Wenn junge Flüchtlinge volljährig werden, verändert sich ihr Leben

Stefan Koch

Für Ahmed, Helall und Kahled hat die Volljährigkeit große Veränderungen gebracht. Für den Umzug von einer Wohngruppe in eine fremde Unterkunft konnten sie eine bessere Alternative finden. MT- - © Foto: Stefan Koch
Für Ahmed, Helall und Kahled hat die Volljährigkeit große Veränderungen gebracht. Für den Umzug von einer Wohngruppe in eine fremde Unterkunft konnten sie eine bessere Alternative finden. MT- (© Foto: Stefan Koch)

Minden (mt). Wenn unbegleitete minderjährige Flüchtlinge volljährig werden, kommt ein weiter Umbruch auf sie zu. Waren sie bislang ein Fall für die Kinder- und Jugendhilfe müssen sie nun auf eigenen Beinen stehen. Vielfach endet die Vormundschaft mit dem Geburtstag. Mitunter müssen die Betroffenen in Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende umziehen. Auch der besondere Schutzbedarf in Verbindung mit der Ausreiseverpflichtung kann entfallen. „Als 18-Jähriger wird man ins Leben entlassen, das ist nicht immer einfach“, sagt Elke Bikowski, Koordinatorin Flüchtlingshilfe beim Evangelischen Kirchenkreis Minden. Wichtig sei es, wenn die Betroffenen weiterhin durch ehrenamtliche Paten begleitet würden.