Kommentar zur Klage gegen Sperrung des Wolfsschluchtwegs: Gut so! Thomas Lieske Raus in die Natur – und zwar dahin, wo nicht so viele Menschen aufeinander treffen. Was gibt es Besseres in Zeiten von Corona? Raus in die Natur, den Lebensraum Wald begreifen, erleben, spüren. Was gibt es Besseres, um den Menschen für den Erhalt einer intakten Natur zu sensibilisieren? Der Wolfsschluchtweg auf dem Wittekindsberg wäre ein idealer Ort für beides. Seit Ende März ist das aber nicht mehr möglich – das Land hat den beliebten Wanderweg, der durchaus seine Tücken hat, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Bis dahin durfte jeder den Bereich auf eigene Gefahr betreten. Wer einen Wald betritt, muss immer mit dem Risiko leben, dass von oben etwas herabstürzt. Durch Verbote lässt sich diese Eigenverantwortung allerdings kaum fördern. Jetzt klagt Martin Möller als Privatperson gegen die Sperrung. Gut so! Denn die Klage bringt endlich Klarheit.

Kommentar zur Klage gegen Sperrung des Wolfsschluchtwegs: Gut so!

Raus in die Natur – und zwar dahin, wo nicht so viele Menschen aufeinander treffen. Was gibt es Besseres in Zeiten von Corona? Raus in die Natur, den Lebensraum Wald begreifen, erleben, spüren. Was gibt es Besseres, um den Menschen für den Erhalt einer intakten Natur zu sensibilisieren? Der Wolfsschluchtweg auf dem Wittekindsberg wäre ein idealer Ort für beides.

Seit Ende März ist das aber nicht mehr möglich – das Land hat den beliebten Wanderweg, der durchaus seine Tücken hat, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Bis dahin durfte jeder den Bereich auf eigene Gefahr betreten. Wer einen Wald betritt, muss immer mit dem Risiko leben, dass von oben etwas herabstürzt. Durch Verbote lässt sich diese Eigenverantwortung allerdings kaum fördern.

Jetzt klagt Martin Möller als Privatperson gegen die Sperrung. Gut so! Denn die Klage bringt endlich Klarheit.

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