Kommentar zur Weihnachtsmarkt-Diskussion: Es braucht Lösungen und keine Absagen Benjamin Piel Nein, es ist nicht alles wie immer. Und nein, es bringt auch nichts, so zu tun, als ob. Und doch: Das Leben muss irgendwie weitergehen. Dafür braucht es Lösungen mehr als Absagen. Es ist natürlich argumentierbar, den Mindener Weihnachtsmarkt das zweite Jahr in Folge abzusagen. Die Corona-Infektionszahlen steigen, die Lage auf den Intensivstationen ist angespannt. Doch soll das nun immer so weitergehen? Wollen wir von einem Absage-Rundumschlag in den nächsten fallen? Zumal bei Veranstaltungen, die draußen stattfinden, wo das Infektionsrisiko gering ist? Besser wäre es, Lösungen zu finden, die verantwortbar sind, aber auch Aktivitäten zulassen statt zu verunmöglichen. Wie wäre es, den Markt auseinanderzuziehen und größere Abstände zwischen den Buden zu schaffen? Oder ohne Alkoholausschank auszukommen, damit nichts außer Kontrolle gerät?  Das alles hatten wir heute eigentlich in einem „Pro und Contra" verhandeln und Ihnen präsentieren wollen, samt eines Überblicks, welche Weihnachtsmärkte stattfinden und welche schon wieder abgesagt wurden. Dann aber kam die 2G-Regelung des Landes und nun müssen sich alle Veranstalter zunächst einmal überlegen, was das für sie bedeutet. Mein Bauchgefühl sagt, dass der Mindener Weihnachtsmarkt zwar gerade aufgebaut, aber nicht stattfinden wird. Leider. Denn wenn es so kommen sollte, wird es eine verpasste Chance gewesen sein.

Kommentar zur Weihnachtsmarkt-Diskussion: Es braucht Lösungen und keine Absagen

Wird es 2021 einen Weihnachtsmarkt in Minden geben? Die Buden sind derzeit schon aufgebaut, eine Eröffnung wegen der 2G-Debatte ist jedoch ungewiss. Foto: © Bernd Horstmann/Minden Marketing

Nein, es ist nicht alles wie immer. Und nein, es bringt auch nichts, so zu tun, als ob. Und doch: Das Leben muss irgendwie weitergehen. Dafür braucht es Lösungen mehr als Absagen.

Es ist natürlich argumentierbar, den Mindener Weihnachtsmarkt das zweite Jahr in Folge abzusagen. Die Corona-Infektionszahlen steigen, die Lage auf den Intensivstationen ist angespannt. Doch soll das nun immer so weitergehen? Wollen wir von einem Absage-Rundumschlag in den nächsten fallen? Zumal bei Veranstaltungen, die draußen stattfinden, wo das Infektionsrisiko gering ist? Besser wäre es, Lösungen zu finden, die verantwortbar sind, aber auch Aktivitäten zulassen statt zu verunmöglichen. Wie wäre es, den Markt auseinanderzuziehen und größere Abstände zwischen den Buden zu schaffen? Oder ohne Alkoholausschank auszukommen, damit nichts außer Kontrolle gerät? 

Das alles hatten wir heute eigentlich in einem „Pro und Contra" verhandeln und Ihnen präsentieren wollen, samt eines Überblicks, welche Weihnachtsmärkte stattfinden und welche schon wieder abgesagt wurden. Dann aber kam die 2G-Regelung des Landes und nun müssen sich alle Veranstalter zunächst einmal überlegen, was das für sie bedeutet. Mein Bauchgefühl sagt, dass der Mindener Weihnachtsmarkt zwar gerade aufgebaut, aber nicht stattfinden wird. Leider. Denn wenn es so kommen sollte, wird es eine verpasste Chance gewesen sein.

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