Für Konzepte war Zeit genug Dirk Haunhorst Das Berghotel ist seit beinahe fünfeinhalb Jahren geschlossen, die Politik hatte genug Zeit für Konzepte. Sicher: Wenn man sich etwas wünschen dürfte, stünde ein ansprechendes Hotel mit attraktivem Restaurant- und Wellnessangebot weit oben auf der Liste. Doch realistisch ist das nicht. Und was taugen die schönsten Konzepte, wenn es niemanden gibt, der das nötige Geld investiert? Andernorts wie aktuell in Nammen und Neesen werden Gemeindehäuser aus Geldmangel von evangelischen Kirchengemeinden geschlossen. Der Christliche Schulförderverein FES Minden scheint hingegen solvent genug, um die millionenschwere Investition in die Berghotel-Immobilien stemmen zu können. Das mag wegen der strenggläubigen Ausrichtung des Vereins nicht jedem gefallen, ist aber kein Grund zu pauschaler Ablehnung oder gar Resignation. Die (politischen) Akteure haben im Bebauungsplanverfahren durchaus Gelegenheit, eigene Vorstellungen einfließen zu lassen. Der Schulförderverein hat jedenfalls erklärt, offen für Ideen zu sein; auch Gastronomie zum Beispiel sei möglich, heißt es. Die Politik sollte den Verein beim Wort nehmen, anstatt auf eine Konzeptdebatte zu dringen, die hier vor allem eines wäre: eine Verhinderungsplanung.

Für Konzepte war Zeit genug

Das Berghotel ist seit beinahe fünfeinhalb Jahren geschlossen, die Politik hatte genug Zeit für Konzepte. Sicher: Wenn man sich etwas wünschen dürfte, stünde ein ansprechendes Hotel mit attraktivem Restaurant- und Wellnessangebot weit oben auf der Liste. Doch realistisch ist das nicht. Und was taugen die schönsten Konzepte, wenn es niemanden gibt, der das nötige Geld investiert?

Andernorts wie aktuell in Nammen und Neesen werden Gemeindehäuser aus Geldmangel von evangelischen Kirchengemeinden geschlossen. Der Christliche Schulförderverein FES Minden scheint hingegen solvent genug, um die millionenschwere Investition in die Berghotel-Immobilien stemmen zu können. Das mag wegen der strenggläubigen Ausrichtung des Vereins nicht jedem gefallen, ist aber kein Grund zu pauschaler Ablehnung oder gar Resignation. Die (politischen) Akteure haben im Bebauungsplanverfahren durchaus Gelegenheit, eigene Vorstellungen einfließen zu lassen. Der Schulförderverein hat jedenfalls erklärt, offen für Ideen zu sein; auch Gastronomie zum Beispiel sei möglich, heißt es. Die Politik sollte den Verein beim Wort nehmen, anstatt auf eine Konzeptdebatte zu dringen, die hier vor allem eines wäre: eine Verhinderungsplanung.

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