Kommentar zum Bahnübergang in Frille: Zeit, zuhandeln Henning Wandel Sechs Unfälle seit 2001, davon drei tödlich – das ist eine schlimme Bilanz. Ob der Bahnübergang in Frille damit offiziell ein Gefahrenschwerpunkt ist oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Tatsache ist, dass die Anwohner schon lange und immer wieder drauf hingewiesen haben, dass hier etwas geschehen muss. Dieser Sicht hat sich auch die Polizei angeschlossen – bisher ebenfalls ohne erkennbare Konsequenz. Es ist wie so oft, wenn die Verantwortlichkeiten auf zu viele Schultern verteilt sind. Denn hier müssen sich Stadt, Bahn und Land einig sein – in Zeiten klammer Kassen keine leichte Aufgabe. Natürlich kann man gebetsmühlenartig argumentieren, dass ein Andreaskreuz laut Straßenverkehrsordnung Warnung genug sein muss. Im Angesicht einer Tragödie wie der am vergangenen Sonntag – und vor allem mit der der Vorgeschichte – wird es dennoch Zeit, endlich zu handeln. Es ist schon zu viel passiert.

Kommentar zum Bahnübergang in Frille: Zeit, zuhandeln

Sechs Unfälle seit 2001, davon drei tödlich – das ist eine schlimme Bilanz. Ob der Bahnübergang in Frille damit offiziell ein Gefahrenschwerpunkt ist oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Tatsache ist, dass die Anwohner schon lange und immer wieder drauf hingewiesen haben, dass hier etwas geschehen muss. Dieser Sicht hat sich auch die Polizei angeschlossen – bisher ebenfalls ohne erkennbare Konsequenz. Es ist wie so oft, wenn die Verantwortlichkeiten auf zu viele Schultern verteilt sind. Denn hier müssen sich Stadt, Bahn und Land einig sein – in Zeiten klammer Kassen keine leichte Aufgabe. Natürlich kann man gebetsmühlenartig argumentieren, dass ein Andreaskreuz laut Straßenverkehrsordnung Warnung genug sein muss. Im Angesicht einer Tragödie wie der am vergangenen Sonntag – und vor allem mit der der Vorgeschichte – wird es dennoch Zeit, endlich zu handeln. Es ist schon zu viel passiert.

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