ist justus.von.daniels@correctiv.org

Kann ich mitreden?

Auftakt zum Miteinander-Reden ist am Montag, 18. März, 18 Uhr, im Ständersaal des Preußenmuseums. Dann lädt die Redaktion zum „Stadtgespräch" mit dem Titel „Wem gehört die Stadt" und vielen Gästen aus Politik und auf dem Wohnungsmarkt Aktiven. Der Eintritt ist frei.

Weitere Veranstaltungen folgen.

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MindenMT-Projekt "Wem gehört Minden?": Für mehr Transparenz auf dem WohnungsmarktMonika JägerMinden (mt). Lange dachten alle, dass der Wohnungsmarkt in Minden kein Thema ist. Die 3.000 abziehenden Briten hatten Mitte der 90er-Jahre jede Menge Wohnraum hinterlassen, der vielen Bürgern unverhofft zum eigenen Haus verhalf. Und vor allem in großen Wohnblocks standen Wohnungen jahrelang leer. 2006 entschied die Mindener Politik angesichts der entspannten Situation und verfallender Häuserblöcke, die städtische Wohnungsgesellschaft an eine Berliner Immobiliengesellschaft zu verkaufen. Keine zehn Jahre später ist jedoch klar: In der Stadt fehlen günstiger Wohnraum und Sozialwohnungen, kleine Wohnungen für Alleinstehende und Studenten. Denn seit 2015 steigt die Einwohnerzahl deutlich. „Nicht nur, dass Wohnraum insgesamt knapper und teurer geworden ist, sondern auch die Tatsache, dass sich künftige Erfordernisse an das Wohnen ändern werden, machen es erforderlich, sich damit zu beschäftigen": So fasste Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) die Situation zusammen. Um das Problem systematisch anzugehen, hat Minden nun seit März 2017 ein „Handlungskonzept Wohnen" als städtebauliches Entwicklungsprojekt. Knapp zwei Jahre lang wurde dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt entwickelt. Doch bei dem, was sich auf dem Wohnungsmarkt tut, gilt es auch, bundesweite Entwicklungen im Blick zu behalten. Unter anderem interessieren sich international agierende Investoren inzwischen sehr für den Wohnungsmarkt kleinerer Städte und agieren hier oft unerkannt. Diesem Thema hat sich das Recherchezentrum Correctiv (Berlin) gewidmet und versucht, diesen Tendenzen gemeinsam mit den Mietern auf die Spur zu kommen. Mehr Transparenz – unter diesem Motto starten nun das MT und Correctiv auch in Minden, Petershagen, Porta Westfalica und Hille gemeinsam eine große Bürgerrecherche zum Themenkomplex „Wem gehört die Stadt?". Was ist „Wem gehört Minden"? „Wem gehört Minden?" ist ein journalistisches Projekt, um mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die Bürgerrecherche über die Internetseite www.wem-gehoert-minden.de, bei der Mieter Angaben darüber machen, wer ihr Vermieter ist. Gemeinsam recherchieren Journalisten des Mindener Tageblatts und des Recherchezentrums Correctiv dann Themen und Fragestellungen, die sich daraus ergeben. Warum ist das ein Thema? Mieten ebenso wie die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen steigen stetig – das ist nicht nur in Berlin oder München so, sondern auch in kleineren Städten. Deutschlandweit suchten Investoren nach immer neuen Möglichkeiten, Renditen zu erwirtschaften. In Großstädten haben sie längst den Wohnungsmarkt im Blick. Ist das auch in anderen Regionen so? Die Bürgerrecherche kann darauf Antworten geben. Was ist mit Hille,Petershagen, Porta? Auch für diese Städte und Gemeinden wird die Redaktion in den kommenden Wochen das Thema Wohnen in den Fokus nehmen. Auch hier werden wir recherchieren, wo der Wohnungsmarkt intransparent ist. Spannende Frage: Wohnt es sich in Petershagen anders als Porta – und wenn ja, wieso? Gibt es dort „Miethaie"? Wer Themen hat, kann sich in der MT-Redaktion melden oder auch die Eingabemaske auf der Seite www.wem-gehoert-minden.de verwenden. Gibt es Beispiele? Wie und in welcher Form sind Mieter unter Druck? Manch junge Familie schafft den Sprung nicht mehr, sich räumlich zu vergrößern, wenn es Nachwuchs gibt. Die Stadt Minden könnte sich vorstellen, dass Senioren aus zu großen Häusern ausziehen, damit junge Familien einziehen können. Funktioniert das? Was passiert, wenn Mietwohnungen aufwendig saniert werden und dann die Miete anzieht: Wie gehen Vermieter und Wohnungsgesellschaften da mit Altmietern um? Investoren kaufen Immobilien in den Innenstädten als Spekulationsobjekte und die Stadtverwaltung hat nur wenig Spielraum, hier gegenzusteuern. Denn Enteignung ist in Deutschland undenkbar, selbst wenn ein Filetstück jahrelang brach liegen bleibt. Mit dem Brennpunktthema „Wohnen" lassen sich solche Schwachstellen aufdecken. Wir wollen mehr über die Ursachen erfahren, genauso möchten wir aber auch vorbildliche Aktionen vorstellen oder Vermieter, die ein besonders gutes Verhältnis mit ihren Mietern pflegen. Vor allem interessieren uns Lösungsansätze und die Debatte über Lösungen. Das funktioniert besser, je mehr Fakten bekannt sind. Aber es können doch nicht alle Probleme gelöst werden, oder? Es ist ein zentrales Problem der Wohnungspolitik, dass Eigentümer von Mietwohnungen geheim bleiben können. Städte wissen nicht immer, wer bei ihnen investiert und die Preise mit hoch treibt, das haben die bisherigen Recherchen von Correctiv ergeben. „Selbst für kriminelle Investoren, die Geld in Immobilien waschen, sind Wohnungen in deutschen Städten längst ein lukratives Geschäft. Jüngstes Beispiel sind die Ermittlungen gegen einen Berliner Clan, der Millionen in den Kauf von Immobilien gesteckt hat", beschreibt Justus von Daniels (Correctiv) die Situation. Eine spannende Frage ist, ob und inwieweit Ähnliches auch in ländlichen Regionen zu beobachten ist. Der deutsche Immobilienmarkt ist deutlich intransparenter als in anderen EU-Ländern, weil die Grundbücher nicht einsehbar sind. Das nützt vor allem denen, die den Markt kennen, also den großen Immobilienfirmen. Für Mieter und Bürger ist es schwer, die krassen Auswüchse auf dem Wohnungsmarkt zu erkennen. Selbst für Behörden ist es oft unmöglich, undurchsichtige Firmengeflechte aufzudröseln. Was ist eigentlich „Bürgerrecherche"? In den nächsten Wochen wollen MT und Correctiv auf der Plattform www.wem-gehoert-minden.de mit den Bürgern gemeinsam mehr über die Eigentumsverhältnisse in der Stadt herausfinden. Das heißt: Leser unterstützen die Arbeit der Redaktionen von MT und Correctiv und tragen mit ihren Informationen dazu bei, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt greifbar zu machen. Wie kann ich mitmachen? Wer mitmacht, kann im Internet auf der Seite www.wem-gehoert-minden.de einige Fragen zur Wohnsituation beantworten. Wichtig: Ein Beleg gehört dazu, damit die Angaben verifiziert werden können. Darin unterscheidet sich eine Bürgerrecherche von einer allgemeinen Umfrage. Gut zu wissen: Weder die hochgeladenen Dokumente noch die Namen einzelner Eigentümer werden veröffentlicht. Und: Wenn Mieter den Eigentümer nicht kennen, finden wir ihn gemeinsam heraus. Es geht nicht darum, einzelne Privateigentümer ins Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Minden ist schließlich die Stadt der Hausbesitzer und Kleineigentümer – etwa 70 Prozent der Wohnungen sind hier im Privatbesitz. Die Stadt Minden hat viele Informationen zum Wohnungsmarkt auf ihrer Seite www.minden.de zusammengestellt. Und was ist mit dem Schutz der Daten? Wir behandeln die Daten nach den Regeln der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit großer Sorgfalt. Bei dem Projekt tragen Bürger dazu bei, dass wir mit Informationen zum Wohnungsmarkt recherchieren können. Alle Daten unterliegen darum dem Schutz des Redaktionsgeheimnisses. Wir veröffentlichen keine Daten über einzelne Eigentümer. Unser Fokus liegt auf der Eigentümerstruktur in Minden und auf den Herausforderungen, die sich im Wohnungsmarkt zeigen. Wir werden auch keine Belege veröffentlichen, die uns zugeschickt wurden, also Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen oder andere private Dokumente, die Betroffene uns anvertrauen. Und wir berichten nur, wenn ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit vorliegt. Was ist „Correctiv? Das Projekt ist eine Kooperation des Mindener Tageblattes mit Correctiv, dem ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutsch-sprachigen Raum. Correctiv finanziert sich ausschließlich über Spenden von Bürgern und Stiftungen (correctiv.org). Kann ich die Redaktion auch direkt erreichen? Das Rechercheteam kann per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden: Stefan.Koch@MT.de, Telefon (05 71) 882 165; Sebastian.Radermacher@MT.de, Telefon (05 71) 882 201; Monika.Jaeger@MT.de, Telefon (05 71) 882 148; Nina.Koenemann@MT.de, Telefon (05 71) 882 618. Bei Correctiv zuständig ist justus.von.daniels@correctiv.org Kann ich mitreden? Auftakt zum Miteinander-Reden ist am Montag, 18. März, 18 Uhr, im Ständersaal des Preußenmuseums. Dann lädt die Redaktion zum „Stadtgespräch" mit dem Titel „Wem gehört die Stadt" und vielen Gästen aus Politik und auf dem Wohnungsmarkt Aktiven. Der Eintritt ist frei. Weitere Veranstaltungen folgen.