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Live-Ticker: Erste öffentliche Diskussion zur Multihalle in Minden

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Minden (mt). Auch nach vier Stunden Debatte ist die Entscheidung für oder gegen eine Multifunktionshalle völlig offen. Zwar haben sich vor allem Vertreter der beiden großen Fraktionen von SPD und CDU zum Teil sehr emotional für das Millionenprojekt auf dem Rechten Weserufer ausgesprochen. Die Zweifel an der Finanzierung waren aber auch aus diesen Beiträgen zumeist deutlich herauszuhören.

Klaren Widerspruch gegen die Halle kam von Grünen und Linken sowie von den fraktionslosen Stadtverordneten. Sie argumentierten, dass die Halle nicht zu bezahlen sei. Stattdessen solle sich die Stadt um die vielen anderen Aufgaben kümmern, etwa bezahlbaren Wohnraum oder bessere Bildungsangebote.

Demgegenüber steht die Hoffnung auf ein Leuchtturmprojekt, mit dem das ganze Quartier neuen Schwung bekommen soll. Es gehe bei der Entscheidung nicht nur um Zahlen, sondern um politische Argumente, sagte etwa Peter Kock von der SPD, Egon Stellbrink (CDU) sprach von einer Initialzündung für das Rechte Weserufer. Harald Steinmetz (MI) forderte bis zur Entscheidung am 12. Juli neue Anstrengungen, um eine Lösung zu finden.

Chefredakteur Benjamin Piel und Lokalchefin Monika Jäger und ihr Stellvertreter Henning Wandel haben live aus dem Rat berichtet. Das sonst geltende Fotoverbot für die Presse wurde für die Sitzung aufgehoben.

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Live-Ticker: Erste öffentliche Diskussion zur Multihalle in MindenMinden (mt). Auch nach vier Stunden Debatte ist die Entscheidung für oder gegen eine Multifunktionshalle völlig offen. Zwar haben sich vor allem Vertreter der beiden großen Fraktionen von SPD und CDU zum Teil sehr emotional für das Millionenprojekt auf dem Rechten Weserufer ausgesprochen. Die Zweifel an der Finanzierung waren aber auch aus diesen Beiträgen zumeist deutlich herauszuhören. Klaren Widerspruch gegen die Halle kam von Grünen und Linken sowie von den fraktionslosen Stadtverordneten. Sie argumentierten, dass die Halle nicht zu bezahlen sei. Stattdessen solle sich die Stadt um die vielen anderen Aufgaben kümmern, etwa bezahlbaren Wohnraum oder bessere Bildungsangebote. Demgegenüber steht die Hoffnung auf ein Leuchtturmprojekt, mit dem das ganze Quartier neuen Schwung bekommen soll. Es gehe bei der Entscheidung nicht nur um Zahlen, sondern um politische Argumente, sagte etwa Peter Kock von der SPD, Egon Stellbrink (CDU) sprach von einer Initialzündung für das Rechte Weserufer. Harald Steinmetz (MI) forderte bis zur Entscheidung am 12. Juli neue Anstrengungen, um eine Lösung zu finden. Chefredakteur Benjamin Piel und Lokalchefin Monika Jäger und ihr Stellvertreter Henning Wandel haben live aus dem Rat berichtet. Das sonst geltende Fotoverbot für die Presse wurde für die Sitzung aufgehoben. (function(d, s, id) {var js,ijs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id))return;js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="//embed.scribblelive.com/widgets/embed.js";ijs.parentNode.insertBefore(js, ijs);}(document, 'script', 'scrbbl-js'));