Die Marienkirche muss für insgesamt 3,66 Millionen Euro saniert werden. - © Foto: Manfred Otto (Archiv)
Die Marienkirche muss für insgesamt 3,66 Millionen Euro saniert werden. (© Foto: Manfred Otto (Archiv))

Bund zahlt 1,8 Millionen Euro für die Sanierung der Marienkirche

veröffentlicht

Minden (mt/rad). Die Marienkirche in Minden erhält für ihre nötige Generalsanierung insgesamt 1,83 Millionen Euro an Bundesmitteln. Das teilte der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD) am Donnerstag mit.

Ende August hatte Post mit dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, die Marienkirche besichtigt, um sich ein konkretes Bild von der Lage zu machen. Mit dabei waren auch Bürgermeister Michael Jäcke und Baudezernent Lars Bursian. Pfarrer Dr. Manuel Schilling führte die Gäste durch die Kirche.

In den nächsten fünf Jahren soll die Kirche für insgesamt 3,66 Millionen Euro generalsaniert werden. Neben dem Seitenschiff und dem Chorraum muss auch der bekannte gotische Turm restauriert werden. „Der Turm der Marienkirche ist nicht nur unübersehbar, er ist auch von großer historischer Bedeutung. Ihn zu erhalten, bedeutet auch, ein Wahrzeichen der Stadt zu erhalten“, betonte Post.

Der heimische Abgeordnete machte sich in Berlin nachhaltig für die Förderung der Sanierung der Marienkirche stark. Am gestrigen Donnerstag gab nun der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Bundesmittel zur Förderung der denkmalgeschützten Sanierung frei. Die Mittel dafür stammen aus dem Kulturetat des Bundeskanzleramts.

Bürgermeister Michael Jäcke erklärte dazu: „Die im 11. Jahrhundert erbaute Marienkirche ist eine der wichtigsten evangelischen Kirchen Mindens mit einer Gemeinde von 5.400 Mitgliedern. Durch ihre erhöhte Lage und durch ihren hohen gotischen Turm ist sie weithin sichtbar und prägt somit das Stadtbild und die Stadtsilhouette wesentlich.“ Sie sei eine der wichtigsten Landmarken der historischen Altstadt. „Ich freue mich daher sehr über die Zusage einer Bundesförderung, die es der Kirchengemeinde ermöglicht, die Kirche und den historischen Kirchplatz zu sanieren und neu zu gestalten“, sagte Jäcke.

Superintendent Jürgen Tiemann ergänzte: „Auch als Vertreter des Kirchenkreises möchte ich meine große Freude zum Ausdruck bringen, weil wir so ein Projekt der Renovierung einer solch großen, fast 1.000 Jahre alten Kirche aus eigener Kraft unter den jetzigen Rahmenbedingungen nicht stemmen können. So kann unsere Generation ihren Beitrag in der Geschichte zum Erhalt der Kirche beitragen.“

Achim Post sagte abschließend: „Ich freue mich sehr, dass die Marienkirche nun saniert werden kann. Sie ist nicht nur für Minden, sondern weit darüber hinaus von großer Bedeutung.“

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Bund zahlt 1,8 Millionen Euro für die Sanierung der MarienkircheMinden (mt/rad). Die Marienkirche in Minden erhält für ihre nötige Generalsanierung insgesamt 1,83 Millionen Euro an Bundesmitteln. Das teilte der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD) am Donnerstag mit. Ende August hatte Post mit dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, die Marienkirche besichtigt, um sich ein konkretes Bild von der Lage zu machen. Mit dabei waren auch Bürgermeister Michael Jäcke und Baudezernent Lars Bursian. Pfarrer Dr. Manuel Schilling führte die Gäste durch die Kirche. In den nächsten fünf Jahren soll die Kirche für insgesamt 3,66 Millionen Euro generalsaniert werden. Neben dem Seitenschiff und dem Chorraum muss auch der bekannte gotische Turm restauriert werden. „Der Turm der Marienkirche ist nicht nur unübersehbar, er ist auch von großer historischer Bedeutung. Ihn zu erhalten, bedeutet auch, ein Wahrzeichen der Stadt zu erhalten“, betonte Post. Der heimische Abgeordnete machte sich in Berlin nachhaltig für die Förderung der Sanierung der Marienkirche stark. Am gestrigen Donnerstag gab nun der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Bundesmittel zur Förderung der denkmalgeschützten Sanierung frei. Die Mittel dafür stammen aus dem Kulturetat des Bundeskanzleramts. Bürgermeister Michael Jäcke erklärte dazu: „Die im 11. Jahrhundert erbaute Marienkirche ist eine der wichtigsten evangelischen Kirchen Mindens mit einer Gemeinde von 5.400 Mitgliedern. Durch ihre erhöhte Lage und durch ihren hohen gotischen Turm ist sie weithin sichtbar und prägt somit das Stadtbild und die Stadtsilhouette wesentlich.“ Sie sei eine der wichtigsten Landmarken der historischen Altstadt. „Ich freue mich daher sehr über die Zusage einer Bundesförderung, die es der Kirchengemeinde ermöglicht, die Kirche und den historischen Kirchplatz zu sanieren und neu zu gestalten“, sagte Jäcke. Superintendent Jürgen Tiemann ergänzte: „Auch als Vertreter des Kirchenkreises möchte ich meine große Freude zum Ausdruck bringen, weil wir so ein Projekt der Renovierung einer solch großen, fast 1.000 Jahre alten Kirche aus eigener Kraft unter den jetzigen Rahmenbedingungen nicht stemmen können. So kann unsere Generation ihren Beitrag in der Geschichte zum Erhalt der Kirche beitragen.“ Achim Post sagte abschließend: „Ich freue mich sehr, dass die Marienkirche nun saniert werden kann. Sie ist nicht nur für Minden, sondern weit darüber hinaus von großer Bedeutung.“