Kommentar zum Hiller Kindergarten: Steter Tropfen... Carsten Korfesmeyer Zu wenig Platz, ewige Bauarbeiten und jetzt tröpfelt auch noch das Wasser von der Decke: Mindestens zwei Generationen von Hiller Kindergartenkindern werden sich später an eine Kindergartenzeit erinnern, die so nicht hätte ablaufen sollen. Die räumlichen Bedingungen passten nicht. Die Kleinen hätten es angenehmer haben können, wenn die entscheidenden Stellen nicht so unglücklich agiert hätten. Allein unglaubliche 22 Monate zogen ins Land, bis dem politischen Beschluss im Rathaus die Baugenehmigung aus dem Kreishaus folgte. Industriebauten wären in dieser Zeit längst hochgezogen, während auf dem Flachdach noch nicht einmal der erste Stein für ein Obergeschoss gesetzt ist. Und jetzt die nächste Nummer: Der Teil des Flachdachs, der nicht bebaut wird, sollte ursprünglich kein Teil der laufenden Arbeiten sein. Statt es in einem Zuge auf den neuesten Stand zu bringen, wählte man in der Verwaltung die kleinere Lösung. Das aber wäre Flickschusterei und nur weil jetzt das Wasser tropft, kommt es doch anders. Die Arbeiten sollten jetzt möglichst schnell zu Ende gehen, damit nicht noch eine weitere Generation ihre Kita-Zeit auf einer Baustelle verbringt.

Kommentar zum Hiller Kindergarten: Steter Tropfen...

Carsten Korfesmeyer © Alex Lehn

Zu wenig Platz, ewige Bauarbeiten und jetzt tröpfelt auch noch das Wasser von der Decke: Mindestens zwei Generationen von Hiller Kindergartenkindern werden sich später an eine Kindergartenzeit erinnern, die so nicht hätte ablaufen sollen. Die räumlichen Bedingungen passten nicht.

Die Kleinen hätten es angenehmer haben können, wenn die entscheidenden Stellen nicht so unglücklich agiert hätten. Allein unglaubliche 22 Monate zogen ins Land, bis dem politischen Beschluss im Rathaus die Baugenehmigung aus dem Kreishaus folgte. Industriebauten wären in dieser Zeit längst hochgezogen, während auf dem Flachdach noch nicht einmal der erste Stein für ein Obergeschoss gesetzt ist.

Und jetzt die nächste Nummer: Der Teil des Flachdachs, der nicht bebaut wird, sollte ursprünglich kein Teil der laufenden Arbeiten sein. Statt es in einem Zuge auf den neuesten Stand zu bringen, wählte man in der Verwaltung die kleinere Lösung. Das aber wäre Flickschusterei und nur weil jetzt das Wasser tropft, kommt es doch anders. Die Arbeiten sollten jetzt möglichst schnell zu Ende gehen, damit nicht noch eine weitere Generation ihre Kita-Zeit auf einer Baustelle verbringt.

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