Porträt: Thomas Röckemann - Der Herr der Widersprüche

Nadine Conti

Minden (mt). Wenn Thomas Röckemann redet, wirkt es manchmal, als würde er Bildzeitungsschlagzeilen vortragen. Immer schön eine nach der anderen. Unser schönes Geld für Griechenland. Grinsen, Beifall abwarten, weiter. Bildungsexperimente auf dem Rücken unserer armen Kinder. Grinsen, Beifall abwarten, weiter. Straßen und Brücken in einem schlechteren Zustand als in den sechziger Jahren. Die Grundmelodie ist klar und er nennt sie auch: „Alles geht den Bach runter“ und „Es wird immer schlimmer.“