145 neue Fälle über das Wochenende, Espelkamp weiter Corona-Hotspot Minden (mt/ps). Im Kreis Minden-Lübbecke sind über das Wochenende 145 neue Corona-Fälle gemeldet worden, weshalb die Inzidenz nach MT-Berechnungen leicht auf 129,2 ansteigt. Im Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden am Montagmorgen unterdessen keine neuen Fälle für den Kreis Minden-Lübbecke vermeldet. Diese werden voraussichtlich erst zusammen mit den heute vom Kreis veröffentlichten Zahlen am Dienstag in das Dashboard einfließen. Wie viele Meldungen auf die jeweiligen Tage entfallen, ist somit erst dann zuzuordnen. Für Montag ist der offizielle Wert des RKIs auf 112,2 gesunken, am Sonntag betrug er noch 127. Nach der neuesten Übermittlung der Zahlen des Gesundheitsamtes sowie den Nachmeldungen von Sonntag dürfte dieser wieder auf 129,2 steigen. Auffällig weiterhin: Espelkamp bleibt auch nach dem Wochenende der Corona-Hotspot des Mühlenkreises, 43 der 145 neuen Fällen gibt es in der Stadt des Altkreises. Die Inzidenz liegt somit weiterhin bei 439,8 - dem mit Abstand höchsten Wert der Region. Danach folgen Hüllhorst mit 176,5 und ad Oeynhausen mit 168,7. Im MT-Verbreitungsgebiet liegt der Wert in Porta Westfalica mit 120,7 am höchsten. Im Minden (83,2), Petershagen (51,8) und Hille (45,5) sind die Inzidenzen alle zweistellig. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 28 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Vier Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit fünf Infizierte versorgt, alle befinden sich auf der Intensivstation. Die Situation an den Schulen und Kitas bleibt weiterhin angespannt. Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle mitteilt, hat das Gesundheitsamt an 66 Schulen im Kreisgebiet aktuell 123 infizierte Schülerinnen und Schüler registriert. Zudem gibt es an 25 Kitas insgesamt 22 positiv getestete Kinder und acht Mitarbeitende, die sich infiziert haben. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

145 neue Fälle über das Wochenende, Espelkamp weiter Corona-Hotspot

Symbolbild: © Pixabay

Minden (mt/ps). Im Kreis Minden-Lübbecke sind über das Wochenende 145 neue Corona-Fälle gemeldet worden, weshalb die Inzidenz nach MT-Berechnungen leicht auf 129,2 ansteigt.

Im Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden am Montagmorgen unterdessen keine neuen Fälle für den Kreis Minden-Lübbecke vermeldet. Diese werden voraussichtlich erst zusammen mit den heute vom Kreis veröffentlichten Zahlen am Dienstag in das Dashboard einfließen. Wie viele Meldungen auf die jeweiligen Tage entfallen, ist somit erst dann zuzuordnen. Für Montag ist der offizielle Wert des RKIs auf 112,2 gesunken, am Sonntag betrug er noch 127. Nach der neuesten Übermittlung der Zahlen des Gesundheitsamtes sowie den Nachmeldungen von Sonntag dürfte dieser wieder auf 129,2 steigen.

Auffällig weiterhin: Espelkamp bleibt auch nach dem Wochenende der Corona-Hotspot des Mühlenkreises, 43 der 145 neuen Fällen gibt es in der Stadt des Altkreises. Die Inzidenz liegt somit weiterhin bei 439,8 - dem mit Abstand höchsten Wert der Region. Danach folgen Hüllhorst mit 176,5 und ad Oeynhausen mit 168,7. Im MT-Verbreitungsgebiet liegt der Wert in Porta Westfalica mit 120,7 am höchsten. Im Minden (83,2), Petershagen (51,8) und Hille (45,5) sind die Inzidenzen alle zweistellig.


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An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 28 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Vier Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit fünf Infizierte versorgt, alle befinden sich auf der Intensivstation.

Die Situation an den Schulen und Kitas bleibt weiterhin angespannt. Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle mitteilt, hat das Gesundheitsamt an 66 Schulen im Kreisgebiet aktuell 123 infizierte Schülerinnen und Schüler registriert. Zudem gibt es an 25 Kitas insgesamt 22 positiv getestete Kinder und acht Mitarbeitende, die sich infiziert haben.

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Nach den letzten Appellen des Robert-Koch-Instituts und Gesundheitsminister Jens Spahn, dass die Impfquote vor dem Herbst erheblich gesteigert werden müsse, sind nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) über das Wochenende wieder 1.863 Menschen im Mühlenkreis geimpft worden. 661 von ihnen haben die erste Corona-Schutzimpfung erhalten, 1.202 weitere Personen gelten nun als vollständig geimpft. Insgesamt sind laut KVWL in Minden-Lübbecke nunmehr 205.306 Menschen (66,14%) einfach geimpft, 193.138 (62,22%) vollständig.

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Wie der Kreis in diesem Zusammenhang mitteilt, wurden bei der Impfaktion in der vergangenen Woche am Dienstag in Minden am Leo-Sympher Berufskolleg/Freiherr-vom-Stein Berufskolleg/Besselgymnasium 210 Personen geimpft, am Mittwoch am Herder- und Ratsgymnasium in Minden 27 Personen sowie 47 bei Edeka Hartmann in Pr. Oldendorf. Am Donnerstag folgten in Espelkamp (Wochenmarkt/Bürgerhaus) 92 Personen und am Samstag wurden in Porta Westfalica an der Begegnungsstätte Lerbeck insgesamt 65 Personen geimpft.

Im OWL-Vergleich liegt der Kreis Minden-Lübbecke damit weiterhin auf Rang drei hinter Bielefeld (71,5 Prozent beziehungsweise 66,64 Prozent) und Höxter (71,46 Prozent beziehungsweise 67,93 Prozent). Am langsamsten gehen die Impfungen im Kreis Gütersloh voran: Nur 60,03 Prozent der Menschen sind dort erst- und 56,55 Prozent vollimmunisiert.

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Diese Werte dürften allerdings noch etwas höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen.

Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen am Montag 70,9 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 65,3 Prozent. Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 66,5 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 62,2 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf.

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