Smartphone-Sucht: Erst sprechen - dann chatten

veröffentlicht

Smartphones setzen Kinder unter Stress und entfalten hohes Suchtpotenzial. Pädagogen empfehlen den Eltern, die Verfügbarkeit an den Reifegrad des Kindes anzupassen. - © Foto: Archiv (Ole Spata/dpa)
Smartphones setzen Kinder unter Stress und entfalten hohes Suchtpotenzial. Pädagogen empfehlen den Eltern, die Verfügbarkeit an den Reifegrad des Kindes anzupassen. (© Foto: Archiv (Ole Spata/dpa))

Minden (mt/ani). „Kinder wissen sehr gut, was sie wollen und was sie nicht wollen, aber sie wissen vielfach noch nicht, was sie brauchen“, so der dänische Familientherapeut Jesper Juul. Was Kinder heute vor allem wollen: chatten, am Smartphone oder PC spielen und Videos gucken. Das ist nicht immer das, was ihnen guttut, aber elektronische Medien besitzen eine hohe Attraktivität: Spaß und Abenteuer, ohne dafür das eigene Zimmer verlassen zu müssen.