Kommentar zum Großen Torfmoor: Magnet für Besuchermassen Jürgen Langenkämper Soziale Medien sind gut – fragt sich nur wofür? Ob die Aufklärung darüber, was besser nicht zu tun und zu lassen wäre, mittels Facebook, Twitter & Co. gelingen kann – in diesem Fall, nicht wie eine Heimsuchung für Fauna und Flora in den Kern des Großen Torfmoores einzu-fallen –, ist zumindest zweifelhaft. Der Schuss könnte gewaltig nach hinten losgehen. Denn war das Moor vor Corona nur ein Geheimtipp für Naturlieb-haber, so ist das Kleinod vor der Haustür in Zeiten von Restriktionen und Natur-Dokus auf allen Kanälen über Nacht zum Hotspot für Hochzeitsgesellschaften und Hundehalter geworden. Steht es dann noch im Internet, wo viele nur Überschriften lesen, taugt das Moor bald zum Magneten für Besuchermassen von nah und fern.

Kommentar zum Großen Torfmoor: Magnet für Besuchermassen

Soziale Medien sind gut – fragt sich nur wofür? Ob die Aufklärung darüber, was besser nicht zu tun und zu lassen wäre, mittels Facebook, Twitter & Co. gelingen kann – in diesem Fall, nicht wie eine Heimsuchung für Fauna und Flora in den Kern des Großen Torfmoores einzu-fallen –, ist zumindest zweifelhaft. Der Schuss könnte gewaltig nach hinten losgehen.

Denn war das Moor vor Corona nur ein Geheimtipp für Naturlieb-haber, so ist das Kleinod vor der Haustür in Zeiten von Restriktionen und Natur-Dokus auf allen Kanälen über Nacht zum Hotspot für Hochzeitsgesellschaften und Hundehalter geworden. Steht es dann noch im Internet, wo viele nur Überschriften lesen, taugt das Moor bald zum Magneten für Besuchermassen von nah und fern.

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