Kommentar zur Verwaltung der Stadt Porta Westfalica: Sprachlos Thomas Lieske Es muss frustrierend sein, wenn man mehrere Monate lang auf eine Antwort aus der Verwaltung warten muss. Völlig zurecht fühlt sich die Anwohnerin aus Neesen, die seit Jahren zugewachsene öffentliche (!) Straßen beklagt, und seit Juli auf eine Reaktion aus dem Rathaus wartet, nicht ernst genommen. Die Frau ist nicht allein. Immer wieder beklagen Anwohner in öffentlichen Sitzungen des Rates oder von Ausschüssen, dass sie auf ihre Anfragen an die Stadt, zum Beispiel zu Lärmschutz an der Bundesstraße 482 oder zum neuen Logistikzentrum in Lerbeck, einfach keine Antwort bekommen. Selbst Mitglieder des Stadtrates müssen immer wieder nachbohren, wo denn die zugesicherte schriftliche Antwort der Verwaltung bleibt. In den Sitzungen wandert dann oft nur ein Schulterzucken durch die Reihe des Verwaltungsvorstandes. Im aktuellen Fall aus Neesen blieb auch die Anfrage der Presse seit mehr als einer Woche völlig ohne Reaktion – auch das kein Einzelfall. Erst nach mehrmaliger Nachfrage kommen vertröstende Worte. Immer wieder wünschen sich Bürgerinnen und Bürger eine bürgerfreundliche Verwaltung. Was im Rathaus immer wieder belächelt wird, hat ganz offenbar einen sehr ernsten Hintergrund. Ob es nun am Willen oder am Personal fehlt, um die Anliegen derer zu bearbeiten, für die Verwaltung Daseinsvorsorge zu leisten hat, bleibt unklar. In beiden Fällen jedoch müsste aber dringend etwas passieren.

Kommentar zur Verwaltung der Stadt Porta Westfalica: Sprachlos

Es muss frustrierend sein, wenn man mehrere Monate lang auf eine Antwort aus der Verwaltung warten muss. Völlig zurecht fühlt sich die Anwohnerin aus Neesen, die seit Jahren zugewachsene öffentliche (!) Straßen beklagt, und seit Juli auf eine Reaktion aus dem Rathaus wartet, nicht ernst genommen.

Die Frau ist nicht allein. Immer wieder beklagen Anwohner in öffentlichen Sitzungen des Rates oder von Ausschüssen, dass sie auf ihre Anfragen an die Stadt, zum Beispiel zu Lärmschutz an der Bundesstraße 482 oder zum neuen Logistikzentrum in Lerbeck, einfach keine Antwort bekommen. Selbst Mitglieder des Stadtrates müssen immer wieder nachbohren, wo denn die zugesicherte schriftliche Antwort der Verwaltung bleibt.

In den Sitzungen wandert dann oft nur ein Schulterzucken durch die Reihe des Verwaltungsvorstandes. Im aktuellen Fall aus Neesen blieb auch die Anfrage der Presse seit mehr als einer Woche völlig ohne Reaktion – auch das kein Einzelfall. Erst nach mehrmaliger Nachfrage kommen vertröstende Worte. Immer wieder wünschen sich Bürgerinnen und Bürger eine bürgerfreundliche Verwaltung. Was im Rathaus immer wieder belächelt wird, hat ganz offenbar einen sehr ernsten Hintergrund.

Ob es nun am Willen oder am Personal fehlt, um die Anliegen derer zu bearbeiten, für die Verwaltung Daseinsvorsorge zu leisten hat, bleibt unklar. In beiden Fällen jedoch müsste aber dringend etwas passieren.

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