100 Jahre Kranzreiten: Corona könnte das Jubiläum verhageln Minden (ani). 100 Jahre Kranzreiten in Hahlen: Das Jubiläumsevent ist auf der Homepage des Vereins für das Wochenende 16. bis 18. Juli 2021 angekündigt. Ob tatsächlich im großen Rahmen gefeiert werden kann, ist angesichts der schärferen Corona-Regeln fraglich. Denn auch bei dem traditionellen Wettkampf steht das Publikum eng beieinander. Auch das Kranzreiten lebt von der Geselligkeit. Angesichts der steigenden Infektionszahlen sind derzeit alle Veranstalter skeptisch, was den Event-Sommer betrifft (Bericht im MT). Da macht auch Frank Weber, Vorsitzender des Kranzreitervereins Hahlen, keine Ausnahme: „Wir werden Ende des ersten Quartals entscheiden, ob wir das Jubiläum im Juli tatsächlich feiern können.“ Selbst die Treffen zur Organisation würden sich schon als schwierig erweisen. Wie für einige andere große Veranstaltungen ist es auch für die Hahler Kranzreiter wichtig, für das Festwochenende ein ausreichend großes Festzelt zu bekommen. „Die Zeltverleiher zeigen bisher Verständnis für die Situation.“ Schließlich liegt die Veranstaltungsbranche derzeit komplett brach. Aber länger als bis März soll die Entscheidung für oder gegen das Kranzreiten nicht verschoben werden. Seit 1921 trägt die Dorfjugend diesen Wettkampf aus. Ziel ist es, einen an einem Gerüst, dem Galgen, hängenden Kranz von einem galoppierenden Pferd aus mit der Hand zu greifen und abzureißen. Nach mehreren Durchgängen steht der Sieger fest. Eine schwere Entscheidung musste auch Union Minden fällen. Der Verein hat sich entschlossen, mit dem 24-Stunden-Lauf in diesem Jahr zu pausieren. „Die Unsicherheiten in der Planung sind aufgrund der Pandemie zu groß“, sagt Rainer Thielking vom Organisationsteam. Er geht davon aus, dass 2022 die 17. Auflage des beliebten Sponsorenlaufs nachgeholt werden kann.

100 Jahre Kranzreiten: Corona könnte das Jubiläum verhageln

100 Jahre Kranzreiten: Eigentlich sollte dieses Jubiläum im Juli gefeiert werden. Foto: MT-Archiv (Christian Weber) © Christian WeberPressebuero C. Weber0571-9739111

Minden (ani). 100 Jahre Kranzreiten in Hahlen: Das Jubiläumsevent ist auf der Homepage des Vereins für das Wochenende 16. bis 18. Juli 2021 angekündigt. Ob tatsächlich im großen Rahmen gefeiert werden kann, ist angesichts der schärferen Corona-Regeln fraglich. Denn auch bei dem traditionellen Wettkampf steht das Publikum eng beieinander. Auch das Kranzreiten lebt von der Geselligkeit.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen sind derzeit alle Veranstalter skeptisch, was den Event-Sommer betrifft (Bericht im MT). Da macht auch Frank Weber, Vorsitzender des Kranzreitervereins Hahlen, keine Ausnahme: „Wir werden Ende des ersten Quartals entscheiden, ob wir das Jubiläum im Juli tatsächlich feiern können.“ Selbst die Treffen zur Organisation würden sich schon als schwierig erweisen.

Wie für einige andere große Veranstaltungen ist es auch für die Hahler Kranzreiter wichtig, für das Festwochenende ein ausreichend großes Festzelt zu bekommen. „Die Zeltverleiher zeigen bisher Verständnis für die Situation.“ Schließlich liegt die Veranstaltungsbranche derzeit komplett brach. Aber länger als bis März soll die Entscheidung für oder gegen das Kranzreiten nicht verschoben werden.

Seit 1921 trägt die Dorfjugend diesen Wettkampf aus. Ziel ist es, einen an einem Gerüst, dem Galgen, hängenden Kranz von einem galoppierenden Pferd aus mit der Hand zu greifen und abzureißen. Nach mehreren Durchgängen steht der Sieger fest.

Eine schwere Entscheidung musste auch Union Minden fällen. Der Verein hat sich entschlossen, mit dem 24-Stunden-Lauf in diesem Jahr zu pausieren. „Die Unsicherheiten in der Planung sind aufgrund der Pandemie zu groß“, sagt Rainer Thielking vom Organisationsteam. Er geht davon aus, dass 2022 die 17. Auflage des beliebten Sponsorenlaufs nachgeholt werden kann.

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