Zum Abschluss von Projekt 2014 gibt es „mehr MT“

Christoph Pepper

In dieser Woche trafen sich Zeitungsdesigner Nortbert Küpper (3.v.l.) und die Relaunch AG zur abschließenden Besprechung der Layoutvorlagen. - © Foto: Alex Lehn
In dieser Woche trafen sich Zeitungsdesigner Nortbert Küpper (3.v.l.) und die Relaunch AG zur abschließenden Besprechung der Layoutvorlagen. (© Foto: Alex Lehn)
Entwurf einer Titelseite im neuen Layout. - © Repro: MT
Entwurf einer Titelseite im neuen Layout. (© Repro: MT)

Minden (mt). Seit mehr als einem Jahr arbeiten Redaktion und Verlag des MT intensiv an einer umfassenden Weiterentwicklung der gedruckten Zeitung, im Fachchinesisch „Relaunch“ genannt. Jetzt geht der Prozess auf die Zielgerade.

Norbert Küpper betreibt in Meerbusch-Neuss ein Büro für Zeitungsdesign, „nebenbei” organisiert er seit 1998 den von ihm ins Leben gerufenen europäischen Zeitungswettbewerb “European Newspaper Award“ (Medienjargon: „Zeitungsoscar“).

Information
„Was mir (meine) Zeitung bedeutet“
  • Mit der ersten Ausgabe im neuen Layout soll auch ein umfangreicher Sonderteil erscheinen, in dem die einzelnen Bestandteile ausführlich erläutert werden.
  • Redaktion und externe Experten werden die Rolle der Zeitung in der sich ändernden Medienlandschaft beleuchten.
  • Vor allem aber sollen auch die Leserinnen und Leser zu Wort kommen. Deshalb bitten wir Sie um Beiträge bis zu einer maximalen Länge von cirka einer DIN-A4-Seite um Ihre persönlichen Gedanken zur Frage „Was mir (meine) Zeitung bedeutet“. Beiträge bitte per Mail an
  • Christoph.Pepper@MT.de

Viele deutsche und auch mehrere europäische Zeitungen tragen Küppers Handschrift, er dürfte einer der besten Kenner der europäischen und auch internationalen Presselandschaft sein.

Das MT hat schon mehrfach mit ihm zusammengearbeitet, wenn es darum ging, das Layout weiter zu entwickeln. Auch der letzte große Relaunch im Jahr 1999 und die Weiterentwicklung im Jahr 2004 wurden gemeinsam mit ihm umgesetzt. Da war es nur folgerichtig, dass die MT-Macher ihn im vergangenen Jahr erneut als Experten dazuholten, als sie mit der Arbeit an einer abermaligen Neugestaltung der gedruckten Zeitung begannen.

Entwürfe der neuen Lokalseiten 2 und 3. - © Repro: MT
Entwürfe der neuen Lokalseiten 2 und 3. (© Repro: MT)

Qualitätsmedium Zeitung selbstbewusst aufstellen

Die sollte nicht nur das etwas in die Jahre gekommene Layout auf die gestalterische Höhe der Zeit bringen sowie die vielfältigen druck- und produktionstechnischen Möglichkeiten der neuen Rotation für eine intelligente Weiterentwicklung des verlegerischen Konzepts nutzen - sie soll auch selbstbewusst die Zeitung des Jahres 2014 mit Blick auf die Herausforderungen des Medienwandels und die Bedingungen des digitalen Zeitalters als journalistisches Qualitätsmedium positionieren.

Weit mehr als die vorangegangenen Umgestaltungen wird der Relaunch 2014 deshalb nicht nur das “Gesicht” der Zeitung verändern, sondern unter dem Motto „Mehr MT“ auch ihr inhaltliches Konzept. Intensiv wie noch nie haben Arbeitsgruppen aus Redaktion und Verlagsabteilungen, häufig gemeinsam, an Leitlinien, Blattkonzeption, Buchstrukturen, Seitenarchitektur, inhaltlichen Programmen und journalistischen, kaufmännischen wie organisatorischen Konsequenzen getüftelt. Das daraus entstandene neuartige Blattkonzept gestalterisch angemessenen in eine seriöse moderne Zeitungsoptik umzusetzen, war die Aufgabe Norbert Küppers.

Zahlreiche Probeläufe und mehrere Testandrucke

Zahlreiche Muster wurden entworfen; und auch wenn die Grundlinie früh gefunden war, wurden auch viele Details oft kontrovers diskutiert, wieder verworfen und neu entwickelt. Auch Probeproduktionen und Testandrucke wurden gemacht, um die tatsächliche Wirkung auf echtem” Zeitungspapier und unter realistischen Produktionsbedingungen in Redaktion und Technik prüfen zu können.

Nach gut einjähriger intensiver Zusammenarbeit wurden gestern in der Relaunch AG gemeinsam mit Küpper noch einmal letzte gestalterische Details diskutiert und abschließende Festlegungen getroffen; in der kommenden Woche wird das neue Layout noch einmal abschließend mit der Gesamtredaktion besprochen. Im Lauf des Monats Oktober sollen verschiedene Probeläufe stattfinden, auch werden die Entwürfe noch einmal mit Lesergruppen und den anderen Verlagsabteilungen diskutiert.

Bis zum Start im November noch viel zu tun

Noch ist viel zu tun, aktuell tagen fast täglich unterschiedliche Arbeitsgruppen: Immer noch sind inhaltliche und organisatorische Festlegungen für einzelne Bestandteile in Arbeit. Ein Gestaltungs-Handbuch ist ebenso zu erstellen wie ein Handbuch für die redaktionellen Richtlinien, auch sind noch zahlreiche technische Arbeiten für die Anpassung der Produktions- und Verlagssysteme sowie die Herstellung der digitalen Ausgaben (ePaper) erforderlich, bevor es - voraussichtlich im November - ernst wird mit dem „neuen” gedruckten MT.

Es soll den Schlussstein setzen in das vor mehr als zwei Jahren begonnen “Projekt 2014“, mit dem Verlag und Redaktion des Mindener Tageblatts eine umfassende Neuausrichtung des Medienunternehmens auf nahezu allen seinen Tätigkeitsfeldern in Angriff genommen haben. In 2014 bereits geliefert: die Inbetriebnahme einer neuen Druck- und Versandtechnik, der Relaunch des Online-Angebots MT.de und die Einführung neuartiger digitaler Zeitungsausgaben (ePaper+) für mobile Geräte.

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

5 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Zum Abschluss von Projekt 2014 gibt es „mehr MT“Christoph PepperMinden (mt). Seit mehr als einem Jahr arbeiten Redaktion und Verlag des MT intensiv an einer umfassenden Weiterentwicklung der gedruckten Zeitung, im Fachchinesisch „Relaunch“ genannt. Jetzt geht der Prozess auf die Zielgerade.Norbert Küpper betreibt in Meerbusch-Neuss ein Büro für Zeitungsdesign, „nebenbei” organisiert er seit 1998 den von ihm ins Leben gerufenen europäischen Zeitungswettbewerb “European Newspaper Award“ (Medienjargon: „Zeitungsoscar“).Viele deutsche und auch mehrere europäische Zeitungen tragen Küppers Handschrift, er dürfte einer der besten Kenner der europäischen und auch internationalen Presselandschaft sein.Das MT hat schon mehrfach mit ihm zusammengearbeitet, wenn es darum ging, das Layout weiter zu entwickeln. Auch der letzte große Relaunch im Jahr 1999 und die Weiterentwicklung im Jahr 2004 wurden gemeinsam mit ihm umgesetzt. Da war es nur folgerichtig, dass die MT-Macher ihn im vergangenen Jahr erneut als Experten dazuholten, als sie mit der Arbeit an einer abermaligen Neugestaltung der gedruckten Zeitung begannen.Qualitätsmedium Zeitung selbstbewusst aufstellenDie sollte nicht nur das etwas in die Jahre gekommene Layout auf die gestalterische Höhe der Zeit bringen sowie die vielfältigen druck- und produktionstechnischen Möglichkeiten der neuen Rotation für eine intelligente Weiterentwicklung des verlegerischen Konzepts nutzen - sie soll auch selbstbewusst die Zeitung des Jahres 2014 mit Blick auf die Herausforderungen des Medienwandels und die Bedingungen des digitalen Zeitalters als journalistisches Qualitätsmedium positionieren.Weit mehr als die vorangegangenen Umgestaltungen wird der Relaunch 2014 deshalb nicht nur das “Gesicht” der Zeitung verändern, sondern unter dem Motto „Mehr MT“ auch ihr inhaltliches Konzept. Intensiv wie noch nie haben Arbeitsgruppen aus Redaktion und Verlagsabteilungen, häufig gemeinsam, an Leitlinien, Blattkonzeption, Buchstrukturen, Seitenarchitektur, inhaltlichen Programmen und journalistischen, kaufmännischen wie organisatorischen Konsequenzen getüftelt. Das daraus entstandene neuartige Blattkonzept gestalterisch angemessenen in eine seriöse moderne Zeitungsoptik umzusetzen, war die Aufgabe Norbert Küppers.Zahlreiche Probeläufe und mehrere TestandruckeZahlreiche Muster wurden entworfen; und auch wenn die Grundlinie früh gefunden war, wurden auch viele Details oft kontrovers diskutiert, wieder verworfen und neu entwickelt. Auch Probeproduktionen und Testandrucke wurden gemacht, um die tatsächliche Wirkung auf echtem” Zeitungspapier und unter realistischen Produktionsbedingungen in Redaktion und Technik prüfen zu können.Nach gut einjähriger intensiver Zusammenarbeit wurden gestern in der Relaunch AG gemeinsam mit Küpper noch einmal letzte gestalterische Details diskutiert und abschließende Festlegungen getroffen; in der kommenden Woche wird das neue Layout noch einmal abschließend mit der Gesamtredaktion besprochen. Im Lauf des Monats Oktober sollen verschiedene Probeläufe stattfinden, auch werden die Entwürfe noch einmal mit Lesergruppen und den anderen Verlagsabteilungen diskutiert.Bis zum Start im November noch viel zu tunNoch ist viel zu tun, aktuell tagen fast täglich unterschiedliche Arbeitsgruppen: Immer noch sind inhaltliche und organisatorische Festlegungen für einzelne Bestandteile in Arbeit. Ein Gestaltungs-Handbuch ist ebenso zu erstellen wie ein Handbuch für die redaktionellen Richtlinien, auch sind noch zahlreiche technische Arbeiten für die Anpassung der Produktions- und Verlagssysteme sowie die Herstellung der digitalen Ausgaben (ePaper) erforderlich, bevor es - voraussichtlich im November - ernst wird mit dem „neuen” gedruckten MT.Es soll den Schlussstein setzen in das vor mehr als zwei Jahren begonnen “Projekt 2014“, mit dem Verlag und Redaktion des Mindener Tageblatts eine umfassende Neuausrichtung des Medienunternehmens auf nahezu allen seinen Tätigkeitsfeldern in Angriff genommen haben. In 2014 bereits geliefert: die Inbetriebnahme einer neuen Druck- und Versandtechnik, der Relaunch des Online-Angebots MT.de und die Einführung neuartiger digitaler Zeitungsausgaben (ePaper+) für mobile Geräte.