Kulturförderpreis für Sparkassen-Stiftung

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Engagement gegen sexuelle Gewalt

Minden (mt/lkp). Die Stiftung der Sparkasse Minden-Lübbecke zur Förderung von Kunst und Kultur erhält in diesem Jahr den Deutschen Kulturförderpreis. Ausgezeichnet wird ihr nachhaltiges Engagement gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit den Mitteln des präventiven Theaters durch den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI. Dieser vergibt die bundesweit einzigartige Auszeichnung bereits zum 13. Mal gemeinsam mit seinen Partnern Handelsblatt und ZDF an Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen für innovative Kulturförderprojekte.

Bekanntgegeben wurden die von einer renommierten Jury ausgewählten drei Preisträger am Donnerstagabend bei einer festlichen, von Barbara Hahlweg (ZDF) moderierten Gala in Berlin. Unter insgesamt rund 80 Bewerbern war die Sparkassen-Stiftung in der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ erfolgreich. Preisträger in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ war die „h+s veranstaltungen gmbh“ aus München mit ihrem Projekt „Hörgang“, einer Mischung aus Stadterkundung und Lesungen an literaturfremden Orten. Preisträger der Kategorie „Große Unternehmen“ war die BHF Bank Stiftung aus Frankfurt am Main für ihr Projekt „UNART – Jugendwettbewerb für multimediale Performances“, in Kooperation mit namhaften Theatern in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Dresden.

Seit zehn Jahren setzt sich die Stiftung der Sparkasse Minden-Lübbecke mit den Mitteln des Theaters gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen ein. In einem groß angelegten Präventionsprogramm für Grundschulen, Schulen mit besonderem Förderbedarf und weiterführende Schulen wurden das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ und das autobiografische Einmann-Stück „Ich werde es sagen“ der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück bereits vor mehr als 900 Schulklassen durchgeführt. Mit ihrem Engagement unterstützt die Stiftung die Diskussion zu diesem oft tabuisierten Thema. Weitere Infos:

www.sparkasse-minden-luebbecke.de/stiftung

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Kulturförderpreis für Sparkassen-StiftungEngagement gegen sexuelle GewaltMinden (mt/lkp). Die Stiftung der Sparkasse Minden-Lübbecke zur Förderung von Kunst und Kultur erhält in diesem Jahr den Deutschen Kulturförderpreis. Ausgezeichnet wird ihr nachhaltiges Engagement gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit den Mitteln des präventiven Theaters durch den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI. Dieser vergibt die bundesweit einzigartige Auszeichnung bereits zum 13. Mal gemeinsam mit seinen Partnern Handelsblatt und ZDF an Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen für innovative Kulturförderprojekte. Bekanntgegeben wurden die von einer renommierten Jury ausgewählten drei Preisträger am Donnerstagabend bei einer festlichen, von Barbara Hahlweg (ZDF) moderierten Gala in Berlin. Unter insgesamt rund 80 Bewerbern war die Sparkassen-Stiftung in der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ erfolgreich. Preisträger in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ war die „h+s veranstaltungen gmbh“ aus München mit ihrem Projekt „Hörgang“, einer Mischung aus Stadterkundung und Lesungen an literaturfremden Orten. Preisträger der Kategorie „Große Unternehmen“ war die BHF Bank Stiftung aus Frankfurt am Main für ihr Projekt „UNART – Jugendwettbewerb für multimediale Performances“, in Kooperation mit namhaften Theatern in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Dresden. Seit zehn Jahren setzt sich die Stiftung der Sparkasse Minden-Lübbecke mit den Mitteln des Theaters gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen ein. In einem groß angelegten Präventionsprogramm für Grundschulen, Schulen mit besonderem Förderbedarf und weiterführende Schulen wurden das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ und das autobiografische Einmann-Stück „Ich werde es sagen“ der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück bereits vor mehr als 900 Schulklassen durchgeführt. Mit ihrem Engagement unterstützt die Stiftung die Diskussion zu diesem oft tabuisierten Thema. Weitere Infos: www.sparkasse-minden-luebbecke.de/stiftung