Wut-Burger - Soho-Betreiber wirft Werbegemeinschaft Lobbyarbeit vor

Nina Könemann

„Die Burger waren nur ein Anlass“, sagt Patrick Zander. Er wirft der Werbegemeinschaft Lobbyarbeit vor. - © Foto: Unsplash.com/Erik Odiin
„Die Burger waren nur ein Anlass“, sagt Patrick Zander. Er wirft der Werbegemeinschaft Lobbyarbeit vor. (© Foto: Unsplash.com/Erik Odiin)

Minden (mt). Es ist ein Stellvertreterkrieg, in dem es eigentlich nur am Rande um Burger geht. Ein Streit über Rindfleisch-Pattys, der in eine grundsätzliche Frage über die verkaufsoffenen Sonntage in Minden mündet und offenbart, wie tief das Zerwürfnis zwischen Gastronomen und Werbegemeinschaft in Minden ist. Patrick Zander, Inhaber der Bar „Soho“ am Marktplatz, ärgerte sich am Wochenende über die dritte Auflage von „Hopfen und Malz“ auf dem Marktplatz und teilte auf Facebook kräftig aus. Zuspruch bekam er von zahlreichen Nutzern seiner Seite und den benachbarten Gastronomen. Die wollen jetzt eine eigene Interessengemeinschaft gründen, um ihre Belange besser vertreten zu können.