Kommentar zu finanziellen Problemen des Tierheims: Transparenz hilft Doris Christoph Es ist ein Elend: Erst schaffen sich die Leute während der Corona-Einschränkungen zum Zeitvertreib und als soziale Lückenbüßer Tiere an, um sie jetzt unter fadenscheinigen Ausreden wieder loszuwerden. Zum Glück gibt es Einrichtungen wie das Tierheim, in dem sich Mitarbeitende und Ehrenamtliche um die Bewohner kümmern. Aber weder ein verantwortungsloser Kurzzeitbesitzer noch die Allgemeinheit können sich darauf ausruhen, dass es dort schon irgendwie läuft: Die finanziellen Folgen für Tierheim und Trägerverein dürfen nicht aus dem Blick geraten. Der Vereinsvorstand tut sich allerdings keinen Gefallen damit, einerseits um Hilfe zu rufen, andererseits keine konkreten Angaben zu Einnahmen und Ausgaben zu machen. Immerhin verwendet er öffentliche Gelder und Transparenz sorgt immer auch für Nachvollziehbarkeit und letztlich Vertrauen. Vor vier Jahren ging es dem Verein schon einmal finanziell schlecht. Damals spielte der damalige Vorstand mit offenen Karten, gewährte Einblicke in die Finanzen. Am Ende kam eine neue Vereinbarung mit den Kommunen heraus. Auch der Rückhalt in der Öffentlichkeit war groß. Offenheit wäre auch jetzt sicherlich wieder hilfreich.

Kommentar zu finanziellen Problemen des Tierheims: Transparenz hilft

MT-Redkateurin Doris Christoph. Foto: © y

Es ist ein Elend: Erst schaffen sich die Leute während der Corona-Einschränkungen zum Zeitvertreib und als soziale Lückenbüßer Tiere an, um sie jetzt unter fadenscheinigen Ausreden wieder loszuwerden. Zum Glück gibt es Einrichtungen wie das Tierheim, in dem sich Mitarbeitende und Ehrenamtliche um die Bewohner kümmern.

Aber weder ein verantwortungsloser Kurzzeitbesitzer noch die Allgemeinheit können sich darauf ausruhen, dass es dort schon irgendwie läuft: Die finanziellen Folgen für Tierheim und Trägerverein dürfen nicht aus dem Blick geraten. Der Vereinsvorstand tut sich allerdings keinen Gefallen damit, einerseits um Hilfe zu rufen, andererseits keine konkreten Angaben zu Einnahmen und Ausgaben zu machen. Immerhin verwendet er öffentliche Gelder und Transparenz sorgt immer auch für Nachvollziehbarkeit und letztlich Vertrauen.

Vor vier Jahren ging es dem Verein schon einmal finanziell schlecht. Damals spielte der damalige Vorstand mit offenen Karten, gewährte Einblicke in die Finanzen. Am Ende kam eine neue Vereinbarung mit den Kommunen heraus. Auch der Rückhalt in der Öffentlichkeit war groß. Offenheit wäre auch jetzt sicherlich wieder hilfreich.

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