Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Hille: Der lachende Dritte? Stefanie Dullweber Das Zerwürfnis zwischen der SPD und dem amtierenden Bürgermeister Michael Schweiß hat der Partei mehr geschadet, als dem Amtsinhaber. Die Sozialdemokraten haben nicht nur die Mehrheit im Rat verloren, sondern auch die Wahl um das Bürgermeisteramt. Während Burkhard Günther mit vielen Aktionen – vor allem in den sozialen Medien – auf sich aufmerksam machte, musste sich Michael Schweiß gar nicht besonders anstrengen. Es reichte, dass er seiner täglichen Arbeit nachging. Der Herausforderer der SPD ist ein Opfer der Streitereien geworden, zumal ihm wohl auch nicht alle Genossen ihre volle Unterstützung zusicherten. Und auch der lachende Dritte – Henning Grinke – wird sicherlich einige Stimmen aus dem SPD-Lager geholt haben. Der Südhemmeraner, den vor der Wahl nicht einmal alle Leute aus dem eigenen Dorf kannten, hat in zwei Wochen immer noch die Möglichkeit, Bürgermeister zu werden. Und, seine Chancen dürften gar nicht mal so schlecht stehen – wenn selbst der SPD-Kandidat offen dafür Werbung macht, den CDU-Mann zu unterstützen. Die Hiller sind immer wieder für Überraschungen gut. Lesen Sie auch Hille muss noch warten: Michael Schweiß und Henning Grinke gehen in die Stichwahl

Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Hille: Der lachende Dritte?

Das Zerwürfnis zwischen der SPD und dem amtierenden Bürgermeister Michael Schweiß hat der Partei mehr geschadet, als dem Amtsinhaber. Die Sozialdemokraten haben nicht nur die Mehrheit im Rat verloren, sondern auch die Wahl um das Bürgermeisteramt. Während Burkhard Günther mit vielen Aktionen – vor allem in den sozialen Medien – auf sich aufmerksam machte, musste sich Michael Schweiß gar nicht besonders anstrengen. Es reichte, dass er seiner täglichen Arbeit nachging. Der Herausforderer der SPD ist ein Opfer der Streitereien geworden, zumal ihm wohl auch nicht alle Genossen ihre volle Unterstützung zusicherten.

Und auch der lachende Dritte – Henning Grinke – wird sicherlich einige Stimmen aus dem SPD-Lager geholt haben. Der Südhemmeraner, den vor der Wahl nicht einmal alle Leute aus dem eigenen Dorf kannten, hat in zwei Wochen immer noch die Möglichkeit, Bürgermeister zu werden. Und, seine Chancen dürften gar nicht mal so schlecht stehen – wenn selbst der SPD-Kandidat offen dafür Werbung macht, den CDU-Mann zu unterstützen. Die Hiller sind immer wieder für Überraschungen gut.

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