Kommentar zu den Schleichwegen rund um die Birnen-Sperrung: Ausgerechnet... Thomas Lieske Wenn sich – grob überschlagen – nur die Hälfte der Autofahrer, die eigentlich durch die derzeit teilweise gesperrte Birne fahren würden, auf Anwohnerstraßen wie den Meyerweg, die Huckenstraße oder andere Wohngebiete drängen, dann geht die Rechnung nicht mehr auf: Zu viele Autos geteilt durch zu schmale Straßen ergibt ein großes Verkehrschaos. Spätestens wenn hier gehupt, dort gewendet und sowieso überall gewartet wird, merkt vermutlich auch der gemeine Autofahrer, dass er irgendwo auf dem Rechenweg falsch abgebogen ist. Und so nimmt der Ärger pro gespartem Kilometer auf immer voller werdenden Nebenstraßen antiproportional zu. Das ist dann quasi Ärger hoch zehn. Die offizielle Umleitung hingegen scheint als kleinster gemeinsamer Nenner für alle Kraftfahrzeuge die bessere Variante zu sein. Denn der kürzeste Lösungsweg ist nicht unbedingt der richtige.

Kommentar zu den Schleichwegen rund um die Birnen-Sperrung: Ausgerechnet...

Thomas Lieske © Alex Lehn

Wenn sich – grob überschlagen – nur die Hälfte der Autofahrer, die eigentlich durch die derzeit teilweise gesperrte Birne fahren würden, auf Anwohnerstraßen wie den Meyerweg, die Huckenstraße oder andere Wohngebiete drängen, dann geht die Rechnung nicht mehr auf: Zu viele Autos geteilt durch zu schmale Straßen ergibt ein großes Verkehrschaos.

Spätestens wenn hier gehupt, dort gewendet und sowieso überall gewartet wird, merkt vermutlich auch der gemeine Autofahrer, dass er irgendwo auf dem Rechenweg falsch abgebogen ist. Und so nimmt der Ärger pro gespartem Kilometer auf immer voller werdenden Nebenstraßen antiproportional zu. Das ist dann quasi Ärger hoch zehn.

Die offizielle Umleitung hingegen scheint als kleinster gemeinsamer Nenner für alle Kraftfahrzeuge die bessere Variante zu sein. Denn der kürzeste Lösungsweg ist nicht unbedingt der richtige.

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