Kommentar zum Thema "Festgefahren": Letztlich eine Gefühlssache Carsten Korfesmeyer Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern allein um vertretbar oder nicht vertretbar. Die Schulbussituation zeigt uns, in welchem Schlamassel wir in Coronazeiten zusätzlich stecken. Denn die Frage, wie hoch in welchen Alltagsmomenten das Ansteckungsrisiko ist, beantworten sich die Menschen im ÖPNV recht unterschiedlich. Bei manchem ist die Angst stärker, bei anderen weniger ausgeprägt. Und auch die Bereitschaft zum Risiko ist verschieden. Es ist letztlich eine reine Gefühlssache. Verständlicherweise ist es schwer nachvollziehbar, in den Schulen mit Maske, Abstand und regelmäßigem Händedesinfizieren konfrontiert zu sein, um dann im Bus eng beieinander zu hocken. Das Virus ist an beiden Orten nicht anders und die zwingende Notwendigkeit mancher Schutzmaßnahme in den Schulen stellt sich somit automatisch in Frage. Die Antwort darauf ist trotzdem ein Nein. Größtmögliche Vorsicht ist notwendig, solange das Virus nicht im Griff ist. Die Möglichkeiten in einem Schulgebäude sind dafür naturgemäß größer als in einem Bus oder einem Zug. Das ist auch ein Stück Wahrheit in diesen Zeiten. Einsteigen oder lieber nicht? Das können sich manche Familien leider nicht aussuchen.

Kommentar zum Thema "Festgefahren": Letztlich eine Gefühlssache

Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern allein um vertretbar oder nicht vertretbar. Die Schulbussituation zeigt uns, in welchem Schlamassel wir in Coronazeiten zusätzlich stecken. Denn die Frage, wie hoch in welchen Alltagsmomenten das Ansteckungsrisiko ist, beantworten sich die Menschen im ÖPNV recht unterschiedlich. Bei manchem ist die Angst stärker, bei anderen weniger ausgeprägt. Und auch die Bereitschaft zum Risiko ist verschieden. Es ist letztlich eine reine Gefühlssache.

Verständlicherweise ist es schwer nachvollziehbar, in den Schulen mit Maske, Abstand und regelmäßigem Händedesinfizieren konfrontiert zu sein, um dann im Bus eng beieinander zu hocken. Das Virus ist an beiden Orten nicht anders und die zwingende Notwendigkeit mancher Schutzmaßnahme in den Schulen stellt sich somit automatisch in Frage.

Die Antwort darauf ist trotzdem ein Nein. Größtmögliche Vorsicht ist notwendig, solange das Virus nicht im Griff ist. Die Möglichkeiten in einem Schulgebäude sind dafür naturgemäß größer als in einem Bus oder einem Zug. Das ist auch ein Stück Wahrheit in diesen Zeiten. Einsteigen oder lieber nicht? Das können sich manche Familien leider nicht aussuchen.

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