Kommentar zur Stichwahl in Porta Westfalica: Das erwartete Erdbeben Thomas Lieske Das Ergebnis der Stichwahl ist zwar ein politisches Erdbeben für Porta Westfalica. Es war aber zu erwarten. Jetzt wird die viel besagte Wechselstimmung in Zahlen greifbar. Dieser spürbare Wunsch nach Veränderungen ist für die meisten Portaner offensichtlich mit der SPD nicht machbar. Und noch etwas zeigt das Ergebnis: Die Unterstützungs-Kampagne der Grünen hat nicht gezogen. Klar, für Dr. Sonja Gerlach war es in mehrfacher Hinsicht einfacher, die Wechselstimmung für den Wahlkampf zu nutzen: Sie hat bisher in Porta (politisch) noch nichts verbockt. Sie gehört weder der SPD, noch den Grünen an. Und sie ist eine Frau. Insgesamt klingt es glaubwürdiger, wenn sie von Veränderungen spricht. Klar ist aber auch, dass die CDU-Kandidatin im Wahlkampf deutlich mehr Gas gegeben hat, als ihr SPD-Kontrahent. Der setzte auf Bekanntheitsgrad und Verwaltungserfahrung, wirkte zuweilen müde, hielt nur tapfer durch. „Jetzt gilt's“, lautete der Werbeslogan der CDU zur Stichwahl. Tatsächlich: Jetzt gilt's, dem starken Wählervotum gerecht zu werden. Das wird keine leichte Aufgabe.

Kommentar zur Stichwahl in Porta Westfalica: Das erwartete Erdbeben

Das Ergebnis der Stichwahl ist zwar ein politisches Erdbeben für Porta Westfalica. Es war aber zu erwarten. Jetzt wird die viel besagte Wechselstimmung in Zahlen greifbar. Dieser spürbare Wunsch nach Veränderungen ist für die meisten Portaner offensichtlich mit der SPD nicht machbar. Und noch etwas zeigt das Ergebnis: Die Unterstützungs-Kampagne der Grünen hat nicht gezogen.

Klar, für Dr. Sonja Gerlach war es in mehrfacher Hinsicht einfacher, die Wechselstimmung für den Wahlkampf zu nutzen: Sie hat bisher in Porta (politisch) noch nichts verbockt. Sie gehört weder der SPD, noch den Grünen an. Und sie ist eine Frau. Insgesamt klingt es glaubwürdiger, wenn sie von Veränderungen spricht. Klar ist aber auch, dass die CDU-Kandidatin im Wahlkampf deutlich mehr Gas gegeben hat, als ihr SPD-Kontrahent. Der setzte auf Bekanntheitsgrad und Verwaltungserfahrung, wirkte zuweilen müde, hielt nur tapfer durch.

„Jetzt gilt's“, lautete der Werbeslogan der CDU zur Stichwahl. Tatsächlich: Jetzt gilt's, dem starken Wählervotum gerecht zu werden. Das wird keine leichte Aufgabe.

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