Kommentar zum Gebührenstreit: Intransparent Stefanie Dullweber Er wolle für mehr Transparenz sorgen und alle Beteiligten mitnehmen. Von dieser Ankündigung aus der ersten Ratssitzung ist Bürgermeister Michael Schweiß aktuell meilenweit entfernt. Das Urteil im Rechtsstreit um Regenwassergebühren kennen die Hiller Politiker nur, weil die beteiligten Bürger sie informiert haben. Und auch die Entscheidung, in Berufung zu gehen, trifft der Bürgermeister im Alleingang und teilt nur das Ergebnis mit. Kann man so machen – transparent ist es aber nicht. Und auch im Betriebsausschuss am Dienstag muss die Öffentlichkeit den Saal verlassen, bevor es weitere Infos zum Fall gibt. Dafür gibt es keinen Grund, immerhin war auch der Prozess vor Gericht öffentlich und das Urteil betrifft letztlich alle Bürger.

Kommentar zum Gebührenstreit: Intransparent

Er wolle für mehr Transparenz sorgen und alle Beteiligten mitnehmen. Von dieser Ankündigung aus der ersten Ratssitzung ist Bürgermeister Michael Schweiß aktuell meilenweit entfernt. Das Urteil im Rechtsstreit um Regenwassergebühren kennen die Hiller Politiker nur, weil die beteiligten Bürger sie informiert haben. Und auch die Entscheidung, in Berufung zu gehen, trifft der Bürgermeister im Alleingang und teilt nur das Ergebnis mit. Kann man so machen – transparent ist es aber nicht. Und auch im Betriebsausschuss am Dienstag muss die Öffentlichkeit den Saal verlassen, bevor es weitere Infos zum Fall gibt. Dafür gibt es keinen Grund, immerhin war auch der Prozess vor Gericht öffentlich und das Urteil betrifft letztlich alle Bürger.

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