Vor dem Landgericht Bielefeld ist seit Freitag ein 24-jähriger Mindener angeklagt. MT- - © Foto: Nina Könemann
Vor dem Landgericht Bielefeld ist seit Freitag ein 24-jähriger Mindener angeklagt. MT- (© Foto: Nina Könemann)

24-Jähriger wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagt

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Bielefeld/Minden (nik). Vor dem Landgericht Bielefeld ist seit Freitag ein 24-jähriger Mindener angeklagt, der seine Freundin im April diesen Jahres zwei Mal vergewaltigt haben soll. In einem Fall soll er die 20-Jährige laut Anklageschrift in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedroht, gefesselt und geknebelt haben. Auslöser sollen demnach Streits und die Drohung des Opfers, den Angeklagten zu verlassen, gewesen sein.

Der 24-Jährige ist außerdem wegen Handels mit Betäubungsmitteln angeklagt. Er soll in mindestens 37 Fällen Marihuana verkauft haben, um seinen eigenen Konsum zu finanzieren. Der Angeklagte hat den Handel beim Prozessauftakt bereits eingeräumt, zu den Vorwürfen der Vergewaltigung wollte er sich nicht äußern. Das Opfer wurde daher unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen. Der Prozess soll am 31. Oktober weitergeführt werden. Das Urteil ist für den 12. Dezember geplant.

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24-Jähriger wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagtBielefeld/Minden (nik). Vor dem Landgericht Bielefeld ist seit Freitag ein 24-jähriger Mindener angeklagt, der seine Freundin im April diesen Jahres zwei Mal vergewaltigt haben soll. In einem Fall soll er die 20-Jährige laut Anklageschrift in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedroht, gefesselt und geknebelt haben. Auslöser sollen demnach Streits und die Drohung des Opfers, den Angeklagten zu verlassen, gewesen sein. Der 24-Jährige ist außerdem wegen Handels mit Betäubungsmitteln angeklagt. Er soll in mindestens 37 Fällen Marihuana verkauft haben, um seinen eigenen Konsum zu finanzieren. Der Angeklagte hat den Handel beim Prozessauftakt bereits eingeräumt, zu den Vorwürfen der Vergewaltigung wollte er sich nicht äußern. Das Opfer wurde daher unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen. Der Prozess soll am 31. Oktober weitergeführt werden. Das Urteil ist für den 12. Dezember geplant.