Kommentar zum künftigen persönlichen Referenten der Landrätin: Zu Lasten der Steuerzahler Jürgen Langenkämper Persönliche Referenten sind eine Vertrauenssache. Das ist nicht nur in der Politik so, das gilt auch in der Wirtschaft. Vertrauen ist eine wichtige Währung – im ganzen Leben. Im Augenblick scheint es zwischen der Landrätin und Teilen der Politik gestört zu sein. Was den Bürger als Steuerzahler viel mehr interessieren sollte als kurzfristige Zerwürfnisse im Kreishaus, sind die langfristigen Folgen, die sich für ihn aus einer kostspieligen Stellenbesetzung auf Amtsleiterniveau ergeben. Es geht dabei nicht nur um ein ein paar Jahre zu zahlendes Gehalt von roundabout 100.000 Euro. Es geht langfristig um Millionenbeträge. Denn wenn die Landrätin nach ein oder zwei Legislaturperioden nicht wiedergewählt werden sollte – und keiner ihrer Vorgänger hielt länger durch –, was soll dann aus dem hoch dotierten Referenten werden? Einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin wäre eine solche Vertrauensperson doch wohl kaum zuzumuten. Also würde die Person mit Verbeamtung auf Lebenszeit an eine andere Stelle im Kreishaus versetzt, um unter Umständen ohne Kompetenz aus dem Fenster zu schauen – und das bis 67 und mit anschließender Pension. Da kommt einiges zusammen, das läppert sich. Dass so jemand nicht nur die Leitung der Pressestelle übernehmen soll – die übrigens schon eine Leiterin hat –, reicht offenbar nicht für eine derartige Gehaltseinstufung. Also müssen noch ein paar Funktionen draufgesattelt werden, um mehr als ein Dutzend unterstellte Mitarbeiter für eine derart lukrative Position vollzumachen. Vielleicht ist das der Punkt, um einen qualifizierten Aspiranten mit der verlockenden Verdienstaussicht ködern zu können. Im Grunde schreit die Aktion auf unsere Kosten nach dem Steuerzahlerbund.

Kommentar zum künftigen persönlichen Referenten der Landrätin: Zu Lasten der Steuerzahler

Persönliche Referenten sind eine Vertrauenssache. Das ist nicht nur in der Politik so, das gilt auch in der Wirtschaft. Vertrauen ist eine wichtige Währung – im ganzen Leben. Im Augenblick scheint es zwischen der Landrätin und Teilen der Politik gestört zu sein.

lkp - © Lehn
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Was den Bürger als Steuerzahler viel mehr interessieren sollte als kurzfristige Zerwürfnisse im Kreishaus, sind die langfristigen Folgen, die sich für ihn aus einer kostspieligen Stellenbesetzung auf Amtsleiterniveau ergeben. Es geht dabei nicht nur um ein ein paar Jahre zu zahlendes Gehalt von roundabout 100.000 Euro. Es geht langfristig um Millionenbeträge.

Denn wenn die Landrätin nach ein oder zwei Legislaturperioden nicht wiedergewählt werden sollte – und keiner ihrer Vorgänger hielt länger durch –, was soll dann aus dem hoch dotierten Referenten werden? Einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin wäre eine solche Vertrauensperson doch wohl kaum zuzumuten. Also würde die Person mit Verbeamtung auf Lebenszeit an eine andere Stelle im Kreishaus versetzt, um unter Umständen ohne Kompetenz aus dem Fenster zu schauen – und das bis 67 und mit anschließender Pension. Da kommt einiges zusammen, das läppert sich.

Dass so jemand nicht nur die Leitung der Pressestelle übernehmen soll – die übrigens schon eine Leiterin hat –, reicht offenbar nicht für eine derartige Gehaltseinstufung. Also müssen noch ein paar Funktionen draufgesattelt werden, um mehr als ein Dutzend unterstellte Mitarbeiter für eine derart lukrative Position vollzumachen. Vielleicht ist das der Punkt, um einen qualifizierten Aspiranten mit der verlockenden Verdienstaussicht ködern zu können. Im Grunde schreit die Aktion auf unsere Kosten nach dem Steuerzahlerbund.

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