"Schließen der Juxbude wäre fatal" MI äußert sich zu Problemen der „Juxbude“ Minden (mt/plö). „Wir bleiben bei unserer Linie und werden uns für den Fortbestand des interkulturellen Begegnungszentrums Juxbude unter städtischer Führung engagieren.“ So äußerte sich am Wochenende der Fraktionssprecher der Unabhängigen Wählervereinigung Mindener Initiative (MI), Harald Steinmetz, mit Blick auf finanzielle Probleme der Juxbude und Überlegungen, das Betreuungsangebot in die Trägerschaft der Stadt übergehen zu lassen (MT berichtete).Das große Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müsse zum Wohle der zu betreuenden Kinder weiter unterstützt werden, so der stellvertretende Bürgermeister in einer Presseinformation.Seit rund vier Jahrzehnten leiste die Juxbude Minden Basisarbeit in der Oberen Altstadt, betont Edith von Wrisberg. „Bereits vor rund zehn Jahren stand die Einrichtung, die sich vor allem auch an Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund wendet, auf der Kippe“, so die stellvertretende Fraktionssprecherin der Mindener Initiative.Harald Steinmetz verwies in dem Zusammenhang darauf, dass die Betreuungsarbeit der Juxbude von großer Bedeutung sei, weil sie sich auch an Kinder richte, deren Eltern häufig nur wenig Zeit hätten. „Hier zu sparen und die Schließung der Juxbude zu riskieren, wäre fatal.“Gemeinsam müssten Politik und Verwaltung daher einen Weg finden, das interkulturelle Begegnungszentrum am Weingarten langfristig auf finanziell sichere Beine zu stellen. Gleichzeitig müsse überlegt werden, wie auch die räumliche Situation verbessert werden könne.

"Schließen der Juxbude wäre fatal"

Minden (mt/plö). „Wir bleiben bei unserer Linie und werden uns für den Fortbestand des interkulturellen Begegnungszentrums Juxbude unter städtischer Führung engagieren.“

So äußerte sich am Wochenende der Fraktionssprecher der Unabhängigen Wählervereinigung Mindener Initiative (MI), Harald Steinmetz, mit Blick auf finanzielle Probleme der Juxbude und Überlegungen, das Betreuungsangebot in die Trägerschaft der Stadt übergehen zu lassen (MT berichtete).

Das große Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müsse zum Wohle der zu betreuenden Kinder weiter unterstützt werden, so der stellvertretende Bürgermeister in einer Presseinformation.

Seit rund vier Jahrzehnten leiste die Juxbude Minden Basisarbeit in der Oberen Altstadt, betont Edith von Wrisberg. „Bereits vor rund zehn Jahren stand die Einrichtung, die sich vor allem auch an Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund wendet, auf der Kippe“, so die stellvertretende Fraktionssprecherin der Mindener Initiative.

Harald Steinmetz verwies in dem Zusammenhang darauf, dass die Betreuungsarbeit der Juxbude von großer Bedeutung sei, weil sie sich auch an Kinder richte, deren Eltern häufig nur wenig Zeit hätten. „Hier zu sparen und die Schließung der Juxbude zu riskieren, wäre fatal.“

Gemeinsam müssten Politik und Verwaltung daher einen Weg finden, das interkulturelle Begegnungszentrum am Weingarten langfristig auf finanziell sichere Beine zu stellen. Gleichzeitig müsse überlegt werden, wie auch die räumliche Situation verbessert werden könne.

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