Kommentar zum verzögerten Ausbau der Ravensberger Straße: Vertrauensverlust Das Verhalten von Straßen NRW in Sachen Ravensberger Straße erinnert an Versäumnisse und Ausreden aus Schülertagen. Das Referat? Konnte vorgestern nicht gehalten werden wegen Kopfschmerzen. Und gestern fuhr der Bus nicht. Heute kam die Mathearbeit dazwischen. Und morgen tauchen völlig neue Fakten auf, die unbedingt noch ins Referat gehören. Irgendwann sind dann Ferien. Die Gründe für die Verzögerungen des Straßenausbaus in Veltheim mögen jeweils für sich betrachtet halbwegs plausibel sein. In der Gesamtschau gibt der Landesbetrieb jedoch kein gutes Bild ab. Schlimmer: Mit jedem neuen Aufschub schwindet das Vertrauen in verlässliches Behördenhandeln. Jahr für Jahr rückt Straßen NRW erst auf Nachfrage damit heraus, dass die Bauarbeiten aus variablen Gründen nicht beginnen können. Es wäre zumindest ein Zeichen guten Willens, wenn sich verantwortliche Behördenvertreter in Porta Westfalica blicken ließen, um in öffentlicher Sitzung über das Projekt und seine Probleme zu sprechen. Wenn dann noch ein verbindlicher Zeitpunkt für den Baubeginn genannt würde, um so schöner. Müssten die Veltheimer aktuell Handeln und Kommunikation von Straßen NRW mit Schulnoten bewerten, wäre die Versetzung stark gefährdet.

Kommentar zum verzögerten Ausbau der Ravensberger Straße: Vertrauensverlust

Bahn © Haunhorst

Das Verhalten von Straßen NRW in Sachen Ravensberger Straße erinnert an Versäumnisse und Ausreden aus Schülertagen. Das Referat? Konnte vorgestern nicht gehalten werden wegen Kopfschmerzen. Und gestern fuhr der Bus nicht. Heute kam die Mathearbeit dazwischen. Und morgen tauchen völlig neue Fakten auf, die unbedingt noch ins Referat gehören. Irgendwann sind dann Ferien.

Die Gründe für die Verzögerungen des Straßenausbaus in Veltheim mögen jeweils für sich betrachtet halbwegs plausibel sein. In der Gesamtschau gibt der Landesbetrieb jedoch kein gutes Bild ab. Schlimmer: Mit jedem neuen Aufschub schwindet das Vertrauen in verlässliches Behördenhandeln. Jahr für Jahr rückt Straßen NRW erst auf Nachfrage damit heraus, dass die Bauarbeiten aus variablen Gründen nicht beginnen können.

Es wäre zumindest ein Zeichen guten Willens, wenn sich verantwortliche Behördenvertreter in Porta Westfalica blicken ließen, um in öffentlicher Sitzung über das Projekt und seine Probleme zu sprechen. Wenn dann noch ein verbindlicher Zeitpunkt für den Baubeginn genannt würde, um so schöner. Müssten die Veltheimer aktuell Handeln und Kommunikation von Straßen NRW mit Schulnoten bewerten, wäre die Versetzung stark gefährdet.

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