Energiegeladen und temperamentvoll wirbelten die Jungen und Mädchen über die Bühne des Mindener Stadttheaters. - © Foto: pr
Energiegeladen und temperamentvoll wirbelten die Jungen und Mädchen über die Bühne des Mindener Stadttheaters. (© Foto: pr)

Abenteuer im Borkawald: Fünftklässler zeigen „Ronja Räubertochter“

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Minden (mt). In der Theaterwoche des fünften Jahrgangs des Ratsgymnasiums ging es diesmal nicht in den Süden, sondern in den hohen Norden. Wilde Horden von Räubern, Druden und Graugnomen führten, zusammen mit allerlei Tieren aus dem Wald, im Stadttheater eine Musicalversion von „Ronja Räubertocher“ von Astrid Lindgren auf.

Wie gewohnt arbeiteten die Neuzugänge in verschiedenen, selbst gewählten Neigungsfächern an dem Projekt. Für eine breite, stimmungsvolle und gekonnte musikalische Umsetzung sorgten die Mini-Bigband unter der Leitung von Martin Guth, die trommelnde Räuberbande, angeführt von Alois Moyo und unterstützt durch Otoo Ankrah, die Streicher als Schneeeulen unter der Leitung von Insa Dreismann und Grazyna Puppe sowie der Chor der Bäume „Chorino“ von Christian Thiemig.

Energiegeladen und temperamentvoll wirbelten die Tänzerinnen als Wilddruden, Räuber und Nebel unter der Regie von Petra Nottmeier über die Bühne. Die Maske- und Bühnenbildkinder hatten nach dem Basteln der fantasievollen Kostüme, angeleitet von Sandra Meyer und Gabriele Schlüter-Boström, ihren Einsatz als unheimliche Graugnome und Tiere des Waldes.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen neben den beiden großen Räuberbanden, die Mattis- und die Borka-Räuber, natürlich Ronja, Birk und ihre Räuberfamilien, die sich sehr glaubwürdig erst bekriegten und dann befreundeten: Johanna Indorf und Emil Steinhusen als gutherzige, aber auch störrische Räuberkinder zeigten ihren Eltern (Joschka Schiebel und Isabell Schulz-Wübbenhorst als Mattis und Lovis, Matti Glöckner und Liv Böttger als Borka und Undis), wie man zusammenhält. Anne Buchalle, unterstützt durch Alois Moyo, vermittelte den engagierten jungen Schauspielern das Einfühlen in ihre Rollen und hatte zudem die Gesamtleitung des Projektes inne.

Wer in der Intensivprobenwoche hinter der Bühne mitgeholfen hatte, konnte erkennen, wie die Durchläufe in den Proben und das Zusammenspiel der verschiedenen Neigungsfächer immer sicherer wurden. Einzelne Kinder sprangen immer wieder über ihren eigenen Schatten.

Seit 2010 führen die Kinder der neuen fünften Klassen jedes Jahr ein großes Theaterprojekt im Stadttheater Minden auf. Auch das Stück Ronja Räubertochter wurde nach einer aufregenden und intensiven Theaterwoche durch das gute Zusammenspiel und den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler zu einer unvergesslichen Erfahrung.

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Abenteuer im Borkawald: Fünftklässler zeigen „Ronja Räubertochter“Minden (mt). In der Theaterwoche des fünften Jahrgangs des Ratsgymnasiums ging es diesmal nicht in den Süden, sondern in den hohen Norden. Wilde Horden von Räubern, Druden und Graugnomen führten, zusammen mit allerlei Tieren aus dem Wald, im Stadttheater eine Musicalversion von „Ronja Räubertocher“ von Astrid Lindgren auf. Wie gewohnt arbeiteten die Neuzugänge in verschiedenen, selbst gewählten Neigungsfächern an dem Projekt. Für eine breite, stimmungsvolle und gekonnte musikalische Umsetzung sorgten die Mini-Bigband unter der Leitung von Martin Guth, die trommelnde Räuberbande, angeführt von Alois Moyo und unterstützt durch Otoo Ankrah, die Streicher als Schneeeulen unter der Leitung von Insa Dreismann und Grazyna Puppe sowie der Chor der Bäume „Chorino“ von Christian Thiemig. Energiegeladen und temperamentvoll wirbelten die Tänzerinnen als Wilddruden, Räuber und Nebel unter der Regie von Petra Nottmeier über die Bühne. Die Maske- und Bühnenbildkinder hatten nach dem Basteln der fantasievollen Kostüme, angeleitet von Sandra Meyer und Gabriele Schlüter-Boström, ihren Einsatz als unheimliche Graugnome und Tiere des Waldes. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen neben den beiden großen Räuberbanden, die Mattis- und die Borka-Räuber, natürlich Ronja, Birk und ihre Räuberfamilien, die sich sehr glaubwürdig erst bekriegten und dann befreundeten: Johanna Indorf und Emil Steinhusen als gutherzige, aber auch störrische Räuberkinder zeigten ihren Eltern (Joschka Schiebel und Isabell Schulz-Wübbenhorst als Mattis und Lovis, Matti Glöckner und Liv Böttger als Borka und Undis), wie man zusammenhält. Anne Buchalle, unterstützt durch Alois Moyo, vermittelte den engagierten jungen Schauspielern das Einfühlen in ihre Rollen und hatte zudem die Gesamtleitung des Projektes inne. Wer in der Intensivprobenwoche hinter der Bühne mitgeholfen hatte, konnte erkennen, wie die Durchläufe in den Proben und das Zusammenspiel der verschiedenen Neigungsfächer immer sicherer wurden. Einzelne Kinder sprangen immer wieder über ihren eigenen Schatten. Seit 2010 führen die Kinder der neuen fünften Klassen jedes Jahr ein großes Theaterprojekt im Stadttheater Minden auf. Auch das Stück Ronja Räubertochter wurde nach einer aufregenden und intensiven Theaterwoche durch das gute Zusammenspiel und den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler zu einer unvergesslichen Erfahrung.