Vierzehn-Stunden-Tag bis zur Premiere Proben für „Die Schwarzen Brüder“ beginnen am 30. Juni / Intensive Vorbereitungen / Generalprobe ist am 6. August Von Inge Czygan Minden/Bückeburg (ic). Presse-Empfang im Schloss Bückeburg. Dort, wo sonst Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe am Kamin seine Klassik-CDs hört, stehen Produzent Moritz A. Sachs (Klaus Beimer aus der „Lindenstraße“) und Hauptdarstellerin Maite Kelly Rede und Antwort. Am 7. August feiert das Open-Air-Musical „Die Schwarzen Brüder“, das vom „Mindener Tageblatt“ präsentiert wird, am Schloss Deutschlandpremiere.„Die Proben beginnen am 30. Juni und dauern bis zur Generalprobe am 6. August“, erzählt Moritz A. Sachs. „Zurzeit entscheiden wir bei den Kinder-Darstellern, wer welche Rolle übernimmt. Jetzt beginnt für das gesamte Team die heiße Phase, denn in einer Woche kommen die Schauspieler an.“Insgesamt arbeiten 80 Mitarbeiter und weitere 200 Personen im Umfeld an der aufwendigen Produktion mit, auf die auch der Gastgeber, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, besonders stolz ist. „Das Bühnenbild wird 50 Meter breit und zwölf Meter hoch sein und unterschiedliche Schauplätze darstellen“, sagt Moritz A. Sachs, der als Chef der Produktionsfirma „Reihe 7“ die Verantwortung trägt. „Das Bild der Stadt Mailand wird sich direkt unter dem Musikzimmer des Fürsten befinden, und auch sein Balkon spielt in der Handlung eine Rolle.“Bis jetzt hat er noch parallel neue Folgen der „Lindenstraße“ gedreht. „Doch nun beginnt die Sommerpause, und ich kann mich voll auf das Musical konzentrieren“, verrät der Schauspieler, der gemeinsam mit seinen Kollegen von Februar bis Ende September ein Haus in der Nähe gemietet hat.Zu den Proben kommt nun auch Choreografin Sabine Lindlar hinzu, die Lebensgefährtin von Moritz Sachs. „Auch unsere beiden Kaninchen bringen wir dann mit. Meistens sitze ich in meinem Büro und arbeite. Gestern verbrachte ich drei Stunden im Bauamt, um die Bauten zu besprechen. Das nächste ist das Sicherheitskonzept, dann die Probenpläne usw.. Da ist man schnell bei einem Vierzehn-Stunden-Tag.“Von Lampenfieber noch keine Spur. Auch nicht bei Regisseur Mirco Vogelsang aus Berlin, der die Texte für das Stück geschrieben hat. „Das Schwierigste ist, Darsteller, Technik und alles unter einen Hut zu bringen“, sagt der gebürtige Bad Nenndorfer, der Ende der Achtziger Jahre als Sänger der Band „The Working Hour“ in der Mindener „Musikbox“ auftrat und 1991 sogar die Single „Some small Hope“ veröffentlichte. „Das können wir nur miteinander im Team bewältigen.“Völlig entspannt blickt auch Maite Kelly der heißen Vorbereitungsphase entgegen. Sie ist im sechsten Monat schwanger und super gelaunt. „Mein Mutterschutz beginnt eine Woche nach Ende der Musical-Auftritte“, verrät die Entertainerin, die schon zwei Töchter, Agnes (8) und Josephine (6), hat. „Ich fühle mich wahnsinnig fit, wenn ich schwanger bin, und im Moment könnte ich ständig Erdbeeren essen. In den ersten Monaten ist mir etwas übel, aber danach könnte ich Bäume ausreißen. Doch ich bin vernünftig und habe die Rolle der Frau Rossi sehr durchdacht angenommen. Die Geschichte hat mich stark berührt, und das ist eine intensive Rolle. In meinem Beruf ist alles anstrengend, nur nicht die Bühne. Da schöpfe ich Kraft, Freude und Kreativität. Das Business-Umfeld dagegen hält mein Mann komplett von mir fern.“Seit 2005 ist Maite mit dem Franzosen Florent Raimond verheiratet. „Mein Mann ist Unternehmer, aber er arbeitet auch als Model und Schauspieler“, berichtet die vielseitige Sängerin. „Er spielt gerade in einem Dortmund-,Tatort’ mit, und darauf bin ich total stolz. Auch unsere beiden Mädels treten schon im Kindertheater auf.“Wenn Maite ab August jeweils von Donnerstag bis Sonntag vor 1200 Besuchern in Bückeburg auf der Bühne steht, dann sind ihr Mann und ihre Kinder dabei. „Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe hat uns eingeladen, in seinen Gästeräumen zu wohnen“, erzählt sie. „Das finde ich sehr süß.“Vorstellungen ab 7. August. 10 % Rabatt für Inhaber der MT-Karte. Nur buchbar über: Express Ticket-Service, Obermarktstraße 26 – 30, Minden, Telefon: 05 71 – 882 77. Maximal zwei Tickets pro vorgelegter Karte.

Vierzehn-Stunden-Tag bis zur Premiere

Minden/Bückeburg (ic). Presse-Empfang im Schloss Bückeburg. Dort, wo sonst Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe am Kamin seine Klassik-CDs hört, stehen Produzent Moritz A. Sachs (Klaus Beimer aus der „Lindenstraße“) und Hauptdarstellerin Maite Kelly Rede und Antwort.

Im Musikzimmer von Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe (vorn links): Maite Kelly und Moritz A. Sachs (vorn), Mirco Vogelsang und Marketingleiterin Irene Fleischlin (hinten). - © Foto: Czygan
Im Musikzimmer von Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe (vorn links): Maite Kelly und Moritz A. Sachs (vorn), Mirco Vogelsang und Marketingleiterin Irene Fleischlin (hinten). - © Foto: Czygan

Am 7. August feiert das Open-Air-Musical „Die Schwarzen Brüder“, das vom „Mindener Tageblatt“ präsentiert wird, am Schloss Deutschlandpremiere.

„Die Proben beginnen am 30. Juni und dauern bis zur Generalprobe am 6. August“, erzählt Moritz A. Sachs. „Zurzeit entscheiden wir bei den Kinder-Darstellern, wer welche Rolle übernimmt. Jetzt beginnt für das gesamte Team die heiße Phase, denn in einer Woche kommen die Schauspieler an.“

Insgesamt arbeiten 80 Mitarbeiter und weitere 200 Personen im Umfeld an der aufwendigen Produktion mit, auf die auch der Gastgeber, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, besonders stolz ist. „Das Bühnenbild wird 50 Meter breit und zwölf Meter hoch sein und unterschiedliche Schauplätze darstellen“, sagt Moritz A. Sachs, der als Chef der Produktionsfirma „Reihe 7“ die Verantwortung trägt. „Das Bild der Stadt Mailand wird sich direkt unter dem Musikzimmer des Fürsten befinden, und auch sein Balkon spielt in der Handlung eine Rolle.“

Bis jetzt hat er noch parallel neue Folgen der „Lindenstraße“ gedreht. „Doch nun beginnt die Sommerpause, und ich kann mich voll auf das Musical konzentrieren“, verrät der Schauspieler, der gemeinsam mit seinen Kollegen von Februar bis Ende September ein Haus in der Nähe gemietet hat.

Zu den Proben kommt nun auch Choreografin Sabine Lindlar hinzu, die Lebensgefährtin von Moritz Sachs. „Auch unsere beiden Kaninchen bringen wir dann mit. Meistens sitze ich in meinem Büro und arbeite. Gestern verbrachte ich drei Stunden im Bauamt, um die Bauten zu besprechen. Das nächste ist das Sicherheitskonzept, dann die Probenpläne usw.. Da ist man schnell bei einem Vierzehn-Stunden-Tag.“

Von Lampenfieber noch keine Spur. Auch nicht bei Regisseur Mirco Vogelsang aus Berlin, der die Texte für das Stück geschrieben hat. „Das Schwierigste ist, Darsteller, Technik und alles unter einen Hut zu bringen“, sagt der gebürtige Bad Nenndorfer, der Ende der Achtziger Jahre als Sänger der Band „The Working Hour“ in der Mindener „Musikbox“ auftrat und 1991 sogar die Single „Some small Hope“ veröffentlichte. „Das können wir nur miteinander im Team bewältigen.“

Völlig entspannt blickt auch Maite Kelly der heißen Vorbereitungsphase entgegen. Sie ist im sechsten Monat schwanger und super gelaunt. „Mein Mutterschutz beginnt eine Woche nach Ende der Musical-Auftritte“, verrät die Entertainerin, die schon zwei Töchter, Agnes (8) und Josephine (6), hat. „Ich fühle mich wahnsinnig fit, wenn ich schwanger bin, und im Moment könnte ich ständig Erdbeeren essen. In den ersten Monaten ist mir etwas übel, aber danach könnte ich Bäume ausreißen. Doch ich bin vernünftig und habe die Rolle der Frau Rossi sehr durchdacht angenommen. Die Geschichte hat mich stark berührt, und das ist eine intensive Rolle. In meinem Beruf ist alles anstrengend, nur nicht die Bühne. Da schöpfe ich Kraft, Freude und Kreativität. Das Business-Umfeld dagegen hält mein Mann komplett von mir fern.“

Seit 2005 ist Maite mit dem Franzosen Florent Raimond verheiratet. „Mein Mann ist Unternehmer, aber er arbeitet auch als Model und Schauspieler“, berichtet die vielseitige Sängerin. „Er spielt gerade in einem Dortmund-,Tatort’ mit, und darauf bin ich total stolz. Auch unsere beiden Mädels treten schon im Kindertheater auf.“

Wenn Maite ab August jeweils von Donnerstag bis Sonntag vor 1200 Besuchern in Bückeburg auf der Bühne steht, dann sind ihr Mann und ihre Kinder dabei. „Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe hat uns eingeladen, in seinen Gästeräumen zu wohnen“, erzählt sie. „Das finde ich sehr süß.“

Vorstellungen ab 7. August. 10 % Rabatt für Inhaber der MT-Karte. Nur buchbar über: Express Ticket-Service, Obermarktstraße 26 – 30, Minden, Telefon: 05 71 – 882 77. Maximal zwei Tickets pro vorgelegter Karte.

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