Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Enkel erfährt vom Fund einer Erkennungsmarke

Jürgen Langenkämper

Nachricht vom Opa: Hilbert Meier (links) schaut mit Ortsheimatpfleger Hans-Eberhard Brandhorst die Unterlagen und Informationen zu seinem gefallenen Großvater Wilhelm Kruse durch. MT-Fotos: Langenkämper - © lkp
Nachricht vom Opa: Hilbert Meier (links) schaut mit Ortsheimatpfleger Hans-Eberhard Brandhorst die Unterlagen und Informationen zu seinem gefallenen Großvater Wilhelm Kruse durch. MT-Fotos: Langenkämper (© lkp)

Minden (mt). Vor hundert Jahren wurde in Deutschland die Republik ausgerufen, der Kaiser floh ins Ausland. Am 11. November 1918 endeten die Kampfhandlungen mit Unterzeichnung des Waffenstillstandes in Compiègne. Rund 17 Millionen Menschen waren gefallen. Einer von denen, die nicht heimkehrten, war Wilhelm Kruse aus Hahlen. 102 Jahre nach seinem Tod in den Kämpfen um Verdun erhielt sein Enkel Hilbert Meier überraschend Nachricht über den nur aus Erzählungen bekannten Großvater.

Umgesetzt: Das Kriegerdenkmal steht inzwischen auf dem Friedhof Minderheide. - © lkp
Umgesetzt: Das Kriegerdenkmal steht inzwischen auf dem Friedhof Minderheide. (© lkp)

„Beim Geschichtsverein ging im Frühjahr eine E-Mail aus den Niederlanden ein", berichtet Hans-Eberhard Brandhorst. Jan Cornelis de Mik teilte mit, dass sein belgischer Freund Marc Calluy auf den ehemaligen Schlachtfeldern von Montfaucon nahe Verdun eine Erkennungsmarke des deutschen Soldaten Wilhelm Kruse aus Hahlen, Kr. Minden, gefunden habe. Eingraviert waren auch das Geburtsdatum 18.1.90 und die Abteilung des 13. Infanterie-Regiments. Die Hartnäckigkeit seines Interesses, Nachfahren des Gefallenen aufzuspüren, dokumentierte der Niederländer auch dadurch, dass er auch das Kommunalarchiv und den Meißener Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Drees sowie die Standesämter in Minden und irrigerweise in Hüllhorst anschrieb. Richtig wäre jedoch das von Hille gewesen, da Hahlen 1890 zum Amt Hartum gehörte.

Musketier: Wilhelm Kruse (Pfeil) fiel im September 1916 bei Kämpfen vor Verdun. - © Foto: pr
Musketier: Wilhelm Kruse (Pfeil) fiel im September 1916 bei Kämpfen vor Verdun. (© Foto: pr)

Als der Geschäftsführer des Geschichtsvereins, Sven Panthöfer, de Miks Anfrage an den langjährigen Vereinsschatzmeister weiterleitete, lag er goldrichtig. Als Ortsheimatpfleger von Hahlen war Hans-Eberhard Brandhorst aufgrund seiner Kenntnis von Land und Leuten, besonders von familiären Beziehungen im Ort schnell klar, dass es in Hahlen selbst keine direkten Nachfahren und Verwandten des Gefallenen mehr geben konnte.

Doch bei seiner Suche wurde er nicht weit entfernt in Minderheide fündig, das sich als Ortsteil Mindens aus Teilen der ehemaligen Gemeinden Hahlen, Hartum, Holzhausen II, Stemmer und der Stadt Minden zusammensetzt.

Inschrift: Wilhelm Kruses Name ist in der oberen Reihe am rechten Rand zu lesen.
Inschrift: Wilhelm Kruses Name ist in der oberen Reihe am rechten Rand zu lesen.

Aus dem Kirchenbuch der Gemeinde Hahlen und Hartum und aus dem Standesamtseintrag ging hervor das der besagte Wilhelm Kruse im Haus Nr. 147 gelebt hatte. „Seit 1957 gibt es in Hahlen aber Straßennamen und Hausnummern", erzählt der ehemalige stellvertretende Leiter des Kommunalarchivs. Diese Spur führte ihn in den Minderheideweg. Die dort lebende ältere Dame verwies ihn an Hilbert Meier am Petershäger Weg.

„Meine Großmutter war die Witwe Wilhelm Kruses", sagt der heute selbst schon 81-jährige Enkel jenes Mannes, der am 14. September 1916 bei Crépion, 20 Kilometer nördlich von Verdun, fiel. Seine Großmutter Karoline, eine geborene Köster, heiratete nicht mehr und brachte ihre 1911 geborene Tochter, die den Vater kaum richtig kennenlernen konnte, allein durch. „Sie hat 40 Jahre bei der Molkerei gearbeitet", erzählt Hilbert Meier. Mithilfe ihrer Geschwister baute die Kriegerwitwe zwischen deren Grundstücken das Haus am Petershäger Weg, in dem der Enkel heute lebt.

Begraben wurde Wilhelm Kruse auf dem Soldatenfriedhof von Consonvoye, zehn Kilometer vom mutmaßlichen Ort seines Todes entfernt. Warum seine Erkennungsmarke jetzt in Cunel wieder auftauchte, das 25 Kilometer von Crépion entfernt liegt, muss wohl ein Rätsel bleiben. Dort soll es ein großes Lazarett gegeben haben. Unklar bleibt, ob Wilhelm Kruse selbst noch schwer verwundet dorthin kam oder nur seine Erkennungsmarke, bis der Sondengänger Marc Calluy sie aufspürte.

In seinem Heimatort blieb der Gefallene lange unvergessen. Allerdings wurde sein Name nicht an dem Kriegerdenkmal in Hahlen aufgelistet, was Ortsheimatpfleger Brandhorst sofort klar war.

Statt dessen taucht Wilhelm Kruses Name auf dem Ehrenmal in Minderheide auf, das um 1920 unweit des Hauses seiner Frau am Petershäger Weg errichtet wurde. Beim Ausbau der Kreuzung mit der Stiftsallee wurde es in den 50er-Jahren ein erstes Mal umgesetzt und beim Bau des Schlachthofs in den 60ern auf den Friedhof Minderheide versetzt. Wilhelm Kruses Name ist auf der Rückseite unter der Jahreszahl 1916 zu finden.

Dank der Vermittlung Hans-Eberhard Brandhorsts konnten Hilbert Meier und Jan Cornelis de Mik inzwischen Kontakt aufnehmen. „Es war eine große Überraschung für mich", sagt der Mindener. „Wenn ich jünger wäre, wäre ich gern hingefahren und hätte das Grab besucht", bedauert er, dass die Neuigkeiten erst jetzt kamen.

Das Schicksal meinte es nicht gut mit Hilbert Meier. Die schmerzliche frühkindliche Erfahrung des Verlustes des Vaters, den seine Mutter gemacht hatte, musste er selbst auch machen. 1937 geboren, verlor er, nicht einmal acht Jahre alt, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges seinen Vater. „Er wurde in Rumänien vermisst." Ob es eines Tages ein ähnliches kleines Wunder einer späten postumen Meldung mit weiteren Hinweisen auf den Gefallenen geben könnte, erscheint mehr als fraglich – ausgeschlossen ist aber auch das wohl nicht.

Mit dem Waffenstillstand waren Leid und Sorgen nicht vorbei

Minden (lkp). Auch als der Waffenstillstand sich abzeichnete, gingen die Kämpfe weiter. Heinrich Langenkämper, von der Minderheide stammender Artillerist und Schmiedemeister, der den Stellungskrieg an der Westfront überlebt hatte und im Osten bis Charkow gekommen war, beschreibt in seinen Lebenserinnerungen die letzte Stunde im Westen.

Gegen 11 Uhr setzte am 11. November 1918 heftiges Trommelfeuer von amerikanischer Seite ein und ein Sturmangriff, zum Teil mit Fahnen, begann. „Reihenweise wurde die feindliche Infanterie von unserer Infanterie niedergemäht." Kurz vor 12 Uhr setzte dann die vereinbarte Waffenruhe ein. Mehr als 1.500 tote Amerikaner lagen vor den deutschen Stellungen, ganz frische Truppen ohne Kriegserfahrung, die den Einmarsch nach Deutschland nicht verpassen wollten, wie der inzwischen zum Obmann seiner Einheit gewählte Artillerist schreibt, der den Krieg von Anfang an mitgemacht hatte.

In Minden beobachtete die Verlegerwitwe Cathinka Köhler den Kriegsverlauf. „Welch eine Zeit! Unser armes Deutschland, der Kaiser geflohen nach Holland, alle Fürsten abgesetzt", schreibt sie am 13. November 1918 in ihr Tagebuch. „Furcht u. Besorgniß im Lande. Ein furchtbarer Waffenstillstand ist geschlossen, Deutschland soll vernichtet werden, u. man fürchtet eine Hungersnot. Noch ist es in Minden ruhig, aber wie lange wird es dauern. Man fürchtet die Armee, die zurück kehrt, Gott sei uns gnädig, man wird stumpf u. ergeben. Morgen wollen wir die Vorräte, die wir noch haben, verstecken."

An der Front verschlechterte sich auch ohne Kampfhandlungen die Versorgungslage der Truppen. Auf dem Heimweg, auf dem Heinrich Langenkämper überfüllte Züge mit „Trauben von Menschen" sah, löste sich das Regiment bereits auf. Am Demobilisierungsort Klosterbauerschaft sollten die 35 verbliebenen Mann die restlichen 115 Pferde an die Bauern verkaufen. Als am zweiten Abend zwei seiner Schwestern kamen, kehrten sie noch in derselben Nacht zurück nach Haus. Der Krieg war für ihn aus. Aber bald darauf machten ihm die Nachwirkungen der Gasangriffe zu schaffen.

 Lesen Sie zu diesem Thema auch: Mit dem Waffenstillstand waren Leid und Sorgen nicht vorbei

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Enkel erfährt vom Fund einer ErkennungsmarkeJürgen LangenkämperMinden (mt). Vor hundert Jahren wurde in Deutschland die Republik ausgerufen, der Kaiser floh ins Ausland. Am 11. November 1918 endeten die Kampfhandlungen mit Unterzeichnung des Waffenstillstandes in Compiègne. Rund 17 Millionen Menschen waren gefallen. Einer von denen, die nicht heimkehrten, war Wilhelm Kruse aus Hahlen. 102 Jahre nach seinem Tod in den Kämpfen um Verdun erhielt sein Enkel Hilbert Meier überraschend Nachricht über den nur aus Erzählungen bekannten Großvater. „Beim Geschichtsverein ging im Frühjahr eine E-Mail aus den Niederlanden ein", berichtet Hans-Eberhard Brandhorst. Jan Cornelis de Mik teilte mit, dass sein belgischer Freund Marc Calluy auf den ehemaligen Schlachtfeldern von Montfaucon nahe Verdun eine Erkennungsmarke des deutschen Soldaten Wilhelm Kruse aus Hahlen, Kr. Minden, gefunden habe. Eingraviert waren auch das Geburtsdatum 18.1.90 und die Abteilung des 13. Infanterie-Regiments. Die Hartnäckigkeit seines Interesses, Nachfahren des Gefallenen aufzuspüren, dokumentierte der Niederländer auch dadurch, dass er auch das Kommunalarchiv und den Meißener Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Drees sowie die Standesämter in Minden und irrigerweise in Hüllhorst anschrieb. Richtig wäre jedoch das von Hille gewesen, da Hahlen 1890 zum Amt Hartum gehörte. Als der Geschäftsführer des Geschichtsvereins, Sven Panthöfer, de Miks Anfrage an den langjährigen Vereinsschatzmeister weiterleitete, lag er goldrichtig. Als Ortsheimatpfleger von Hahlen war Hans-Eberhard Brandhorst aufgrund seiner Kenntnis von Land und Leuten, besonders von familiären Beziehungen im Ort schnell klar, dass es in Hahlen selbst keine direkten Nachfahren und Verwandten des Gefallenen mehr geben konnte. Doch bei seiner Suche wurde er nicht weit entfernt in Minderheide fündig, das sich als Ortsteil Mindens aus Teilen der ehemaligen Gemeinden Hahlen, Hartum, Holzhausen II, Stemmer und der Stadt Minden zusammensetzt. Aus dem Kirchenbuch der Gemeinde Hahlen und Hartum und aus dem Standesamtseintrag ging hervor das der besagte Wilhelm Kruse im Haus Nr. 147 gelebt hatte. „Seit 1957 gibt es in Hahlen aber Straßennamen und Hausnummern", erzählt der ehemalige stellvertretende Leiter des Kommunalarchivs. Diese Spur führte ihn in den Minderheideweg. Die dort lebende ältere Dame verwies ihn an Hilbert Meier am Petershäger Weg. „Meine Großmutter war die Witwe Wilhelm Kruses", sagt der heute selbst schon 81-jährige Enkel jenes Mannes, der am 14. September 1916 bei Crépion, 20 Kilometer nördlich von Verdun, fiel. Seine Großmutter Karoline, eine geborene Köster, heiratete nicht mehr und brachte ihre 1911 geborene Tochter, die den Vater kaum richtig kennenlernen konnte, allein durch. „Sie hat 40 Jahre bei der Molkerei gearbeitet", erzählt Hilbert Meier. Mithilfe ihrer Geschwister baute die Kriegerwitwe zwischen deren Grundstücken das Haus am Petershäger Weg, in dem der Enkel heute lebt. Begraben wurde Wilhelm Kruse auf dem Soldatenfriedhof von Consonvoye, zehn Kilometer vom mutmaßlichen Ort seines Todes entfernt. Warum seine Erkennungsmarke jetzt in Cunel wieder auftauchte, das 25 Kilometer von Crépion entfernt liegt, muss wohl ein Rätsel bleiben. Dort soll es ein großes Lazarett gegeben haben. Unklar bleibt, ob Wilhelm Kruse selbst noch schwer verwundet dorthin kam oder nur seine Erkennungsmarke, bis der Sondengänger Marc Calluy sie aufspürte. In seinem Heimatort blieb der Gefallene lange unvergessen. Allerdings wurde sein Name nicht an dem Kriegerdenkmal in Hahlen aufgelistet, was Ortsheimatpfleger Brandhorst sofort klar war. Statt dessen taucht Wilhelm Kruses Name auf dem Ehrenmal in Minderheide auf, das um 1920 unweit des Hauses seiner Frau am Petershäger Weg errichtet wurde. Beim Ausbau der Kreuzung mit der Stiftsallee wurde es in den 50er-Jahren ein erstes Mal umgesetzt und beim Bau des Schlachthofs in den 60ern auf den Friedhof Minderheide versetzt. Wilhelm Kruses Name ist auf der Rückseite unter der Jahreszahl 1916 zu finden. Dank der Vermittlung Hans-Eberhard Brandhorsts konnten Hilbert Meier und Jan Cornelis de Mik inzwischen Kontakt aufnehmen. „Es war eine große Überraschung für mich", sagt der Mindener. „Wenn ich jünger wäre, wäre ich gern hingefahren und hätte das Grab besucht", bedauert er, dass die Neuigkeiten erst jetzt kamen. Das Schicksal meinte es nicht gut mit Hilbert Meier. Die schmerzliche frühkindliche Erfahrung des Verlustes des Vaters, den seine Mutter gemacht hatte, musste er selbst auch machen. 1937 geboren, verlor er, nicht einmal acht Jahre alt, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges seinen Vater. „Er wurde in Rumänien vermisst." Ob es eines Tages ein ähnliches kleines Wunder einer späten postumen Meldung mit weiteren Hinweisen auf den Gefallenen geben könnte, erscheint mehr als fraglich – ausgeschlossen ist aber auch das wohl nicht. Mit dem Waffenstillstand waren Leid und Sorgen nicht vorbei Minden (lkp). Auch als der Waffenstillstand sich abzeichnete, gingen die Kämpfe weiter. Heinrich Langenkämper, von der Minderheide stammender Artillerist und Schmiedemeister, der den Stellungskrieg an der Westfront überlebt hatte und im Osten bis Charkow gekommen war, beschreibt in seinen Lebenserinnerungen die letzte Stunde im Westen. Gegen 11 Uhr setzte am 11. November 1918 heftiges Trommelfeuer von amerikanischer Seite ein und ein Sturmangriff, zum Teil mit Fahnen, begann. „Reihenweise wurde die feindliche Infanterie von unserer Infanterie niedergemäht." Kurz vor 12 Uhr setzte dann die vereinbarte Waffenruhe ein. Mehr als 1.500 tote Amerikaner lagen vor den deutschen Stellungen, ganz frische Truppen ohne Kriegserfahrung, die den Einmarsch nach Deutschland nicht verpassen wollten, wie der inzwischen zum Obmann seiner Einheit gewählte Artillerist schreibt, der den Krieg von Anfang an mitgemacht hatte. In Minden beobachtete die Verlegerwitwe Cathinka Köhler den Kriegsverlauf. „Welch eine Zeit! Unser armes Deutschland, der Kaiser geflohen nach Holland, alle Fürsten abgesetzt", schreibt sie am 13. November 1918 in ihr Tagebuch. „Furcht u. Besorgniß im Lande. Ein furchtbarer Waffenstillstand ist geschlossen, Deutschland soll vernichtet werden, u. man fürchtet eine Hungersnot. Noch ist es in Minden ruhig, aber wie lange wird es dauern. Man fürchtet die Armee, die zurück kehrt, Gott sei uns gnädig, man wird stumpf u. ergeben. Morgen wollen wir die Vorräte, die wir noch haben, verstecken." An der Front verschlechterte sich auch ohne Kampfhandlungen die Versorgungslage der Truppen. Auf dem Heimweg, auf dem Heinrich Langenkämper überfüllte Züge mit „Trauben von Menschen" sah, löste sich das Regiment bereits auf. Am Demobilisierungsort Klosterbauerschaft sollten die 35 verbliebenen Mann die restlichen 115 Pferde an die Bauern verkaufen. Als am zweiten Abend zwei seiner Schwestern kamen, kehrten sie noch in derselben Nacht zurück nach Haus. Der Krieg war für ihn aus. Aber bald darauf machten ihm die Nachwirkungen der Gasangriffe zu schaffen.  Lesen Sie zu diesem Thema auch: Mit dem Waffenstillstand waren Leid und Sorgen nicht vorbei