Kommentar zum Erweiterungsstopp von Budde: Wünsche und Machbares Carsten Korfesmeyer Jetzt ist das streitbare Thema erstmal vom Tisch. Armin Budde zieht enttäuscht zurück, ärgert sich über die Gegner der Erweiterungspläne und darf sich dennoch wie ein Gewinner fühlen. Denn die zuletzt aufgeheizte Debatte weckte das Interesse bei zwei Kommunen, die dem Entsorger nun die gewünschten Flächen anbieten möchten. Dem Unternehmer bieten sich plötzlich Alternativen. Er könnte Hille sogar den Rücken kehren. So läuft das oft, wenn Firmen ihre Gewerbeflächen unmittelbar vor den Dörfern erweitern möchten. Dann stehen die Politiker vor dem Dilemma, sich zwischen der lukrativen zusätzlichen Gewerbesteuereinnahme und der Wohnqualität positionieren zu müssen. Dabei sieht man immer schlecht aus. Die gemachten Fehler liegen lange zurück. Gewerbeflächen bis unmittelbar an die Wohngebiete zu erlauben, war falsch und geht auch nur so lange gut, bis die Firmen ihren natürlichen Wunsch des Wachstums verspüren. Und dann kann es passieren, dass die Unternehmen nicht mehr zum Dorfbild passen. Das ist dann zwar bedauerlich, aber die Wahrheit.

Kommentar zum Erweiterungsstopp von Budde: Wünsche und Machbares

Jetzt ist das streitbare Thema erstmal vom Tisch. Armin Budde zieht enttäuscht zurück, ärgert sich über die Gegner der Erweiterungspläne und darf sich dennoch wie ein Gewinner fühlen. Denn die zuletzt aufgeheizte Debatte weckte das Interesse bei zwei Kommunen, die dem Entsorger nun die gewünschten Flächen anbieten möchten. Dem Unternehmer bieten sich plötzlich Alternativen. Er könnte Hille sogar den Rücken kehren.

So läuft das oft, wenn Firmen ihre Gewerbeflächen unmittelbar vor den Dörfern erweitern möchten. Dann stehen die Politiker vor dem Dilemma, sich zwischen der lukrativen zusätzlichen Gewerbesteuereinnahme und der Wohnqualität positionieren zu müssen. Dabei sieht man immer schlecht aus.

Die gemachten Fehler liegen lange zurück. Gewerbeflächen bis unmittelbar an die Wohngebiete zu erlauben, war falsch und geht auch nur so lange gut, bis die Firmen ihren natürlichen Wunsch des Wachstums verspüren. Und dann kann es passieren, dass die Unternehmen nicht mehr zum Dorfbild passen. Das ist dann zwar bedauerlich, aber die Wahrheit.

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