In den vergangenen Monaten ist das „wabernde Geräusch“ immer lauter geworden und wird auch in einem größeren Umkreis gehört. Symbolfoto: Uwe Zucchi /dpa - © A3295 Zucchi Uwe
In den vergangenen Monaten ist das „wabernde Geräusch“ immer lauter geworden und wird auch in einem größeren Umkreis gehört. Symbolfoto: Uwe Zucchi /dpa (© A3295 Zucchi Uwe)

Das „wabernde Geräusch“ hören auch Anwohner nördlich des Kanals

Hans-Georg Gottfried Dittmann und Monika Jäger

Minden (mt). Seit einigen Monaten hören Anwohner der Hermannstraße und der Gustav-Adolf-Straße mehrmals täglich ein durchdringendes Geräusch ungefähr aus Richtung Nordbrücke. Quelle: Unbekannt.

Bereits am Samstag berichtete das MT darüber. Einen zeitlichen Rhythmus scheint es nicht zu geben, das Geräusch ertönt zu den unterschiedlichsten Tag- und Nachtzeiten. „In einem Frequenzbereich, der eindringlich wirkt und Stress erzeugt, manchmal sogar in den Ohren schmerzt“, heißt es. Ein Mitschnitt einer Anwohnerin wurde auf MT.de veröffentlicht.

Daraufhin meldeten sich zahlreich Leser, die dieses Geräusch ebenfalls vernommen haben – und das nicht nur aus der Hermannstraße und der Gustav-Adolf-Straße. Das Geräusch konnte auch eine Anwohnerin an der Marienstraße nördlich des Mittellandkanals identifizieren. Ein „unangenehmes Wabern“ vernahm ebenfalls eine MT-Leserin, die in der Lostenstraße auf der rechten Seite der Schleuse wohnt.

Zunächst sie davon ausgegangen, dass es die alte Ölheizung sei, die zwischendurch diese Geräusche mache, so die sei die Anwohnerin der Lotsenstraße.

Audio

Das wabernde Geräusch

Copyright: Mindener Tageblatt

Aber nachdem das alte Aggregat ausgetauscht worden war, blieben die Geräusche. Das war 2016. Mittlerweile seien die Töne so laut, das ihr Mann und sie nachts aus dem Schaf gerissen würden, so die 79-jährige weiter.

Auch andere Anwohner konnten von einer Zunahme der Lautstärke berichten. Zunächst sei der Klang bei geschlossenem Fenster kaum zu hören gewesen, doch in den vergangenen Monaten wurde er lauter. „Wenn dieses seltsame Phänomen nicht abgestellt werden kann, wäre doch ein anderer Umgang damit möglich, wenn wir wüssten, was die Ursache ist“, so eine Anwohnerin.

Auf der Facebook-Seite des MT kommentierten zahlreiche User das Geräusch. „Es ist eher ein Pfeifen, das lauter und leiser wird“, schreibt Nutzer Nicodemus Martinez.

Nachdem MKB und Schleuse mitteilten, die Geräusche nicht verursacht zu haben, rücken Industrieanlagen stärker in den Fokus. Eventuell sei es eine Gasbrennheizung, die verschmutzt ist, schreibt User Sascha Willharms auf Facebook. Eine „Förderpumpe mit defektem Lager“, schlägt dagegen Facebook-User Klaus-Wagner von Zerbst vor.

Eine Mehrheit der Whats-App- und Facebook-Nutzer des MT geht davon aus, dass es sich bei dem „wabernden Geräusch“ um Luftströmungen eines defekten Gebläses handeln könnte.

Das MT recherchiert weiter.

Geräusch zum Nachhören auf MT.de

Copyright © Mindener Tageblatt 2018
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

2 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Das „wabernde Geräusch“ hören auch Anwohner nördlich des KanalsHans-Georg Gottfried Dittmann,Monika JägerMinden (mt). Seit einigen Monaten hören Anwohner der Hermannstraße und der Gustav-Adolf-Straße mehrmals täglich ein durchdringendes Geräusch ungefähr aus Richtung Nordbrücke. Quelle: Unbekannt. Bereits am Samstag berichtete das MT darüber. Einen zeitlichen Rhythmus scheint es nicht zu geben, das Geräusch ertönt zu den unterschiedlichsten Tag- und Nachtzeiten. „In einem Frequenzbereich, der eindringlich wirkt und Stress erzeugt, manchmal sogar in den Ohren schmerzt“, heißt es. Ein Mitschnitt einer Anwohnerin wurde auf MT.de veröffentlicht. Daraufhin meldeten sich zahlreich Leser, die dieses Geräusch ebenfalls vernommen haben – und das nicht nur aus der Hermannstraße und der Gustav-Adolf-Straße. Das Geräusch konnte auch eine Anwohnerin an der Marienstraße nördlich des Mittellandkanals identifizieren. Ein „unangenehmes Wabern“ vernahm ebenfalls eine MT-Leserin, die in der Lostenstraße auf der rechten Seite der Schleuse wohnt. Zunächst sie davon ausgegangen, dass es die alte Ölheizung sei, die zwischendurch diese Geräusche mache, so die sei die Anwohnerin der Lotsenstraße. Aber nachdem das alte Aggregat ausgetauscht worden war, blieben die Geräusche. Das war 2016. Mittlerweile seien die Töne so laut, das ihr Mann und sie nachts aus dem Schaf gerissen würden, so die 79-jährige weiter. Auch andere Anwohner konnten von einer Zunahme der Lautstärke berichten. Zunächst sei der Klang bei geschlossenem Fenster kaum zu hören gewesen, doch in den vergangenen Monaten wurde er lauter. „Wenn dieses seltsame Phänomen nicht abgestellt werden kann, wäre doch ein anderer Umgang damit möglich, wenn wir wüssten, was die Ursache ist“, so eine Anwohnerin. Auf der Facebook-Seite des MT kommentierten zahlreiche User das Geräusch. „Es ist eher ein Pfeifen, das lauter und leiser wird“, schreibt Nutzer Nicodemus Martinez. Nachdem MKB und Schleuse mitteilten, die Geräusche nicht verursacht zu haben, rücken Industrieanlagen stärker in den Fokus. Eventuell sei es eine Gasbrennheizung, die verschmutzt ist, schreibt User Sascha Willharms auf Facebook. Eine „Förderpumpe mit defektem Lager“, schlägt dagegen Facebook-User Klaus-Wagner von Zerbst vor. Eine Mehrheit der Whats-App- und Facebook-Nutzer des MT geht davon aus, dass es sich bei dem „wabernden Geräusch“ um Luftströmungen eines defekten Gebläses handeln könnte. Das MT recherchiert weiter. Geräusch zum Nachhören auf MT.de