Nach dem schweren Unfall mit Fahrerflucht Donnerstagnachmittag an der Straße "Weg in die Hanebek" suchen Beamte der Polizei am Freitagmorgen vor Ort noch einmal nach möglichen Spuren. MT- - © Foto: Alex Lehn
Nach dem schweren Unfall mit Fahrerflucht Donnerstagnachmittag an der Straße "Weg in die Hanebek" suchen Beamte der Polizei am Freitagmorgen vor Ort noch einmal nach möglichen Spuren. MT- (© Foto: Alex Lehn)

Update: Verletzte Frau zurückgelassen - Polizei ermittelt mutmaßlichen Unfallfahrer

veröffentlicht

Minden (mt/mei/nas). Nach der Fahrerflucht in Minden, bei der eine 53-jährige Fußgängerin am Donnerstagnachmittag auf der Straße "Weg in die Hanebek" schwer verletzt wurde, hat die Polizei den mutmaßlichen Unfallfahrer ermittelt. Am frühen Freitagabend entdeckten Polizisten das von ihnen gesuchte Auto in einer Garage auf einem Privatgrundstück in Minden, berichtet die Polizei. Den mutmaßlichen Fahrer trafen die Einsatzkräfte in dem Wohnhaus an.

Der Mann wurde umgehend zur Dienststelle an die Marienstraße gebracht. Für eine Spurensicherung stellten die Beamten den unfallbeschädigten VW Golf sicher. Ob der Mann tatsächlich zur Unfallzeit am Steuer saß und warum er von der Unfallstelle flüchtete, versuchen die Ermittler gegenwärtig zu klären. Mit Verweis auf die aktuell laufenden Ermittlungen gibt die Polizei derzeit keine weiteren Auskünfte.

Wie bereits berichtet, war die Frau am Donnerstag gegen 16.20 Uhr von dem stadtauswärts fahrenden Auto erfasst und etwa 30 Meter durch die Luft auf einen Acker geschleudert worden. Statt sich um die hilflose Frau zu kümmern, fuhr der Fahrer des Autos weiter. "Ein Jogger und weitere Passanten haben die Frau dort gefunden, sich um sie gekümmert und die Polizei sowie den Rettungsdienst alarmiert", sagt Polizeipressesprecher Ralf Steinmeyer. Die Frau wurde ins Johannes-Wesling-Klinikum eingeliefert. "Sie liegt auch am Freitagmorgen noch mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation im Klinikum", sagt Steinmeyer.

Wie die Polizei mitteilt, sei der Jogger nach eigener Aussage zuvor an einer Fußgängerin vorbeigekommen, die mit Taschenlampe und Reflektoren an den Jackenärmeln auf der Straße unterwegs war. Als er einen Knall hörte, habe er ihn zunächst nicht zuordnen können. Kurz darauf sei ein Fahrzeug, seiner Einschätzung nach mit hoher Geschwindigkeit, an ihm vorbeigefahren und nach rechts in die Straße "Am Königsacker" zur "Kutenhauser Straße" eingebogen. Er lief daraufhin zurück und kümmerte sich mit weiteren Passanten, die mit dem Fahrrad in der Nähe der Unfallstelle unterwegs waren, um die Frau. Mit der Beschreibung des Autos konnte der Jogger wichtige Hinweise für die Fahndung der Polizei liefern, so die Polizei.

Bereits kurz nach dem Unfall fahndete die Polizei mit mehreren Streifenwagen nach dem gesuchten VW. Freitagmorgen suchten Beamte des Verkehrskommissariates bei Tageslicht die Unfallstelle noch einmal nach Spuren ab. Dabei fanden sie Lacksplitter. Zudem konnten die Experten die genaue Unfallstelle lokalisieren, teilte die Polizei mit.

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Update: Verletzte Frau zurückgelassen - Polizei ermittelt mutmaßlichen UnfallfahrerMinden (mt/mei/nas). Nach der Fahrerflucht in Minden, bei der eine 53-jährige Fußgängerin am Donnerstagnachmittag auf der Straße "Weg in die Hanebek" schwer verletzt wurde, hat die Polizei den mutmaßlichen Unfallfahrer ermittelt. Am frühen Freitagabend entdeckten Polizisten das von ihnen gesuchte Auto in einer Garage auf einem Privatgrundstück in Minden, berichtet die Polizei. Den mutmaßlichen Fahrer trafen die Einsatzkräfte in dem Wohnhaus an. Der Mann wurde umgehend zur Dienststelle an die Marienstraße gebracht. Für eine Spurensicherung stellten die Beamten den unfallbeschädigten VW Golf sicher. Ob der Mann tatsächlich zur Unfallzeit am Steuer saß und warum er von der Unfallstelle flüchtete, versuchen die Ermittler gegenwärtig zu klären. Mit Verweis auf die aktuell laufenden Ermittlungen gibt die Polizei derzeit keine weiteren Auskünfte. Wie bereits berichtet, war die Frau am Donnerstag gegen 16.20 Uhr von dem stadtauswärts fahrenden Auto erfasst und etwa 30 Meter durch die Luft auf einen Acker geschleudert worden. Statt sich um die hilflose Frau zu kümmern, fuhr der Fahrer des Autos weiter. "Ein Jogger und weitere Passanten haben die Frau dort gefunden, sich um sie gekümmert und die Polizei sowie den Rettungsdienst alarmiert", sagt Polizeipressesprecher Ralf Steinmeyer. Die Frau wurde ins Johannes-Wesling-Klinikum eingeliefert. "Sie liegt auch am Freitagmorgen noch mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation im Klinikum", sagt Steinmeyer. Wie die Polizei mitteilt, sei der Jogger nach eigener Aussage zuvor an einer Fußgängerin vorbeigekommen, die mit Taschenlampe und Reflektoren an den Jackenärmeln auf der Straße unterwegs war. Als er einen Knall hörte, habe er ihn zunächst nicht zuordnen können. Kurz darauf sei ein Fahrzeug, seiner Einschätzung nach mit hoher Geschwindigkeit, an ihm vorbeigefahren und nach rechts in die Straße "Am Königsacker" zur "Kutenhauser Straße" eingebogen. Er lief daraufhin zurück und kümmerte sich mit weiteren Passanten, die mit dem Fahrrad in der Nähe der Unfallstelle unterwegs waren, um die Frau. Mit der Beschreibung des Autos konnte der Jogger wichtige Hinweise für die Fahndung der Polizei liefern, so die Polizei. Bereits kurz nach dem Unfall fahndete die Polizei mit mehreren Streifenwagen nach dem gesuchten VW. Freitagmorgen suchten Beamte des Verkehrskommissariates bei Tageslicht die Unfallstelle noch einmal nach Spuren ab. Dabei fanden sie Lacksplitter. Zudem konnten die Experten die genaue Unfallstelle lokalisieren, teilte die Polizei mit.