Kommentar zum Marketingstrategie der Gemeinde Hille: Schöne neue Konzepte Stefanie Dullweber Das äußere Erscheinungsbild ist wichtig – zumindest, wenn jemand positiv auf sich aufmerksam machen möchte. Wie viel die Gemeinde Hille diesbezüglich zu bieten hat, haben zwei Expertinnen den Verantwortlichen vor Augen geführt. Aber sie haben auch Schwächen ausgemacht. Um festzustellen, dass beispielsweise die Homepage der Gemeinde kein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält – dafür hätte es keine Experten gebraucht. Erst baut sich ein Corona-Banner auf der Seite auf. Klickt man es weg, steht dort in roten Lettern, dass das Rathaus der Gemeinde Hille bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Das suggeriert: Melden Sie sich bloß nicht und kommen Sie, wenn möglich, nicht vorbei. Wie willkommen fühlt sich da ein potenzieller Neubürger? Das Konzept der Marketing-Expertinnen erscheint wie aus einer anderen Welt: Virtuelles Rathaus, WhatsApp-Service, interaktive Karten, multimediale Geschichten, Präsenz in sozialen Medien. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Und es stellt sich die Frage: Wer soll es umsetzen? Macht die Gemeinde den Bürgern Hoffnungen, die sie nicht erfüllen kann? Bereits 2019 wurde den Hillern versprochen, dass sich in Sachen Wirtschaftsförderung einiges tun wird. Eine Unternehmensbefragung sollte neue Erkenntnisse bringen. Die Ergebnisse sind bislang nicht öffentlich gemacht worden. Auch vom 2017 angestoßenen Straßen- und Wegekonzept wurde bis auf eine Hand voll Treckerschleusen nicht viel umgesetzt. Bleibt zu hoffen, dass jetzt nicht ein weiteres – ein sicherlich teuer bezahltes – Konzept in der Schublade landet.

Kommentar zum Marketingstrategie der Gemeinde Hille: Schöne neue Konzepte

Das äußere Erscheinungsbild ist wichtig – zumindest, wenn jemand positiv auf sich aufmerksam machen möchte. Wie viel die Gemeinde Hille diesbezüglich zu bieten hat, haben zwei Expertinnen den Verantwortlichen vor Augen geführt. Aber sie haben auch Schwächen ausgemacht.

Um festzustellen, dass beispielsweise die Homepage der Gemeinde kein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält – dafür hätte es keine Experten gebraucht. Erst baut sich ein Corona-Banner auf der Seite auf. Klickt man es weg, steht dort in roten Lettern, dass das Rathaus der Gemeinde Hille bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Das suggeriert: Melden Sie sich bloß nicht und kommen Sie, wenn möglich, nicht vorbei. Wie willkommen fühlt sich da ein potenzieller Neubürger?

Das Konzept der Marketing-Expertinnen erscheint wie aus einer anderen Welt: Virtuelles Rathaus, WhatsApp-Service, interaktive Karten, multimediale Geschichten, Präsenz in sozialen Medien. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Und es stellt sich die Frage: Wer soll es umsetzen? Macht die Gemeinde den Bürgern Hoffnungen, die sie nicht erfüllen kann?

Bereits 2019 wurde den Hillern versprochen, dass sich in Sachen Wirtschaftsförderung einiges tun wird. Eine Unternehmensbefragung sollte neue Erkenntnisse bringen. Die Ergebnisse sind bislang nicht öffentlich gemacht worden. Auch vom 2017 angestoßenen Straßen- und Wegekonzept wurde bis auf eine Hand voll Treckerschleusen nicht viel umgesetzt. Bleibt zu hoffen, dass jetzt nicht ein weiteres – ein sicherlich teuer bezahltes – Konzept in der Schublade landet.

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