Mind-Control-Fall: Urteil gegen Mindener Amokfahrer ist rechtskräftig Minden (mt/nas). Das Urteil gegen den Mindener Amokfahrer, der im Dezember eine Spaziergängerin absichtlich tot gefahren hat, ist rechtskräftig. Die Revision wurde zurückgezogen, teilte Gerichtssprecher Guiskard Eisenberg am Dienstag mit. Der 57-Jährige ist im Juli wegen Mordes zu zehn Jahren Haft verurteilt worden (wir berichteten). In die Justizvollzugsanstalt muss er aber nicht. Das Landgericht Bielefeld verfügte eine ersatzweise Unterbringung im Maßregelvollzug der Psychiatrie, die unbefristet gilt. In dem Verfahren am Landgericht Bielefeld hatte der 57-jährige Angeklagte eingeräumt, im Dezember 2017 die ihm unbekannte Fußgängerin (53) in Minden überfahren und lebensgefährlich verletzt zu haben. Dies soll aus Wut- und Rachegefühlen gegen Unbekannte geschehen sein. In seinem ausführlichen Geständnis hatte der frühpensionierte Lehrer berichtet, wie er angeblich jahrelang von der sogenannten Strahlenmafia verfolgt wurde. Als Folge der Bestrahlung seines Körpers sei er schwer krebskrank geworden und warte jetzt auf den Tod. Wer genau hinter dieser Strahlenmafia stecken soll, konnte der Mindener nicht sagen. Kurz vor der Tat war er nach eigener Schilderung stundenlang umher gefahren und hatte dabei mögliche andere Opfer wie Schüler an einer Bushaltestelle verschont. Die Fußgängerin war an den Folgen der schweren Verletzungen gestorben. Weitere Artikel zum Thema finden Sie hier.

Mind-Control-Fall: Urteil gegen Mindener Amokfahrer ist rechtskräftig

Der Mindener Amokfahrer, der im Dezember eine Spaziergängerin absichtlich tot gefahren hat, ist wegen Mordes zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Jetzt ist das Urteil rechtskräftig. © Foto: Friso Gentsch/dpa

Minden (mt/nas). Das Urteil gegen den Mindener Amokfahrer, der im Dezember eine Spaziergängerin absichtlich tot gefahren hat, ist rechtskräftig. Die Revision wurde zurückgezogen, teilte Gerichtssprecher Guiskard Eisenberg am Dienstag mit.

Der 57-Jährige ist im Juli wegen Mordes zu zehn Jahren Haft verurteilt worden (wir berichteten). In die Justizvollzugsanstalt muss er aber nicht. Das Landgericht Bielefeld verfügte eine ersatzweise Unterbringung im Maßregelvollzug der Psychiatrie, die unbefristet gilt.

In dem Verfahren am Landgericht Bielefeld hatte der 57-jährige Angeklagte eingeräumt, im Dezember 2017 die ihm unbekannte Fußgängerin (53) in Minden überfahren und lebensgefährlich verletzt zu haben. Dies soll aus Wut- und Rachegefühlen gegen Unbekannte geschehen sein. In seinem ausführlichen Geständnis hatte der frühpensionierte Lehrer berichtet, wie er angeblich jahrelang von der sogenannten Strahlenmafia verfolgt wurde. Als Folge der Bestrahlung seines Körpers sei er schwer krebskrank geworden und warte jetzt auf den Tod.

Wer genau hinter dieser Strahlenmafia stecken soll, konnte der Mindener nicht sagen. Kurz vor der Tat war er nach eigener Schilderung stundenlang umher gefahren und hatte dabei mögliche andere Opfer wie Schüler an einer Bushaltestelle verschont. Die Fußgängerin war an den Folgen der schweren Verletzungen gestorben.

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