Kommentar zum Datendiebstahl bei der Musikbox: Kein Kavaliersdelikt Patrick Schwemling Der Musikbox wurde der Zugang zur Facebook-Seite genommen. Man könnte darüber schmunzeln, es könnte als Unfug abgetan werden. Doch das ist es nicht. Dieser Kanal in dem sozialen Netzwerk ist für die Diskothek unheimlich wichtig, um auf Veranstaltungen hinzuweisen und genau die Zielgruppe anzusprechen, die dort im Normalfall feiert. Wer diese Daten klaut, macht das bewusst – und das ist kein Kavaliersdelikt. Übrigens: Wer meint, dass das auf Naivität zurückzuführen ist, dem mag man auf dem ersten Blick zustimmen. Doch in der Praxis ist es nicht immer möglich, alles selbst zu verwalten und zu kontrollieren. Beispiel gefällig? Auch das MT könnte ein solches Problem bekommen. Gleich zwölf Personen hätten derzeit die Möglichkeit die Facebook-Seite zu löschen oder Inhalte zu veröffentlichen, die dort nicht hingehören – und das bei einer Reichweite von aktuell mehr als 30.000 Menschen. Bislang haben wir uns mit diesem Thema nicht beschäftigt, die praktischen Gründe für mehrere Administratoren überwogen den Befürchtungen der Manipulation – doch der Fall der Musikbox hat auch unsere Sinne geschärft.

Kommentar zum Datendiebstahl bei der Musikbox: Kein Kavaliersdelikt

ii © Alex Lehn

Der Musikbox wurde der Zugang zur Facebook-Seite genommen. Man könnte darüber schmunzeln, es könnte als Unfug abgetan werden. Doch das ist es nicht. Dieser Kanal in dem sozialen Netzwerk ist für die Diskothek unheimlich wichtig, um auf Veranstaltungen hinzuweisen und genau die Zielgruppe anzusprechen, die dort im Normalfall feiert. Wer diese Daten klaut, macht das bewusst – und das ist kein Kavaliersdelikt.

Übrigens: Wer meint, dass das auf Naivität zurückzuführen ist, dem mag man auf dem ersten Blick zustimmen. Doch in der Praxis ist es nicht immer möglich, alles selbst zu verwalten und zu kontrollieren.

Beispiel gefällig? Auch das MT könnte ein solches Problem bekommen. Gleich zwölf Personen hätten derzeit die Möglichkeit die Facebook-Seite zu löschen oder Inhalte zu veröffentlichen, die dort nicht hingehören – und das bei einer Reichweite von aktuell mehr als 30.000 Menschen.

Bislang haben wir uns mit diesem Thema nicht beschäftigt, die praktischen Gründe für mehrere Administratoren überwogen den Befürchtungen der Manipulation – doch der Fall der Musikbox hat auch unsere Sinne geschärft.

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