Kommentar zum Belüftungskonzept: Feilschen auf dem Basar Thomas Lieske Wie groß soll die Lüftungsanlage für ein Lehrerzimmer sein, das in einer derzeit einzügig geführten Grundschule liegt? Müsste in der Grundschule Eisbergen die gleiche Anlage stehen wie in Hausberge? Wo lassen sich ein paar Euro einsparen? Es sind nur drei von vielen Detailfragen, die so mancher Politiker jetzt erst einmal in die Fraktionen tragen will. Irgendwann im Herbst wollen sich alle Beteiligten auch mal eine Musteranlage anschauen, die dann in einem der Neubauten in Porta in Betrieb gehen soll. In der Hoffnung, dass sich das Infektionsgeschehen über den Sommer von selbst abflacht? Das ist immerhin manchen Politikern – zurecht – zu spät. Und dann ist ja immer noch keine weitere Anlage verbaut. Der Herbst kommt und – trotz vermutlich vorangeschrittener Impfungen – womöglich auch wieder eine neue Infektionswelle. Vielleicht abgeschwächt, aber die Gefahr ist da. Es ist fünf nach zwölf. Frei nach dem Motto: „Dann haben wir ja wieder elf Stunden und 55 Minuten Zeit zum Überlegen und Verhandeln“, wird es in Porta wieder einige Zeit dauern, bis eine tragbare Lösung für die Schulen da ist. Schüler und Lehrer werden also noch einen ziemlich langen Atem brauchen.

Kommentar zum Belüftungskonzept: Feilschen auf dem Basar

Thomas Lieske © Alex Lehn

Wie groß soll die Lüftungsanlage für ein Lehrerzimmer sein, das in einer derzeit einzügig geführten Grundschule liegt? Müsste in der Grundschule Eisbergen die gleiche Anlage stehen wie in Hausberge? Wo lassen sich ein paar Euro einsparen? Es sind nur drei von vielen Detailfragen, die so mancher Politiker jetzt erst einmal in die Fraktionen tragen will. Irgendwann im Herbst wollen sich alle Beteiligten auch mal eine Musteranlage anschauen, die dann in einem der Neubauten in Porta in Betrieb gehen soll. In der Hoffnung, dass sich das Infektionsgeschehen über den Sommer von selbst abflacht? Das ist immerhin manchen Politikern – zurecht – zu spät. Und dann ist ja immer noch keine weitere Anlage verbaut. Der Herbst kommt und – trotz vermutlich vorangeschrittener Impfungen – womöglich auch wieder eine neue Infektionswelle. Vielleicht abgeschwächt, aber die Gefahr ist da.

Es ist fünf nach zwölf. Frei nach dem Motto: „Dann haben wir ja wieder elf Stunden und 55 Minuten Zeit zum Überlegen und Verhandeln“, wird es in Porta wieder einige Zeit dauern, bis eine tragbare Lösung für die Schulen da ist. Schüler und Lehrer werden also noch einen ziemlich langen Atem brauchen.

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