Aktive Freizeit für Kinder und Jugendliche Christian Bendig Minden (cb). Es ist ein Gemeinschaftswerk. Und ein Paradebeispiel für gute Zusammenarbeit unter den Institutionen der rechten Weserseite. Schulen, Kitas, Sportvereine, die Stadt Minden sowie Kirchliche Einrichtungen wirkten am Kinder- und Jugendstadtplan für die Stadtteile rechts der Weser mit.Erstmalig trafen sich die Vertreter der einzelnen Beteiligten im Rahmen der ersten Zukunftswerkstatt im September 2014, diverse Projektideen wurden entwickelt. Mit im Boot ist das Jugendhaus Alte Schmiede in Dankersen. „Wir haben im Rahmen eines Fahrradprojektes und der anschließenden kleinen Tour zum Fort C festgestellt, dass die Kinder aus der Umgebung das gar nicht kannten. Sie wissen gar nicht, welche Angebote bestehen. Mit dem Kinder- und Jugendstadtplan wollen wir die Kinder aus den Stadtteilen vom Computer wegholen“, erläutert Achim Weber von der Alten Schmiede.Torsten Behr, Lehrer an der Primusschule, begleitete ein Jahrgangsstufen übergreifendes Projekt zum Thema Ernährung und Wohlbefinden. „Unter dem Aspekt Wohlbefinden versteht man ja auch, dass man eben raus geht, mit Menschen in Kontakt kommt und Freizeit aktiv gestaltet. Deswegen sind wir mit den Schülern raus gegangen und haben recherchiert, welche Möglichkeiten es im unmittelbaren Umfeld gibt. Ich war sehr beeindruckt, wie viel man hier eigentlich unternehmen kann.“ Der Anstoß und die Grundlage waren also geschaffen. Dann machte sich das Projektteam um Harald Pohlmann daran, die Informationen zu bündeln und zu vervollständigen. Heraus gekommen ist ein Wegweiser für die Jugendlichen. Auf der Karte, die die einzelnen Stadtteile abbildet, sind die Institutionen mit Kontaktadressen und weiterem Wissenswerten verzeichnet. Das reicht von den Angeboten der Kirchen bis hin zu den Sportvereinen. Auch für Eltern lohnt sich ein Blick auf die Kinder- und Jugendkarte. Alle Spielplätze sind mit Bildern verzeichnet.„Wir sind beeindruckt von der Fülle an Informationen, die zusammen getragen worden sind“, so Pohlmann begeistert. Und weiter: „Kinder und Jugendliche haben nun eine umfassende Sammlung der Informationen zur Verfügung.“Am Montag wurde das Ergebnis in Form der Karte in Papierform präsentiert und an die einzelnen Institutionen übergeben. Mit dem Aushang der Karte ist aber erst der erste Schritt getan. Parallel dazu ging die Internetseite www.jugendstadtplan.info ans Netz. Doch es soll noch weiter gehen. Die Karte ist mit einem QR-Code versehen. Wird dieser mittels einer App eingescannt, gelangt man sofort auf die entsprechende Internetseite und kann sich per Smartphone über die Angebote informieren. Übrigens: Sollten Institutionen anderer Stadtteile an einer Nachahmung dieses Projektes interessiert sein, stünde das Forum Rechtes Weserufer selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite, auch „wenn wir damit erst einmal ein Alleinstellungsmerkmal besitzen“, so Pohlmann.

Aktive Freizeit für Kinder und Jugendliche

Diverse Schulen, Sportvereine und weitere Institutionen wirkten am Kinder- und Jugendstadtplan für die Stadtteile rechts der Weser mit. © Foto: Christian Bendig

Minden (cb). Es ist ein Gemeinschaftswerk. Und ein Paradebeispiel für gute Zusammenarbeit unter den Institutionen der rechten Weserseite. Schulen, Kitas, Sportvereine, die Stadt Minden sowie Kirchliche Einrichtungen wirkten am Kinder- und Jugendstadtplan für die Stadtteile rechts der Weser mit.

Erstmalig trafen sich die Vertreter der einzelnen Beteiligten im Rahmen der ersten Zukunftswerkstatt im September 2014, diverse Projektideen wurden entwickelt. Mit im Boot ist das Jugendhaus Alte Schmiede in Dankersen. „Wir haben im Rahmen eines Fahrradprojektes und der anschließenden kleinen Tour zum Fort C festgestellt, dass die Kinder aus der Umgebung das gar nicht kannten. Sie wissen gar nicht, welche Angebote bestehen. Mit dem Kinder- und Jugendstadtplan wollen wir die Kinder aus den Stadtteilen vom Computer wegholen“, erläutert Achim Weber von der Alten Schmiede.

Torsten Behr, Lehrer an der Primusschule, begleitete ein Jahrgangsstufen übergreifendes Projekt zum Thema Ernährung und Wohlbefinden. „Unter dem Aspekt Wohlbefinden versteht man ja auch, dass man eben raus geht, mit Menschen in Kontakt kommt und Freizeit aktiv gestaltet. Deswegen sind wir mit den Schülern raus gegangen und haben recherchiert, welche Möglichkeiten es im unmittelbaren Umfeld gibt. Ich war sehr beeindruckt, wie viel man hier eigentlich unternehmen kann.“ Der Anstoß und die Grundlage waren also geschaffen. Dann machte sich das Projektteam um Harald Pohlmann daran, die Informationen zu bündeln und zu vervollständigen. Heraus gekommen ist ein Wegweiser für die Jugendlichen. Auf der Karte, die die einzelnen Stadtteile abbildet, sind die Institutionen mit Kontaktadressen und weiterem Wissenswerten verzeichnet. Das reicht von den Angeboten der Kirchen bis hin zu den Sportvereinen. Auch für Eltern lohnt sich ein Blick auf die Kinder- und Jugendkarte. Alle Spielplätze sind mit Bildern verzeichnet.

„Wir sind beeindruckt von der Fülle an Informationen, die zusammen getragen worden sind“, so Pohlmann begeistert. Und weiter: „Kinder und Jugendliche haben nun eine umfassende Sammlung der Informationen zur Verfügung.“

Am Montag wurde das Ergebnis in Form der Karte in Papierform präsentiert und an die einzelnen Institutionen übergeben. Mit dem Aushang der Karte ist aber erst der erste Schritt getan. Parallel dazu ging die Internetseite www.jugendstadtplan.info ans Netz. Doch es soll noch weiter gehen. Die Karte ist mit einem QR-Code versehen. Wird dieser mittels einer App eingescannt, gelangt man sofort auf die entsprechende Internetseite und kann sich per Smartphone über die Angebote informieren. Übrigens: Sollten Institutionen anderer Stadtteile an einer Nachahmung dieses Projektes interessiert sein, stünde das Forum Rechtes Weserufer selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite, auch „wenn wir damit erst einmal ein Alleinstellungsmerkmal besitzen“, so Pohlmann.

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