FDP und CDU haben an Minden Marketing "nichts zu kritisieren“ Politik nimmt Stellung zu Kritik Minden (mob). Nach der Mindener Initiative (MI) betonen jetzt auch CDU und FDP, dass sie nichts an der Arbeit der Minden-Marketing (MMG) zu kritisieren hätten. Diese mache „einen super Job“ , so die CDU. Die FDP rückt in dem Zusammenhang ihre Forderung nach mehr Wirtschaftsförderung in den Fokus. Alle Anstrengungen, Minden voran zu bringen unter einem Dach – das könne die Minden Marketing mit ihrer Personalausstattung nicht leisten, hatte die MI unter anderem als erste betont.An den vielen angebotenen Projekten sei keinerlei Kritik zu üben, so jetzt auch die CDU: „Diese sind von überregionaler Bedeutung und steigern die Attraktivität Mindens. Auch das neue stadtweite touristische Ausschilderungssystem oder das Schmücken der Innenstadt mit Blumenkübeln sind einzigartig.“Zudem sorge die Minden-Marketing dafür, dass die historische Stadt zu einem touristischen Aushängeschild für NRW geworden sei.„Auch an erhöhten Personalaufwand denken“„Wenn nun einige Politiker mehr Engagement der Minden-Marketing einforderten oder gar über die Minden-Marketing eine Neubelebung der Stadthalle erwarten, dann sollten sie ehrlicherweise auch gleichzeitig mitteilen, wie sie dies ohne erhöhten Personal- und Kostenaufwand zu finanzieren gedenken“, so der CDU Stadtverbandsvorsitzende Lutz Abruszat. Das geht an die Adresse der Piraten, die sich für eine Neubewirtschaftung der Stadthalle stark gemacht hatten.Auch die FDP Minden weist Kritik an der MMG zurück: „Tatsächlich wird dort mit Unterstützung durch die Gesellschafter (überwiegend heimische Unternehmen) Beachtliches geleistet.“Wem es um mehr Engagement und Aktivität bei der Entwicklung Mindens gehe, so der Stadtverbandsvorsitzende Hartmut Freise in seiner Stellungnahme, der sollte sich vielleicht eher mit dem Thema Wirtschaftsförderung befassen, denn dort gebe es „erheblichen Handlungsbedarf.“Die FDP Minden will deshalb ein übergreifendes und umsetzungsorientiertes Konzept mit dem Ziel, Minden als attraktiven Wirtschaftsstandort in OWL zu positionieren. Dazu gehörten auch ein entsprechendes Standortmarketing-Konzept und ein kompetenter und engagierter Wirtschaftsförderer bei der Stadtverwaltung.Erklärungen im Wortlaut auf MT.de

FDP und CDU haben an Minden Marketing "nichts zu kritisieren“

Minden (mob). Nach der Mindener Initiative (MI) betonen jetzt auch CDU und FDP, dass sie nichts an der Arbeit der Minden-Marketing (MMG) zu kritisieren hätten. Diese mache „einen super Job“ , so die CDU. Die FDP rückt in dem Zusammenhang ihre Forderung nach mehr Wirtschaftsförderung in den Fokus.

Alle Anstrengungen, Minden voran zu bringen unter einem Dach – das könne die Minden Marketing mit ihrer Personalausstattung nicht leisten, hatte die MI unter anderem als erste betont.

An den vielen angebotenen Projekten sei keinerlei Kritik zu üben, so jetzt auch die CDU: „Diese sind von überregionaler Bedeutung und steigern die Attraktivität Mindens. Auch das neue stadtweite touristische Ausschilderungssystem oder das Schmücken der Innenstadt mit Blumenkübeln sind einzigartig.“

Zudem sorge die Minden-Marketing dafür, dass die historische Stadt zu einem touristischen Aushängeschild für NRW geworden sei.

„Auch an erhöhten Personalaufwand denken“
„Wenn nun einige Politiker mehr Engagement der Minden-Marketing einforderten oder gar über die Minden-Marketing eine Neubelebung der Stadthalle erwarten, dann sollten sie ehrlicherweise auch gleichzeitig mitteilen, wie sie dies ohne erhöhten Personal- und Kostenaufwand zu finanzieren gedenken“, so der CDU Stadtverbandsvorsitzende Lutz Abruszat. Das geht an die Adresse der Piraten, die sich für eine Neubewirtschaftung der Stadthalle stark gemacht hatten.

Auch die FDP Minden weist Kritik an der MMG zurück: „Tatsächlich wird dort mit Unterstützung durch die Gesellschafter (überwiegend heimische Unternehmen) Beachtliches geleistet.“

Wem es um mehr Engagement und Aktivität bei der Entwicklung Mindens gehe, so der Stadtverbandsvorsitzende Hartmut Freise in seiner Stellungnahme, der sollte sich vielleicht eher mit dem Thema Wirtschaftsförderung befassen, denn dort gebe es „erheblichen Handlungsbedarf.“

Die FDP Minden will deshalb ein übergreifendes und umsetzungsorientiertes Konzept mit dem Ziel, Minden als attraktiven Wirtschaftsstandort in OWL zu positionieren. Dazu gehörten auch ein entsprechendes Standortmarketing-Konzept und ein kompetenter und engagierter Wirtschaftsförderer bei der Stadtverwaltung.

Erklärungen im Wortlaut auf MT.de

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