Kommentar zum Online-Kartendienst von Apple: Schizophrener Aufschrei Thomas Lieske Mal eben schnell den Online-Kartendienst von Apple oder anderen Anbietern als Routenplaner nutzen – wie praktisch. Dass dafür aber ein Kamera-Auto mit GPS-Tracker auch durch die Straßen von Porta fahren muss – unerhört?! Wir hinterlassen digitale Fußspuren auf Facebook, Instagram, mit der Kundenkarte an der Supermarktkasse und beim Nachmittagsgespräch mit Alexa, die Rückschlüsse auf unser Kaufverhalten, unsere Vorlieben, unser Alter, unsere Gewohnheiten zulassen. Und wenn ein Auto mit einer Kamera einfängt, was ohnehin schon öffentlich einsehbar ist, probt die Mehrheit den Aufstand. Das ist doch alles schizophren.

Kommentar zum Online-Kartendienst von Apple: Schizophrener Aufschrei

MT- © Foto: Alex Lehn

Mal eben schnell den Online-Kartendienst von Apple oder anderen Anbietern als Routenplaner nutzen – wie praktisch. Dass dafür aber ein Kamera-Auto mit GPS-Tracker auch durch die Straßen von Porta fahren muss – unerhört?! Wir hinterlassen digitale Fußspuren auf Facebook, Instagram, mit der Kundenkarte an der Supermarktkasse und beim Nachmittagsgespräch mit Alexa, die Rückschlüsse auf unser Kaufverhalten, unsere Vorlieben, unser Alter, unsere Gewohnheiten zulassen. Und wenn ein Auto mit einer Kamera einfängt, was ohnehin schon öffentlich einsehbar ist, probt die Mehrheit den Aufstand. Das ist doch alles schizophren.

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