Symbolfoto: Christoph Soeder/dpa - © (c) Copyright 2018, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Düsseldorf/Minden

Ab 2023 neuer ICE-Halt für Minden geplant

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Düsseldorf/Minden (mt). Die ICE-Linie zwischen Düsseldorf und Berlin soll alle zwei Stunden auch in Minden halten. Das sieht das neue Gesamtkonzept für den Fernverkehr vor, das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe und die Deutsche Bahn gestern im Düsseldorfer Landtag vorgestellt haben. Das Konzept soll 2023 umgesetzt werden, allerdings laufen noch letzte Detailplanungen, heißt es in einer Mitteilung der Bahn. Geprüft werden soll außerdem, ob erste Verbesserungen schon vor dem Jahr 2023 realisiert werden können.

Der neue ICE-Halt in Minden würde dann die IC-Linie Berlin-Amsterdam ersetzen. Der zweistündige Halt der IC-Linie von Köln nach Dresden soll beibehalten werden. In Bad Oeynhausen ersetzen die dort dann wieder haltenden Züge der zweistündlichen IC-Linie Köln–Hannover–Magdeburg–Dresden den heutigen, meist nur vierstündlichen Halt der IC-Linie Amsterdam–Berlin. Diese Änderung sei erforderlich, um eine neue schnellere Reisezeit der Linie Amsterdam–Berlin zu ermöglichen. Somit erhält Bad Oeynhausen einen zweistündlichen Systemhalt, heißt es in der Mitteilung.

Mit dem neuen Gesamtkonzept sollen von Ende 2023 an bis zu 40 Prozent mehr Sitzplätze und zusätzliche, schnellere ICE-Fahrten nach Berlin realisiert werden, ohne dass dabei der bisherige Angebotsumfang bei den Zwischenhalten reduziert werden muss. Die zusätzliche zweistündliche ICE-Linie ist zwischen Köln und Berlin mit einer Reisezeit von rund 4:10 Stunden etwa zehn Minuten schneller als die heutigen ICE-Verbindungen und wird in Köln Hbf, Wuppertal Hbf, Hagen, Bielefeld, Hannover halten und ab dort weiter nach Berlin fahren. Die Anbindung Ostwestfalens an den Fernverkehr der Bahn hatte zuletzt immer wieder für Diskussionen gesorgt.

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Düsseldorf/MindenAb 2023 neuer ICE-Halt für Minden geplantDüsseldorf/Minden (mt). Die ICE-Linie zwischen Düsseldorf und Berlin soll alle zwei Stunden auch in Minden halten. Das sieht das neue Gesamtkonzept für den Fernverkehr vor, das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe und die Deutsche Bahn gestern im Düsseldorfer Landtag vorgestellt haben. Das Konzept soll 2023 umgesetzt werden, allerdings laufen noch letzte Detailplanungen, heißt es in einer Mitteilung der Bahn. Geprüft werden soll außerdem, ob erste Verbesserungen schon vor dem Jahr 2023 realisiert werden können. Der neue ICE-Halt in Minden würde dann die IC-Linie Berlin-Amsterdam ersetzen. Der zweistündige Halt der IC-Linie von Köln nach Dresden soll beibehalten werden. In Bad Oeynhausen ersetzen die dort dann wieder haltenden Züge der zweistündlichen IC-Linie Köln–Hannover–Magdeburg–Dresden den heutigen, meist nur vierstündlichen Halt der IC-Linie Amsterdam–Berlin. Diese Änderung sei erforderlich, um eine neue schnellere Reisezeit der Linie Amsterdam–Berlin zu ermöglichen. Somit erhält Bad Oeynhausen einen zweistündlichen Systemhalt, heißt es in der Mitteilung. Mit dem neuen Gesamtkonzept sollen von Ende 2023 an bis zu 40 Prozent mehr Sitzplätze und zusätzliche, schnellere ICE-Fahrten nach Berlin realisiert werden, ohne dass dabei der bisherige Angebotsumfang bei den Zwischenhalten reduziert werden muss. Die zusätzliche zweistündliche ICE-Linie ist zwischen Köln und Berlin mit einer Reisezeit von rund 4:10 Stunden etwa zehn Minuten schneller als die heutigen ICE-Verbindungen und wird in Köln Hbf, Wuppertal Hbf, Hagen, Bielefeld, Hannover halten und ab dort weiter nach Berlin fahren. Die Anbindung Ostwestfalens an den Fernverkehr der Bahn hatte zuletzt immer wieder für Diskussionen gesorgt.