Kommentar zur Bahnhofskaserne Minden: Verständlich Sebastian Radermacher Die Bahnhofskaserne ist ein kleines, aber wichtiges Puzzleteil bei der Entwicklung des Quartiers rechts der Weser. Die Ideen des Eigentümers klingen vielversprechend, ebenso das Gesamtkonzept, das es mittlerweile aber auch schon wieder seit vier (!) Jahren gibt – ohne konkrete Pläne. Bislang scheinen Investoren abzuwarten und auf die Nebenleute und deren Ideen zu schielen. Das ist verständlich, niemand möchte vorpreschen und am Ende passt sein Projekt gar nicht ins Gesamtbild des künftigen Stadtteils. Doch so ein Spiel auf Zeit kann auch nach hinten losgehen – schlimmstenfalls vegetiert der Stadtteil weitere 15 Jahre vor sich hin. Das wäre fatal. Es sollte also bald jemand den Anfang machen, das könnte dem gesamten Projekt einen Schub geben. Die Stadt Minden ist jetzt besonders gefordert, dass es im Quartier endlich vorangeht.

Kommentar zur Bahnhofskaserne Minden: Verständlich

Sebastian Radermacher

Die Bahnhofskaserne ist ein kleines, aber wichtiges Puzzleteil bei der Entwicklung des Quartiers rechts der Weser. Die Ideen des Eigentümers klingen vielversprechend, ebenso das Gesamtkonzept, das es mittlerweile aber auch schon wieder seit vier (!) Jahren gibt – ohne konkrete Pläne. Bislang scheinen Investoren abzuwarten und auf die Nebenleute und deren Ideen zu schielen. Das ist verständlich, niemand möchte vorpreschen und am Ende passt sein Projekt gar nicht ins Gesamtbild des künftigen Stadtteils. Doch so ein Spiel auf Zeit kann auch nach hinten losgehen – schlimmstenfalls vegetiert der Stadtteil weitere 15 Jahre vor sich hin. Das wäre fatal. Es sollte also bald jemand den Anfang machen, das könnte dem gesamten Projekt einen Schub geben. Die Stadt Minden ist jetzt besonders gefordert, dass es im Quartier endlich vorangeht.

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