18 bis 25 Jahre alt, ungeimpft: Corona-Patienten im Mindener Klinikum werden deutlich jünger Minden (mt/ps/lo).Im Johannes Wesling Klinkum Minden werden aktuell hauptsächlich jüngere Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, die zum Teil einen schweren Krankheitsverlauf haben. Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Elke Lustfeld betont: „Wir stellen derzeit fest, dass junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren schwer erkranken und intensivmedizinisch betreut werden müssen. Alle im Krankenhaus aufgenommenen Personen haben gemeinsam, dass sie nicht geimpft sind." Ein Blick auf die Anzahl der stationär behandelten Corona-Patienten zeigt einen starken Anstieg. Waren am Freitag noch drei Personen im Mindener Klinikum, sind es nun bereits zehn. Drei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt, eine Person mehr als noch am Freitag. "Wir können nur an alle appellieren, sich jetzt impfen zu lassen, um schwere Krankheitsverläufe und Ansteckungen zu vermeiden und vor allem sich und andere zu schützen", so Lustfeld. Unterdessen meldet der Kreis Minden-Lübbecke über das Wochenende 24 neue Corona-Fälle. Am Freitag lag die Anzahl der laborbestätigten Proben noch bei 15.131, heute sind es 15.155. Der Inzidenzwert beträgt nach MT-Berechnungen auf Basis der täglich veröffentlichen Fallzahlen des Kreises 20,6. Da es in den letzten Tagen immer wieder zu Abweichungen zwischen den Angaben des Kreises sowie dem Robert-Koch-Institut bei der Meldung neuer Fälle gegeben hat, dürfte der offizielle Inzidenzwert des RKIs am Dienstag voraussichtlich 20,9 betragen. Am heutigen Montag liegt er bei exakt 20. Zum Vergleich: deutschlandweit beträgt die Inzidenz am Montag 17,8. In Nordrhein-Westfalen liegt dieser Wert bereits bei 24,5. Trotz des leichten Inzidenzanstiegs über das Wochenende bleibt Petershagen die einzige Kommune, in der es in den vergangene sieben Tagen keine neuen Corona-Fälle gab. Die Inzidenz liegt dort bei 0. Die höchste Inzidenz weist Hüllhorst mit 69,1 auf. Danach folgen Preußisch Oldendorf (57,4) Espelkamp (28,2) und Bad Oeynhausen (26,7). Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet liegt der Wert in Minden bei 19,6 und in Hille bei 19,5. Etwas besser sieht es in Porta Westfalica aus (11,2). Laut des aktuellen Impfberichts der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) haben derweil inzwischen 189.140 Menschen im Kreis mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Seit Freitag sind also 1.081 erstimmunisiert worden. Insgesamt sind damit nun 60,89 Prozent der Kreisbevölkerung mindestens einmal gegen das Virus geimpft. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

18 bis 25 Jahre alt, ungeimpft: Corona-Patienten im Mindener Klinikum werden deutlich jünger

Auf der Intensivstation im Mindener Uni-Klinikum werden aktuell vermehrt jüngere Menschen behandelt. Dabei handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsamtes ausschließlich um ungeimpfte Personen. Foto: © Kai Senf/MKK

Minden (mt/ps/lo).Im Johannes Wesling Klinkum Minden werden aktuell hauptsächlich jüngere Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, die zum Teil einen schweren Krankheitsverlauf haben. Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Elke Lustfeld betont: „Wir stellen derzeit fest, dass junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren schwer erkranken und intensivmedizinisch betreut werden müssen. Alle im Krankenhaus aufgenommenen Personen haben gemeinsam, dass sie nicht geimpft sind." Ein Blick auf die Anzahl der stationär behandelten Corona-Patienten zeigt einen starken Anstieg. Waren am Freitag noch drei Personen im Mindener Klinikum, sind es nun bereits zehn. Drei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt, eine Person mehr als noch am Freitag. "Wir können nur an alle appellieren, sich jetzt impfen zu lassen, um schwere Krankheitsverläufe und Ansteckungen zu vermeiden und vor allem sich und andere zu schützen", so Lustfeld.

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Unterdessen meldet der Kreis Minden-Lübbecke über das Wochenende 24 neue Corona-Fälle. Am Freitag lag die Anzahl der laborbestätigten Proben noch bei 15.131, heute sind es 15.155. Der Inzidenzwert beträgt nach MT-Berechnungen auf Basis der täglich veröffentlichen Fallzahlen des Kreises 20,6. Da es in den letzten Tagen immer wieder zu Abweichungen zwischen den Angaben des Kreises sowie dem Robert-Koch-Institut bei der Meldung neuer Fälle gegeben hat, dürfte der offizielle Inzidenzwert des RKIs am Dienstag voraussichtlich 20,9 betragen. Am heutigen Montag liegt er bei exakt 20. Zum Vergleich: deutschlandweit beträgt die Inzidenz am Montag 17,8. In Nordrhein-Westfalen liegt dieser Wert bereits bei 24,5.

Trotz des leichten Inzidenzanstiegs über das Wochenende bleibt Petershagen die einzige Kommune, in der es in den vergangene sieben Tagen keine neuen Corona-Fälle gab. Die Inzidenz liegt dort bei 0. Die höchste Inzidenz weist Hüllhorst mit 69,1 auf. Danach folgen Preußisch Oldendorf (57,4) Espelkamp (28,2) und Bad Oeynhausen (26,7). Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet liegt der Wert in Minden bei 19,6 und in Hille bei 19,5. Etwas besser sieht es in Porta Westfalica aus (11,2).


Laut des aktuellen Impfberichts der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) haben derweil inzwischen 189.140 Menschen im Kreis mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Seit Freitag sind also 1.081 erstimmunisiert worden. Insgesamt sind damit nun 60,89 Prozent der Kreisbevölkerung mindestens einmal gegen das Virus geimpft.

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Über den vollen Impfschutz verfügen 160.704 Personen - also 2.686 mehr als noch am Freitag. Das entspricht einer Impfquote auf die Bevölkerung gerechnet von 51,73 Prozent. Diese Werte dürften jedoch noch höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen.

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Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 65,1 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 53,9 Prozent (Stand: 2. August). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 61,7 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 52,3 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 2. August).

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